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ᐅ Grundstück mit angrenzendem privat Waldgebiet


Erstellt am: 18.07.16 20:41

8
86bibo
20.07.16 10:36
Ist ne schwierige Situation. Wie du schon schreibst, musst du es eh mitkaufen, wenn du das Grundstück haben willst. Wenn dort der m² Preis stimmt, kann man evtl. damit ja auch leben. Es ist jedoch schon so, dass der Verkäufer hier versucht sein Waldstück zu maßlos überhöhten Preisen zu verkaufen, welches er sonst nur schwer bis gar nicht los wird. Wenn er total sicher wäre, dass es Bauland wird, würde er die Zeit noch ausharren und es in 10 Jahren selbst für den doppelten Preis verkaufen.
T
tbb76
20.07.16 10:54
Wobei natürlich ein eigenes kleines Wäldchen innerorts mit Grillhütte usw. nicht zu verachten ist. Vielleicht kannst du es auch peu a peu einzäunen oder eine Dornenhecke rundherum Wachsen lassen. wenn du dann deinen Garten dementsprechend anlegst, hast du fast schon ein herrschaftliches Grundstück. Und natürlich wesentlich mehr Arbeit.
D
DG
20.07.16 11:10
garfunkel schrieb:

Zum einen geben alte Buchen und Ahorn, sofern die Holzqualität gut ist, schon mehr Geld als ne öde Fichte ab und dann eben der neue m² Preis. Glaube bei Buche ist z. B. auch das Wurzelwerk interessant weil daraus in Edelkarossen irgendwelche Amaturverblendugnen gefertigt werden. Könnte aber auch Eiche gewesen sein 🙂

Aus diesem Bestand wird man kaum einen Baum an ein Holzwerk verkaufen können, sondern allenfalls Brennholz rausziehen können, denn:

1. Erstens kommt kein Waldarbeiter für einen einzelnen Baum vorbei, es sei denn, es handelt sich um eine Gefahrfällung. Dann bekommst Du theoretisch 100€ für den Baum und das Fällen kostet 1000€.
2. Diesen Einzelbaum holt Dir aber niemand ab, um ihn zu einem Holzwerk zu fahren, weil die Anfahrmenge mindestens 10fm - besser 20fm - betragen sollte. Also zahlst Du nochmal 100€ extra, um einen Baum im Wert von 100€ an ein Holzwerk zu liefern, dessen Fällung schon 1000€ gekostet hat.
3. Selbst wenn man mal zusammen mit einigen Nachbarn auf eine LKW-Ladung kommen würde, wäre die Qualität viel zu schlecht, das würde allenfalls für Pellets etc. verarbeitet werden können, wobei dann noch dazu kommt, dass man ...
4. ... keine Zertifizierung für das Holz aus dem Bestand hat und
5. ... fast alles in diesem Wald aus Randbäumen besteht und zusätzlich eher als Waldgarten genutzt wurde. Das nimmt kein Holzverarbeiter ab, denn wenn da mal irgendeiner vor 50 Jahren einen Zaun an den Baum genagelt hat und das Sägeblatt dann einen dieser Nägel trifft, dann steht da für ein paar Stunden die Maschine still.

Ergo: hoffen, dass keine Windwürfe kommen, als Waldgarten nutzen und wenn Holz anfällt, am besten direkt in den eigenen Kamin tragen oder an Nachbarn verschenken. Alles andere ist bei der Konstellation leider absurd, deswegen darf man dafür auch keine Unsummen bezahlen.

MfG
Dirk Grafe
S
seth0487
20.07.16 11:12
@86bibo : Das Problem ist, dass der aktuelle Besitzer schon älter ist(ca. 77) und sich nicht mehr um sein Hinterland kümmern kann. Dementsprechend möchte er es verkaufen. Möchte es aber auch nicht verschenken, da er davon ausgeht, dass es Bauland wird. Nur wird er es wohl nicht mehr mitbekommen(seiner Meinung nach).

@tbb76: Eingezäunt ist das Wäldchen schon mit Maschendrahtzaun. Also ist das schon erledigt. Östlich an der Grundstücksgrenze verläuft auch noch ein öffentlicher Weg, der von der Straße bis zum Neubaugebiet führt. Dort gehen ab und zu Leute mit Ihren Hunden spazieren.
D
DG
20.07.16 11:22
seth0487 schrieb:
@86bibo : Das Problem ist, dass der aktuelle Besitzer schon älter ist(ca. 77) und sich nicht mehr um sein Hinterland kümmern kann. Dementsprechend möchte er es verkaufen. Möchte es aber auch nicht verschenken, da er davon ausgeht, dass es Bauland wird. Nur wird er es wohl nicht mehr mitbekommen(seiner Meinung nach).

Das ist und bleibt die Kernfrage: wird das Bauland? Besteht eine realistische Chance darauf, dass es in 10 Jahren Bauland wird? Wenn ja, ist der Preis ok - wenn nein, ist das ein teures Stück Garten.

Kann man aber auch als Mischkalkulation incl. des Baulandes betrachten. Nehmen wir an, die 1500m² Wald sind nur 10€ wert. Dann blieben:

Gesamt-Kaufpreis 145T€
abzgl. Wald 15T€
Bauland 130T€, entspr. €200.- pro qm Bauland (650m²)

Dann muss/kann man entscheiden, ob 200€ in der Lage völlig neben der Kapp sind oder ob man das noch vertreten kann. Das wäre dann der worst case - wenn Du den Wald für 26€ kaufst und das wird nächstes Jahr Bauland, dann ist das ein Schnapper.

MfG
Dirk Grafe
S
seth0487
08.08.16 22:31
Moin zusammen!

Mittlerweile haben wir uns dazu entschlossen, dass Grundstück inkl. Wald zu kaufen! Die Finanzierung steht auch soweit und wir haben demnächst unseren Notartermin. Nun habe ich heute noch mit dem Notar telefoniert und er fragte mich, warum das Grundstück denn noch geteilt werden soll? Hier geht es um die Aufteilung des zu kaufenden Teilgrundstückes in 650m² Bauland und 1500m² Wald.

Ich bin davon ausgegangen, dass das Grundstück deshalb noch mal vermessen und in Wald und Bauland getrennt wird, um nicht die gesamte Grundstücksfläche mit der teureren Grundsteuer zu bezahlen(Wald/Ödland ist ja günstiger). Der Notar meinte, dass hier eine Teilung nicht nötig sei, da es im Grundbuch ja als zwei Flächen(Wald + Bauland) deklariert ist. Nun frage ich mich, ob es noch andere Vor- bzw. Nachteile geben kann, wenn man das Grundstück so aufteilen lässt?
baulandgrundstückgartenholznotar