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ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke


Erstellt am: 23.04.21 10:46

Sunshine38720.12.22 18:26
Mal was zur aktuellen Marktsituation hier bei uns. Neubau-Wohnungen in 2 Mehrfamilienhäusern vom Bauträger in einem kleinen Dorf mit 6 Tausend Einwohnern, die zum Februar 23 fertig gebaut werden kommen hier jetzt ins Angebotverfahren durch den Bauträger. Heißt das Mindestgebot für eine 93 m2 Neubau-Wohnung liegt bei 199.000 €. Der Ursprüngliche Preis lag bei 340.000€. Dafür stand die jetzt über ein Jahr im Internet. Jetzt kann jeder bieten (über den Makler) und wenn er weiß was die anderen geboten haben, dann nochmal nachlegen. Halte ich für fair. Doch ob in der aktuellen Lage da viele mitbieten würde ich mal bezweifeln. Doch das Beispiel zeigt die zukünftige Entwicklung im Baugewerbe. Ein Preis von -140.000€ weniger (als Mindestgebot) ist doch schon unglaublich niedrig. Aber der Bauträger hat halt über 1/3 der Wohnungen noch nicht verkauft. Da könnte man jetzt einen guten Schnapper machen (In der Hoffnung das der Bauträger nicht in die Insolvenz rutscht, da das komplette Außengelände noch nicht fertig ist.). Vielleicht also doch keine so gute Idee.
Winniefred20.12.22 18:39
Sunshine387 schrieb:

Mal was zur aktuellen Marktsituation hier bei uns. Neubau-Wohnungen in 2 Mehrfamilienhäusern vom Bauträger in einem kleinen Dorf mit 6 Tausend Einwohnern, die zum Februar 23 fertig gebaut werden kommen hier jetzt ins Angebotverfahren durch den Bauträger. Heißt das Mindestgebot für eine 93 m2 Neubau-Wohnung liegt bei 199.000 €. Der Ursprüngliche Preis lag bei 340.000€. Dafür stand die jetzt über ein Jahr im Internet. Jetzt kann jeder bieten (über den Makler) und wenn er weiß was die anderen geboten haben, dann nochmal nachlegen. Halte ich für fair. Doch ob in der aktuellen Lage da viele mitbieten würde ich mal bezweifeln. Doch das Beispiel zeigt die zukünftige Entwicklung im Baugewerbe. Ein Preis von -140.000€ weniger (als Mindestgebot) ist doch schon unglaublich niedrig. Aber der Bauträger hat halt über 1/3 der Wohnungen noch nicht verkauft. Da könnte man jetzt einen guten Schnapper machen (In der Hoffnung das der Bauträger nicht in die Insolvenz rutscht, da das komplette Außengelände noch nicht fertig ist.). Vielleicht also doch keine so gute Idee.

Oder aber das ist ein Indiz für die (ehemals) hohe Gewinnspanne des Unternehmens.
WilderSueden20.12.22 18:59
Ich nehme mal an, dass auch der Bauträger nicht damit rechnet, dass eine Neubauwohnung für knapp über 2000€/qm weggeht. Ist wie bei ebay. Einmal vom niedrigen Preis angefixt, geht es los
Sunshine38720.12.22 20:15
Wahrscheinlich schon. Aber wie aktuell die Kauflaune der Deutschen bei Neubauten so ist kann man schwer einschätzen. Ein Rabatt von vielleicht 10.000€, wie bei Helma Wohnungsbau wird wohl nicht die große Nachfrage bringen (die übernehmen 50% der Grunderwerbsteuer). Es zeigt aber wie schwierig die Lage aktuell ist und das die Unternehmen so etwas nötig haben. Helma hat die Aktion sogar für alle Wohnungsbauprojekte.
Tassimat20.12.22 20:31
Der Bauträger braucht die Liquidität für neue Projekte bzw. um die alten Kredite loszuwerden.
So ein Bauträger finanziert sein Geschäft mit viel höheren Zinsen, als man das als Endkunde gewohnt ist.

1/3 normal verkauft, 1/3 für 2000€/m² schnell verschleudeudert und er könnte safe sein.
TmMike_220.12.22 20:35
Tassimat schrieb:

Der Bauträger braucht die Liquidität für neue Projekte bzw. um die alten Kredite loszuwerden.
So ein Bauträger finanziert sein Geschäft mit viel höheren Zinsen, als man das als Endkunde gewohnt ist.

1/3 normal verkauft, 1/3 für 2000€/m² schnell verschleudeudert und er könnte safe sein.
Ja, cash ist jetzt King geworden.
wird noch zunehmen.
bauträgerneubauwohnungenmindestgebot