ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.2021 10:46
Georgian2019 21.04.2022 09:51
basti_r schrieb:
Danke für deine Einschätzung.
Kannst du für "wenig Eigenkapital" eine ungefähre Hausnummer nennen? Also was wäre denn "mehr als wenig"?Ich denke das hängt auch von der Region ab. Aber als Minimum Eigenkapital würde ich die Kaufnebenkosten plus 10-20% der geplanten Baukosten ansetzen und diese Reserve/Eigenkapital zurückhalten und aktuell wie gesagt lieber 100% finanzieren.So habe ich selber im Übrigen bereits 2019 finanziert. 100% der zuerst geplanten Baukosten mit 30 Jahre Zinsbindung finanziert und das vorhandene Eigenkapital zuerst zurück gehalten und damit dann teilweise leichte Kostensteigerungen und „Upgrades“ finanziert in Kombination mit weiteren Ersparnissen aus laufendem Einkommen. Nur waren 2019 die Preise fix.
Nida35a 21.04.2022 09:55
was wäre denn die Alternative,
ich habe über ein Mietportal für unser 3 Jahre altes Haus die Kaltmiete berechnen lassen,
3200-3700 € pro Monat 😳 ,
das können wir uns nicht leisten
ich habe über ein Mietportal für unser 3 Jahre altes Haus die Kaltmiete berechnen lassen,
3200-3700 € pro Monat 😳 ,
das können wir uns nicht leisten
Myrna_Loy 21.04.2022 09:56
Hausbautraum20 schrieb:
Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Oder das dicke Erwachen kommt dann sobald Kinder da sind.Wenn man nicht das Glück hat, gebrauchte Kindersachen komplett abzustauben, dann kann man schon viel Geld loswerden. Wir hatten einige Kinder in der Verwandtschaft, aber die einzigen anderen Sommerkinder waren Mädchen, so dass die Sachen von den Jungs aus der Verwandtschaft nicht passten. Das war in den ersten Monaten noch zu umschiffen, ab knapp einem Jahr war es dann nicht mehr so leicht, gebrauchte unisex Kleidung zu bekommen. Schuhe gehen sehr ins Geld und man braucht doch einige. Also wir geben für unsere zwei Jungs an die 300 Euro im Schnitt pro Monat aus. Dazu zählen auch Sportsachen. Es läppert sich. motorradsilke 21.04.2022 09:58
Hausbautraum20 schrieb:
Also wir haben momentan 5200€ netto und davon fließen aktuell 1800€ in die Rate, 1000€ in die Sondertilgung/Ersparnisse und wohl nochmal 500€ in aktuelle Projekte, also z.B. Garten, Wege, Innenausbau fertig...
Gesamt geben wir also aktuell wohl so 3300€ im Monat für das Haus aus und leben eigentlich ganz normal und gut weiter mit den restlichen 1900€.
Ich denke, 2200€ Rate können doch noch viele aufbringen. Aber vielleicht täusche ich mich auch.
Oder das dicke Erwachen kommt dann sobald Kinder da sind.Nun haben aber die Wenigsten 5,2K Netto. Schon gar nicht junge Menschen oder Familien mit Kids.
Und bei den 1,9K Rest wird es dann mit Reisen oder auswändigen Hobbys eng. Wenn man darauf lebenslang verzichten will, geht es sicher. Aber man darf nie vergessen, dass das nicht nur mal ein paar Jahre sind.
sysrun80 21.04.2022 10:00
Georgian2019 schrieb:
100% der zuerst geplanten Baukosten mit 30 Jahre Zinsbindung finanziertAlso ich kenne aktuell keinen Finanzierer der das ohne massiven Aufschlag mitmacht - wenn ueberhaupt.
Georgian2019 21.04.2022 10:01
Ysop*** schrieb:
Ich las heute irgendwo, dass über 80% Beleihungsauslauf der Zins aktuell deutlich ansteigt. Deutlicher als beispielsweise zwischen 60 und 80%.
Eine 100% Finanzierung ist demnach teuer, aber natürlich erkauft man sich ein wenig Sicherheit in absolut unsicheren Zeiten und umgeht möglicherweise eine ebenfalls teure Nachfinanzierung60% Beleihungsauslauf 2,34% für 10 Jahre, 80% 2,45% und 100% 2,75%.Wobei bspw. die Schwäbisch Hall oder R+V aktuell Abwehrkonditionen ausreichen die jenseits von gut und böse sind, da die R+V z.B. bereits jetzt 85% ihres Jahresvolumens erreicht hat.
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