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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

TmMike_208.09.22 11:00
Fleckenzwerg schrieb:

Das Irre ist, ich bekomme sogar eine modulierende Wärmepumpe, aber sie kann angeblich nicht tief genug modulieren. Meine Vermutung: Hier wird mit 35-38°C Vorlauf gerechnet, entsprechend weite Verlegeabstände der Fußbodenheizung und für diese Temperaturen kann die Wärmepumpe ihren Modulationsspielraum gar nicht ausnutzen.
Magst du die typbezeichnung der Wärmepumpe und ein paar eckdaten nennen? (kfw Standard, m2 außenfläche, Typ Wärmepumpe?)
Neubau202208.09.22 11:01
Fleckenzwerg schrieb:

Das Irre ist, ich bekomme sogar eine modulierende Wärmepumpe, aber sie kann angeblich nicht tief genug modulieren. Meine Vermutung: Hier wird mit 35-38°C Vorlauf gerechnet, entsprechend weite Verlegeabstände der Fußbodenheizung und für diese Temperaturen kann die Wärmepumpe ihren Modulationsspielraum gar nicht ausnutzen.

Und das ist das Problem. Die Berechnung und die dementsprechende Verlegung ist das Entscheidende. Wenn die falsch durchgeführt ist, bringt Dir die beste Wärmepumpe nichts mehr.
Alessandro schrieb:

Die Heizis haben schlichtweg keine Zeit für Diskussionen. Wahrscheinlich interessiert nicht mal eine Handvoll der Hausbauer ihre Heizungsanlage und deren Funktionsweise...
Außerdem gibt es vom Hersteller Pakete und Paketpreise, die besser rabattiert werden. Es ist also nachvollziehbar warum der Heizi den ganzen Schmafu einbauen will.

Und dann wundern die sich über die hohen Stromkosten...
TmMike_208.09.22 11:09
Alessandro schrieb:

Die Heizis haben schlichtweg keine Zeit für Diskussionen. Wahrscheinlich interessiert nicht mal eine Handvoll der Hausbauer ihre Heizungsanlage und deren Funktionsweise...
Außerdem gibt es vom Hersteller Pakete und Paketpreise, die besser rabattiert werden. Es ist also nachvollziehbar warum der Heizi den ganzen Schmafu einbauen will.
jup das nennt sich Gewinnmaximierung, daran verdient ja nicht nur der heizi der es verbaut sondern auch der Hersteller. Heizungen wurden früher immer 30-50% überdimensioniert. Nur hat das bei gas keinen interessiert.
KingJulien08.09.22 11:23
Um mal auch aus der Wärmepumpe Thematik ein bisschen die Hysterese (haha) rauszunehmen:

Ich hatte hier mal einen Thread aufgemacht mit Plänen zu meiner Auslegung. Die Reaktionen waren besorgniserregend.
Komplette 0815 Auslegung.

Nach der ersten Heizperiode das Fazit: Alles nicht so schlimm.
Verbrauch Heizung und WW von Sommer '21 bis Sommer '22: ca. 2000kWh für 150m² Kfw55 Holzständerhaus nach erster "Blind" Optimierung.

Relativierungen:
- Im Bad lief der elektrische Heizlüfter wenn die Kinder gebadet haben. Dürften max. 100 kWh gewesen sein.
- Holzofen. KA wie viel verheizt wurde, war größtenteils noch Abfallholz vom bauen.
Ich schätze der Ofen lief an 2/3 Tagen bei Temperaturen gegen oder unter 0 Grad.
- Nachtabsenkung wegen Photovoltaik
- offenes Treppenhaus zum unbeheizten Keller.
- Keinen Puffer

Nur mal zum zu zeigen dass eine schlechte Auslegung nicht gleich den Energiekostentod bedeutet.
Aber klar, besser ist immer gut! 😉
Fleckenzwerg08.09.22 11:39
TmMike_2 schrieb:

Magst du die typbezeichnung der Wärmepumpe und ein paar eckdaten nennen? (kfw Standard, m2 außenfläche, Typ Wärmepumpe?)

Viessmann Vitocal-300 mit 6kW, 90m Erdwärmesonde. Haus bekommt KfW55, Wohnfläche 156 m², Grundfläche 10x11m. Kein Keller, nur EG + OG. Fensterlüftung.
TmMike_208.09.22 11:49
Fleckenzwerg schrieb:

Viessmann Vitocal-300 mit 6kW, 90m Erdwärmesonde. Haus bekommt KfW55, Wohnfläche 156 m², Grundfläche 10x11m. Kein Keller, nur EG + OG. Fensterlüftung.
Bis auf den Puffer passt das fast. Dadurch das sie runtermoduliert könntest du alle Heizventile aufpassen und so die Heizkurve Schritt für Schritt anpassen.
Dann hat der Puffer zwar nicht wirklich eine Funktion, aber effizient wäre die Anlage trotzdem
wärmepumpekfw55keller