ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
Deliverer 28.10.2021 11:50
Nuja. Wenn nur alle, die ihre Heizung tauschen, sie gegen Wärmepumpen tauschen, haben wir in 10 Jahren 60 bis 70% Wärmepumpe. Ohne Mehraufwand.
Tassimat 28.10.2021 11:58
Deliverer schrieb:
Wenn nur alle, die ihre Heizung tauschen, sie gegen Wärmepumpen tauschen, haben wir in 10 Jahren 60 bis 70% Wärmepumpe.Ich bin nicht ganz auf dem Laufenden, was Wärmepumpen angeht. Im Neubau macht die immer Sinn, aber was ist mit dem unsanierten Altbau? Deliverer 28.10.2021 12:07
Ganz grob würde ich sagen: Entweder auf Flächenheizung umrüsten, das Haus dämmen oder mit Erdwärme (statt Luft) arbeiten. Im völlig unsanierten Altbau mit Heizkörpern kann es mit Luft-Wasser-Wärmepumpe sonst schwierig bzw. teurer als Öl/Gas werden. Natürlich kann man die einzelnen Punkte auch kombinieren. Tatsächlich sind Punkt eins und zwei aber unabhängig vom Heizsystem zu sehen. Das sollte man eh machen. Und wer die letzten 20 Jahre halt nichts an seinem Haus gemacht hat, sollte das jetzt nicht auf die Wärmepumpe schieben. Energetische Sanierung wird schon sehr lange gefördert.
Alessandro 28.10.2021 12:43
Deliverer schrieb:
Nuja. Wenn nur alle, die ihre Heizung tauschen, sie gegen Wärmepumpen tauschen, haben wir in 10 Jahren 60 bis 70% Wärmepumpe. Ohne Mehraufwand.das Szenario ist zwar wünschenswert, aber leider unrealistisch. Ist als würdest du empfehlen, dass alle vom Auto aufs Fahrrad umsteigen sollen.
Auch die Gebäudehülle zu dämmen, klingt im ersten Schritt sehr gut. Allerdings haben Ballungsräume wie Hamburg, mit seinen 80% denkmalgeschützten Gebäuden, ein riesen Problem.
Deliverer 28.10.2021 12:45
Schlechter Vergleich. Und der zweite Punkt ist rein politisch.
Pinkiponk 28.10.2021 12:45
Zu den höheren Baukosten, auch wenn die folgenden Kosten nur indirekt damit zu tun haben:
- Wir werden ab Anfang nächsten Jahres Verwahrentgelt/Strafzinsen bezahlen müssen (wenn wir das Geld aus dem Hausverkauf des alten Hauses nicht auf diverse Konten verteilen).
- Der geplante Gasversorger stellt seine Neukunden-Werbung ein, d.h. wir müssen von höheren Anschlusskosten ausgehen.
Das sind alles nur Kleinigkeiten, aber ein wenig passt es ja schon zum Thema "Baukosten".
- Wir werden ab Anfang nächsten Jahres Verwahrentgelt/Strafzinsen bezahlen müssen (wenn wir das Geld aus dem Hausverkauf des alten Hauses nicht auf diverse Konten verteilen).
- Der geplante Gasversorger stellt seine Neukunden-Werbung ein, d.h. wir müssen von höheren Anschlusskosten ausgehen.
Das sind alles nur Kleinigkeiten, aber ein wenig passt es ja schon zum Thema "Baukosten".
Ähnliche Themen