Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Zuletzt aktualisiert 04.03.2024
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SaniererNRW123

Aktuelles sowie Einschätzung zur Baupreisentwicklung.

Ich komme gerade von einem Workshop mit Projektentwicklern, Investoren, Kapitalgebern und Beratungsunternehmen zurück. Da saßen Menschen zusammen, die jedes Jahr eine 7-stellige qm-Zahl (gewerbliche) Immobilien entwickeln und handeln.

Durchgehender Tenor: Die Baukosten kommen gerade bereits zum Teil deutlich zurück. GUs geben wieder Festpreise ohne Preisgleitklauseln. GUs bitten bereits jetzt um Aufträge für 2022, da aktuell viele Projekte geplatzt und aufgegeben wurden (da unrentabel geworden). Insgesamt wird bis Mitte nächsten Jahres mit einem weiteren deutlichen Preisrückgang gerechnet, insbesondere aufgrund fehlender Aufträge und teilweise aufgrund weiterer Materialpreissenkungen.

Das höre ich als Banker auch unisono von meinen Kunden. Passt also alles ganz gut zusammen.
 
A

alterego134

Aktuelles sowie Einschätzung zur Baupreisentwicklung.

Ich komme gerade von einem Workshop mit Projektentwicklern, Investoren, Kapitalgebern und Beratungsunternehmen zurück. Da saßen Menschen zusammen, die jedes Jahr eine 7-stellige qm-Zahl (gewerbliche) Immobilien entwickeln und handeln.

Durchgehender Tenor: Die Baukosten kommen gerade bereits zum Teil deutlich zurück. GUs geben wieder Festpreise ohne Preisgleitklauseln. GUs bitten bereits jetzt um Aufträge für 2022, da aktuell viele Projekte geplatzt und aufgegeben wurden (da unrentabel geworden). Insgesamt wird bis Mitte nächsten Jahres mit einem weiteren deutlichen Preisrückgang gerechnet, insbesondere aufgrund fehlender Aufträge und teilweise aufgrund weiterer Materialpreissenkungen.

Das höre ich als Banker auch unisono von meinen Kunden. Passt also alles ganz gut zusammen.
Danke für die Einblicke! Das ist der interessanteste Beitrag seit gefühlt 200 Seiten. Und ja, ich komme mir gerade etwas dümmlich vor weil ich über die Monate fast alle Beiträge in diesem Threads überflogen habe...
 
S

sysrun80

Unser GU ist auch recht entspannt. es stellen sich allerdings noch Fragen bzgl. einiger Baustoffe die einen hohen Energiebedarf bei der Herstellung haben. Es bleibt spannend.
 
X

xMisterDx

(...)
Durchgehender Tenor: Die Baukosten kommen gerade bereits zum Teil deutlich zurück. GUs geben wieder Festpreise ohne Preisgleitklauseln. GUs bitten bereits jetzt um Aufträge für 2022, da aktuell viele Projekte geplatzt und aufgegeben wurden (da unrentabel geworden). Insgesamt wird bis Mitte nächsten Jahres mit einem weiteren deutlichen Preisrückgang gerechnet, insbesondere aufgrund fehlender Aufträge und teilweise aufgrund weiterer Materialpreissenkungen.
(...)
Das ist doch aber der übliche Schweinezyklus, der wie ein Zweipunktregler funktioniert.
Aktuell haben wir den oberen Punkt erreicht, der Regler schaltet ab, es geht nach unten, erst langsam, dann immer steiler. Sobald die untere Schwelle erreicht wird, macht der Regler wieder voll auf, es geht langsam nach oben und dann immer schneller.

Sinuskurve eben.
 
M

motorradsilke

Au weia, mal abgesehen was für eine Bevölkerungsdichte Schweden hat und wie aussehen könnte wenns ähnlich wie bei uns wäre (Siehe Polen Zahlen).

Was mich am meisten getriggert hat ist das "mit" oder "an" Corona gestorben. Klassisches Beispiel: Auto prallt gegen Baum, Mensch stirbt an inneren Blutungen. Ist er an oder mit einem Autounfall gestorben? Hätte er ohne Autounfall überlebt? Wäre der Mensch ohne Autounfall trotzdem an inneren Blutungen gestorben?

Ich glaub die Antwort ist: Mensch ist an "XYZ" gestorben verursacht durch Corona oder Mensch ist an inneren Blutungen gestorben verursacht durch ein Autounfall.
Da ist ein großer Gedankenfehler. Ein Großteil Derer, die derzeit als Coronatote gezählt werden, stirbt eben nicht "verursacht durch Corona", sondern mit Corona als Zweitdiagnose. Diese Menschen sterben an ganz anderen Dingen, haben aber nebenbei zufällig Corona. Die wären auch ohne Corona gestorben.
Die Uni Düsseldorf veröffentlich jeden Tag die Zahlen Derer, die mit Corona als Zweitdiagnose im Krankenhaus und auf der Intensivstation liegen. Das sind seit Wochen um die 50%.
 
Zuletzt aktualisiert 04.03.2024
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