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ᐅ Baukosten in BW für Einfamilienhaus mit 200m2 Keller und Doppelgarage


Erstellt am: 17.08.17 13:41

Marvinius II17.08.17 16:31
matrueBW1989 schrieb:
Danke für die schnelle Antwort. Grundstück (ca. 1250m2 / VW ca. 250k€) ist vorhanden zu finanzieren wäre "lediglich" das Haus.

- Aktuell kinderlose Doppelverdiener (M28/W27)
- Er 4´000 €
- Sie 2´100 € (ohne Sonderzahlungen i.H.v. 3 Monatsgehältern p.a.)
- Eigenkapital 60´000 €
Bei der Grundstücksgröße soll wahrscheinlich der Kelleraushub im Gelände verteilt und nicht abgefahren werden. Dann kann es mit den Nebenkosten hinkommen. Was planst Du denn an zusätzlichen Kosten für die Außenanlage?
Wenn Du Euer monatliches Nettoeinkommen angegeben hast, dann habt Ihr wirklich keine Probleme mit diesem Hausbau. Dann bin ich aber neugierig: In welchem Beruf verdient man denn mit 28 4000€ netto
matrueBW198917.08.17 17:33
Marvinius II schrieb:
Bei der Grundstücksgröße soll wahrscheinlich der Kelleraushub im Gelände verteilt und nicht abgefahren werden. Dann kann es mit den Nebenkosten hinkommen. Was planst Du denn an zusätzlichen Kosten für die Außenanlage?
Wenn Du Euer monatliches Nettoeinkommen angegeben hast, dann habt Ihr wirklich keine Probleme mit diesem Hausbau. Dann bin ich aber neugierig: In welchem Beruf verdient man denn mit 28 4000€ netto

Danke für deinen Hinweis betr. Aushub Marvinius. Habe ich bisher noch gar nicht gehört, klingt aber plausibel und wenn man damit tatsächlich etwas sparen kann umso besser. Wie viel bringt das in etwa?

Zu den 4000€ netto muss ich sagen, dass die der Tatsache geschuldet sind, dass ich in der Schweiz arbeite (Grenzgänger). Ich bin Jurist und arbeite als Unternehmenssteuerberater. Durch das Einkommen in Schweizer Franken sind wir zwar einem gewissen Währungsrisiko ausgesetzt (der Franken ist aktuell sehr stark), haben allerdings auch Möglichkeiten einer Fremdwährungsfinanzierung, die gewöhnlich zu besseren Konditionen möglich ist (tieferes Zinsniveau). So können wir uns zudem den aktuell guten Kurs sichern.

Ich muss noch erwähnen, dass ich im nächsten Herbst die Steuerberaterprüfung absolviere. Sollte mir das gelingen wird sich mein Bruttogehalt ab 2019 um mindestens 50% erhöhen (netto etwa 1 -1.5k€ monatlich und 1-2 Gehälter also Sonderzahlung).

Das kalkuliere ich jetzt aber sicherheitshalber mal nicht ein (die Durchfallquoten liegen um die 50%). Der Bau wäre grundsätzlich unmittelbar nach dem Examen geplant (2018). Im Idealfall hat man dann vermutlich keine Finanzierungsprobleme.

Mir ist vor allem wichtig, dass meine Baukostenkalkulation in etwa aufgeht. Die Finanzierung ist aber natürlich genauso entscheidend. Ohne Moos nichts los.
Marvinius II17.08.17 19:36
Tiefbaukosten bei einem Keller lassen sich ohne Info zum Grundstück (Bodengutachten, eben oder Hanglage) nur schwer beurteilen. Für ein Haus mit 150 m2 Wohn- und 70 m2 Kellerfläche haben wir z.B. in Hanglage knapp 1000m3 Erde bewegt, bei einem ebenen Grundstück wären wir vielleicht mit 600m3 hingekommen.
Kannst Du den Aushub zur Wiederverfüllung verwenden? Geht bei Lehmboden z.B. gar nicht, dann musst Du Füllsand von Deinem Tiefbauer kaufen.
Wenn Du den Aushub auf Deinem Grundstück lagerst, wirst Du wahrscheinlich sehr schnell Stützmauern oder ähnliches brauchen, sprich Investitionen in Außenanlage.
Wenn Ihr den Aushub deponieren müsst, wird noch eine Bodenanalytik zusätzlich fällig. Sollte der Boden dann belastet sein, wird es rasch sehr teuer. Einer der Gründe, weshalb Keller seltener werden....

Ideal wäre es, wenn Du mit Bodengutachten und Analytik in die Gespräche mit Baufirmen gehst und Du Dir vor Vertragsabschluss mit dem Hausanbieter ein Angebot über die notwendigen Zusatzarbeiten im Tiefbau einholst. Aber wahrscheinlich werdet Ihr ja eh mit Architekt bauen. Das entsprechende Honorar solltet Ihr dann ebenfalls noch berücksichtigen sowie eine Küche mit ca. 40.000€ und die Außenanlage mit mindestens 60.000.
Danke für die Auskunft zum Beruf. Dass passt ja gut zu dem FAZ Artikel vor einiger Zeit, dass Juristen mit Prädikatsexamen als Berufseinsteiger in Frankfurt a. M. Jetzt in der Spitze mehr als 140.000€ im Jahr verdienen. Und ich versteh jetzt auch besser, weshalb wir mit Windrädern eine zuverlässige Energieversorgung aufbauen wollen oder den Hype ums E-Autos.[emoji6]
matrueBW198917.08.17 21:19
Betr. den Spitzengehältern für Juristen muss man sich vergegenwärtigen, dass die 140k p.a. ausschließlich mit 60 Stunden-Wochen möglich sind. Das entspricht dann einem Gehalt von etwa 90k bei "normalen" Arbeitszeiten. Also alles relativ

Elektromobilität finde ich grundsätzlich super! Soll jedoch nicht heissen, dass ich beim Bau jegliche Energiestandards ignoriere!

Zum eigentlichen Thema:

So weit sind wir leider noch gar nicht, als dass wir zu den Tiefbauarbeiten besonders viel sagen können. Das Grundstück ist jedenfalls topfeben.

Was die Baukosten angeht wird mir grade etwas anders, wenn ich höre, dass wir zu den offenbar grosszügigen 570k noch mal gute 100k draufrechnen müssen.

Anhand unserer Angaben ist ja bereits ersichtlich, dass wir schon mindestens 500k finanzieren müssen.

Eigentlich hatten wir vor, die Außenanlagen vorerst auf das aller Nötigste zu beschränken. Das gleiche gilt z.B. für den Kellerausbau.

Also wenn wir tatsächlich Ende 2018 bauen wollen wird es wohl nichts mir unserem Vorhaben... 670k sind da nicht machbar.
RobsonMKK17.08.17 21:28
Man kann ja auch überlegen ob es inklusive Keller 300 qm sein müssen.
matrueBW198917.08.17 21:38
Da frag ich mich nun tatsächlich was die pauschalen Baukosten von 1800-2000€ noch taugen...
aushubgrundstückaußenanlagekellerbodengutachtenhanglagejuristenbaukosten