ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Ytong202314.06.23 18:28
Wer heute ein Haus baut geht von einer Nutzungsdauer zwischen 50 und 70 Jahren aus. Tatsächlich recht wenig im historischen Vergleich.
Ich glaube nicht, dass die Erbauer von Gründerzeitvillen in den großen Städten von nur so wenig Restnutzungsdauer ausgegangen sind.
Und wenn wir bedenken, dass die Wohnungen dieser Häuser, vor 150 Jahren gebaut und geplant, auch heute noch wachsender Beliebtheit erfreuen, dann war das alles nicht so schlecht.
Wie will man denn in Städten mit historischer Bausubstanz sanieren? Ich habe es bspw. in Nürnberg genug gesehen wie hundert Jahre alte Sandsteinfassaden bei 60 cm Wandstärke dann nochmal in 15 cm Styropor eingepackt wurden um unwiderruflich verloren zu sein.
Und nicht in erster Linie um die Energieeffizienz zu erhöhen sondern um die Mieten nach oben anzupassen.
Wenn man solchen Träumereien wie einem Habeck immer nachgegangen wäre, würde es heute weder Fachwerkstädte oder überhaupt historisch Innenstädte oder Gebäudeensemble mehr geben.
Wo wir einmal dabei sind. Gibt es denn auch für den Bürger eine Rechtssicherheit. Kann ich einen Fernwärmeanschluss rechtlich fordern.
Oder gilt der Anschluss und Benutzerzwang, den es ja längst gibt, nur für den Staat?
Jetzt bewirbt man j wieder Direktheizungen mit Strom. Das hatten wir vor 40 Jahren doch schon mal. Und wo die Strompreise hingehen wissen die meisten doch auch. Fallen werden sie sicherlich nicht mehr.
Ich glaube nicht, dass die Erbauer von Gründerzeitvillen in den großen Städten von nur so wenig Restnutzungsdauer ausgegangen sind.
Und wenn wir bedenken, dass die Wohnungen dieser Häuser, vor 150 Jahren gebaut und geplant, auch heute noch wachsender Beliebtheit erfreuen, dann war das alles nicht so schlecht.
Wie will man denn in Städten mit historischer Bausubstanz sanieren? Ich habe es bspw. in Nürnberg genug gesehen wie hundert Jahre alte Sandsteinfassaden bei 60 cm Wandstärke dann nochmal in 15 cm Styropor eingepackt wurden um unwiderruflich verloren zu sein.
Und nicht in erster Linie um die Energieeffizienz zu erhöhen sondern um die Mieten nach oben anzupassen.
Wenn man solchen Träumereien wie einem Habeck immer nachgegangen wäre, würde es heute weder Fachwerkstädte oder überhaupt historisch Innenstädte oder Gebäudeensemble mehr geben.
Wo wir einmal dabei sind. Gibt es denn auch für den Bürger eine Rechtssicherheit. Kann ich einen Fernwärmeanschluss rechtlich fordern.
Oder gilt der Anschluss und Benutzerzwang, den es ja längst gibt, nur für den Staat?
Jetzt bewirbt man j wieder Direktheizungen mit Strom. Das hatten wir vor 40 Jahren doch schon mal. Und wo die Strompreise hingehen wissen die meisten doch auch. Fallen werden sie sicherlich nicht mehr.
Trademark14.06.23 18:44
Winniefred schrieb:
Ja, wenn du auf eine KFW Stufe kommst damit. Dafür muss man aber dannmeist gleich alles machen. Wir mussten unsere 48.000€ kürzlich zu ca 5% finanzieren, weil wir trotz aller Maßnahmen kein KFW Haus schaffen und dann ist es Essig mit KFW Kredit. Da zahlt man dann gleich etliche Tausender Zinsen oben drauf. Muss man sich halt alles leisten können.Ich bin von der einmaligen Investition von 50k für Wärmepumpenfähigkeit ausgegangen. Nachdem das ganze Thema Fenster schon durch ist. Ich meine natürlich gibt es Fälle bei denen Das kompliziert wird. Aber bei einem Fertighaus aus den Achzigern? Ihr habt doch (wie wir) ein deutlich älteres Haus oder?
mayglow14.06.23 18:47
WilderSueden schrieb:
Nordanney bringt sein Haus aus den 60ern ja auch in die Moderne und ich bezweifle, dass er Geld aus reiner Liebhaberei reinsteckt.Ich seh das mittlerweile beim Elternhaus auch nicht als so verloren an. Sie möchten eigentlich selber keine neue Verbrennerheizung mehr und unser Laiengefühl sagt "müsste eigentlich gehen auch ohne Flächenheizung überall". So langsam mehren sich da auch Berichte in die Richtung "jup, geht", aber Stand letzten Jahres gab's da kaum wen, der mit sowas schon Erfahrung hatte. Und wenn die Aussagen so in die Richtung gingen "Öl doof, Gas doof, Pellet doof, Wärmepumpe geht nicht" da steht man dann schon erstmal blöd da.WilderSueden15.06.23 09:25
xMisterDx schrieb:
Technisch gehen tut vieles. Sehr vieles.
Aber leider muss es am Ende auch immer einigermaßen wirtschaftlich sein.Wobei die Wirtschaftlichkeit von zwei Seiten kommen kann. Was sich heute nicht lohnt, kann bei einem CO2-Preis von 10c/kWh Gas sehr wirtschaftlich werden. Aktuell und die nächsten Jahre ist der gedeckelt ("Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass"). Das wird aber irgendwann ändern und bereits heute ist der CO2-Preis auf dem freien Markt doppelt so hoch wie das geplante Limit der nächsten Jahre. Beim Ziel Netto-Null ist klar, dass fossile Brennstoffe nur noch in seltenen Spezialfällen genutzt werden können und der Preis dafür so hoch sein muss, dass sich Gasheizungen und Verbrennerautos nicht lohnen.Maulwurfbau15.06.23 09:57
Gar nicht. Wer zu den Preisen Bestand kauft, ist entweder irre oder reich. Reich nicht im Sinne von Deutschen Durchschnittseinkommen und dem ab 60k€ Einkommen/Person ist man reich bla bla ;-)
Denn selbst nach der Sanierung (150k€ um und bei würde ich zustimmen) hast Du ja immer noch ein ~50 Jahre Altes Haus.
Denn selbst nach der Sanierung (150k€ um und bei würde ich zustimmen) hast Du ja immer noch ein ~50 Jahre Altes Haus.
In der Ruine15.06.23 10:06
Maulwurfbau schrieb:
Denn selbst nach der Sanierung (150k€ um und bei würde ich zustimmen) hast Du ja immer noch ein ~50 Jahre Altes Haus.Warum ist hier der Grundtenor eigentlich, dass Häuser >20 schlecht sind und abgerissen gehören?Mein Haus ist 75 Jahre alt und vom Wolf noch nicht weggehustet und gepustet worden.
Gut, es fehlen die heute gewünschten hässlichen Säulen am Eingang und ich habe nur 260 Deckenhöhe
aber zahle auch nur 15 Jahre.
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