ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
WilderSueden16.08.22 18:23
Hausbau55EE schrieb:
Wenn dein Zitat richtig ist, dann steht dort "...kann". Und nicht MUSS. Was ist denn an dieser Denkweise so verkehrt, dass hier über die Qualifikation der Politiker ein Streit angezettelt werden muss? Wer die Kohle für diese langfristige Denkweise ist später evtl. im Vorteil, da er/sie eben eine Alternative zur möglichen Vermietung oder sogar Verkauf hat. Spätestens wenn die Kinder aus dem Haus sind, dann wünschen sich einige Bauherren eine Veränderung ihrer Wohnsituation (zB durch kleinere Wohnfläche).Aber es ist ja eben nicht nur eine Geldfrage, sondern in der Praxis kaum möglich einen Grundriss sowohl als auch zu konstruieren. Man zerschiesst sich auf jeden Fall einen der beiden Grundrisse ziemlich stark. Und dann haben wir noch nicht die getrennte Haustechnik, Schallschutz, etc gelöst. Die Idee ist in der Theorie verlockende, in der Praxis funktioniert sie einfach schlecht. Am besten kommt man dem noch mit einer Einliegerwohnung nahe die auch über eine Innentür aus der anderen Wohnung erreichbar ist und die Tür verschwindet später hinter einem schrankxMisterDx16.08.22 20:23
Auf der anderen Seite lassen viele Rentner ihre Häuser verfallen, weil die Rente nicht reicht um sie instand zu halten. Und weil ein Haus eben nicht 30, 40, 50 Jahre ohne Sanierung auskommt... insofern gar keine schlechte Idee sich vorzubereiten einen Teil des Hauses zu vermieten...
Aber leider finanziell auch nicht ganz ohne, das stimmt...
Aber leider finanziell auch nicht ganz ohne, das stimmt...
se_na_2316.08.22 20:38
Wer nicht von Anfang an mit Einliegerwohnung plant braucht sich darum keine Gedanken machen.... Was alleine die nötigen umbauten kosten bezahlt dir kein Mensch mehr...
Hausbau55EE16.08.22 20:43
WilderSueden schrieb:
Aber es ist ja eben nicht nur eine Geldfrage, sondern in der Praxis kaum möglich einen Grundriss sowohl als auch zu konstruieren. Man zerschiesst sich auf jeden Fall einen der beiden Grundrisse ziemlich stark. Und dann haben wir noch nicht die getrennte Haustechnik, Schallschutz, etc gelöst. Die Idee ist in der Theorie verlockende, in der Praxis funktioniert sie einfach schlecht. Am besten kommt man dem noch mit einer Einliegerwohnung nahe die auch über eine Innentür aus der anderen Wohnung erreichbar ist und die Tür verschwindet später hinter einem Schrankse_na_23 schrieb:
Wer nicht von Anfang an mit Einliegerwohnung plant braucht sich darum keine Gedanken machen.... Was alleine die nötigen umbauten kosten bezahlt dir kein Mensch mehr...Dann heißt es eben auf 180 qm oder mehr weiter zu wohnen mit allen Konsequenzen oder nochmals neu bauen...jeder weiß doch im Leben, dass die Kinder irgendwann eigene Wege gehen.
sysrun8016.08.22 21:03
xMisterDx schrieb:
Auf der anderen Seite lassen viele Rentner ihre Häuser verfallen, weil die Rente nicht reicht um sie instand zu halten. Und weil ein Haus eben nicht 30, 40, 50 Jahre ohne Sanierung auskommt... insofern gar keine schlechte Idee sich vorzubereiten einen Teil des Hauses zu vermieten...
Aber leider finanziell auch nicht ganz ohne, das stimmt...Das Problem hier ist die Mentalität im Bezug auf Wohnbesitz. Wer einmal baut will das es in der Familie bleibt, das er/sie/es mit "den Füssen zuerst" rausgetragen wird etc.pp.
In anderen Ländern ist man viel pragmatischer. Da wird verkauft, gekauft, getauscht.
Auch hier sehe ich das Problem bei den Nebenkosten (Steuern, Notar etc.) - wenn man das endlich mal in den Griff bekommen würde hätten wir viele dieser Probleme nicht.
xMisterDx16.08.22 21:43
sysrun80 schrieb:
Das Problem hier ist die Mentalität im Bezug auf Wohnbesitz. Wer einmal baut will das es in der Familie bleibt, das er/sie/es mit "den Füssen zuerst" rausgetragen wird etc.pp.
In anderen Ländern ist man viel pragmatischer. Da wird verkauft, gekauft, getauscht.
Auch hier sehe ich das Problem bei den Nebenkosten (Steuern, Notar etc.) - wenn man das endlich mal in den Griff bekommen würde hätten wir viele dieser Probleme nicht.Volle Zustimmung. Was die Notare verdienen mag angemessen gewesen sein zu Zeiten, als die Häuser noch 30, 40% der heutigen Preise gekostet haben. Wir hatten noch Glück, aus Zeitgründen hat unser Notar Doppeltermine für den Grundstücksverkauf anberaumt, es saßen immer 2 Käufer gleichzeitig am Tisch. Dafür durfte er offenbar nicht die vollen 1,5% abrechnen...
Ähnliches übrigens bei den Bereitstellungszinsen der Banken. Das kommt aus Zeiten, wo die Hypothekenzinsen bei 5, 6, 7% lagen und die Summen entsprechend klein waren.
PS: Heutzutage sind 0,25%/Monat, 3%/Jahr vollkommen absurd, auf Beträge von 500.000 EUR und mehr.
Bei der Grunderwerbsteuer müsste man sich ein Modell ausdenken, bei dem man von der Steuer befreit wird, wenn man eine Immobilie für den Eigenbedarf kauft bzw. verkauft, um sich davon eine andere Immobilie für den Eigenbedarf zu kaufen...
Aber... und da sind wir wieder am Anfang angelangt... Grunderwerbsteuer und Grundsteuer sind 2 sehr wichtige, direkte Einnahmequellen der Kommunen. Wer keine Industrie hat, die kräftig Unternehmenssteuer bezahlt, ist darauf angewiesen. Die Stadt Baunatal (VW Getriebefertigung) kann problemlos darauf verzichten... Frankfurt Oder vermutlich eher nicht...
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