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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.2021 10:46

WilderSueden 24.03.2022 17:04
Geothermie zur Stromerzeugung ist sicherlich eine tolle Sache, geht aber nicht überall. Und leider ist das auch nicht ganz ohne Probleme in der Umsetzung. Bekannt sind zum Beispiel die Hebungsrisse im Breisgau, die höchstwahrscheinlich im Zusammenhang mit der Geothermie stehen. Kurz gesagt, für Island ist Geothermie super, im dicht besiedelten Deutschland vermutlich nur begrenzt nutzbar.
Leider gibt es keine Wundertechnik für Energie. Jede Technik hat ihre Einschränkungen und Vor- und Nachteile

Nice-Nofret 24.03.2022 18:19
🙄 Je höher der Anteil der Erneuerbaren, umso stabiler ist unser Netz in Zukunft - da kann jeder von uns etwas dazu beitragen.

Oetzberger 24.03.2022 18:23
Nice-Nofret schrieb:

🙄 Je höher der Anteil *von Kernkraft*, umso stabiler ist unser Netz in Zukunft - da kann jeder von uns etwas dazu beitragen.
Fixed for you 😉 Netzstabilität mit hohem Anteil von erneuerbaren Energien benötigt aktuell noch massive Investitionen...

Ysop*** 24.03.2022 19:02
Benutzer200 schrieb:

Hihi, noch nicht mitbekommen, dass seit heute feststeht, dass das Ende bereits 2024 eingeläutet wurde? Ab dem 01.01.2024 wird keine reine Gasheizung mehr möglich sein.

Was wäre denn eigentlich dann die Heizung für den Ottonormalverbraucher, wenn aktuell die Gasheizung im Bestand ist, aber nach 30 Jahren so langsam gewechselt werden sollte? Bei meinen Eltern, Haus aus Anfang 90er. Bin da ehrlich gesagt überfragt

BackSteinGotik 24.03.2022 19:13
Ysop*** schrieb:

Was wäre denn eigentlich dann die Heizung für den Ottonormalverbraucher, wenn aktuell die Gasheizung im Bestand ist, aber nach 30 Jahren so langsam gewechselt werden sollte? Bei meinen Eltern, Haus aus Anfang 90er. Bin da ehrlich gesagt überfragt

Die muss doch, wenn sie wirklich älter als 30 Jahre ist, schon jetzt bereits ausgetauscht werden. Dieses und nächstes Jahr ging ees noch gegen eine neue Gasbrennwert-Therme, danach muss man anders planen.

Heißt aber auch, dass all die alten Häuser, die zuletzt noch zu Mondpreisen verkauft wurden, nun noch schneller Probleme kriegen werden. Der vermeintlich einfache Wechsel vom Öl zum oft noch verfügbaren Stadtgas wird dann wegfallen, und damit auch die Käuferklasse -"Sofort bewohnen ohne Change auf wirkliche Sanierung".

Benutzer200 24.03.2022 19:14
Ysop*** schrieb:

Was wäre denn eigentlich dann die Heizung für den Ottonormalverbraucher, wenn aktuell die Gasheizung im Bestand ist, aber nach 30 Jahren so langsam gewechselt werden sollte? Bei meinen Eltern, Haus aus Anfang 90er. Bin da ehrlich gesagt überfragt
Das wird die große Frage sein. Die Politik sagt leider nur, was nicht mehr geht. Aber das Haus aus Anfang der 90er ("schlecht" gedämmt, keine Fußbodenheizung bzw. wenn, dann große Verlegeabstände) mal eben auf Wärmepumpe umrüsten, funktioniert nicht. Und wenn Öl, Gas, Pellets/Hackschnitzel auch wegfallen, könnte es beim Heizungstausch auf eine große und teure energetische Sanierung herauslaufen (Förderung?). Alternativ hohe Heizkosten, wenn die Wärmepumpe mit hoher Vorlauftemperatur gefahren werden muss, da kein Geld für weitere Maßnahmen da ist.
geothermiesanierungwärmepumpe