Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Zuletzt aktualisiert 02.02.2023
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xMisterDx

2020 lag der Grundpreis irgendwo bei 200-220k vom Flair 152 RE (200k ca. war meine ich eine Aktion damals und ca. 220k sonst).
Online werden wir 278k angezeigt...."nette" Entwicklung.
Du musst die Region dazu sagen. Zwischen Region MD oder HAL und M oder S liegen bei Town & Country gerne 20-25%.
Ich hab Mitte 2019 das 152 RE noch für 183.000 EUR gesehen, Ende 2019 waren es 189.000 Grundpreis.
 
F

fromthisplace

Er hat ohne Nachfrage einfach ne andere als bestellt verbaut?
Einzelvergabe?
Und soll das dann auch mehr kosten?
Wir bauen mit einem GU. Es läuft alles super. In unserem Vertrag wird die Stiebel Eltron LWZ 5 S oder die LWZ 8 CS Premium genannt. Bei der Sanitärbegehung im Rohbau habe ich den Chef gefragt. Hier hat er mir gesagt, dass die Heizung "definitiv nicht zu groß dimensioniert" würde und es "vermutlich die 5 S" wird. Da sie auch für einen großen Fertighausanbieter die Heizung machen, hätten sie genügend Exemplare von beiden auf Halde.
Mehrkosten entstehen nicht.
 
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xMisterDx

in was für einem Bollerbü leben denn manche. Wenn der Strompreis langfristig bei 50cent und mehr bleibt, wirst du bald arbeitslos sein
Das gilt allerdings noch deutlicher für den Gaspreis... ich bin jedenfalls gespannt, wie man die Öfen in der Zement-, Ziegel- oder Glasproduktion heizen will, wenn nicht mit Gas.
Auch Prozesswärme... VW, z.B. verfeuert Gas zu Strom und nutzt die Abwärme als Prozesswärme. Wenn das nicht mehr geht, muss VW seine Prozesswärme mit Strom erzeugen. Wo soll der herkommen in der Menge?

PS:
Und wie heizt der Bäcker seinen Ofen in Zukunft? Mit ner Wärmepumpe?
Komm, vergesst es :D
 
B

Baranej

Du musst die Region dazu sagen. Zwischen Region MD oder HAL und M oder S liegen bei Town & Country gerne 20-25%.
Ich hab Mitte 2019 das 152 RE noch für 183.000 EUR gesehen, Ende 2019 waren es 189.000 Grundpreis.
OWL, aber es ging mir nur um die Entwicklung, die wahrscheinlich prozentual in den meisten Regionen gleich sein sollte. Scheint ja aber immerhin zum Teil an höherer Ausstattung zu liegen, aber Großteil dann wohl doch allgemeine Entwicklung.
 
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xMisterDx

Für die WP wollte Town & Country schon 2019 um die 12.000 EUR Aufschlag haben, dürften mittlerweilen 15-20.000 EUR sein. Allein der Installateur hätte mir 15.000 EUR Aufschlag abgeknöpft, hätte ich jetzt noch von Gas auf WP gewechselt, ohne über den GU zu gehen. Aber die kriege ich dann mit Glück zu Weihnachten 2024.

Ich stehe ja in diesem Forum ziemlich allein auf weiter Flur mit dieser Meinung, würde aber auch jetzt noch zu einer Gasheizung greifen.
Simple Technik, in größten Dimensionen speicherbarer Energieträger und das Verteilungsnetz zu Millionen Endkunden ist vorhanden, muss weder neu gebaut noch ertüchtigt werden. Wenn man sich jetzt mal vorstellt, man rüstet alle Häuser mit Wärmepumpen aus. Mir fehlt die Fantasie, wie das die Hausanschlüsse von Mehrfamilienhaus mit 6, 8 oder noch mehr Parteien hergeben sollen.

Strom kostet hier übrigens mittlerweile 48 Cent/kWh (Stadtwerke-Preis). Und ich sage es immer gerne wieder. Die gängigen Photovoltaik-Anlagen mit 5 oder 6 kWp, wie sie die Dächer von "normalen" EFH passen, decken im Winter nicht mal annähernd den Strombedarf der WP. Da wird kräftig zugekauft und im Sommer der (in großen Mengen überschüssige) Strom billigst eingespeist. Welche Stadtvilla hat schon wesentlich mehr als 100m² Dachfläche, von der, mit all den Schrägen und Entlüftungen mehr als 60, 70m² in Ost, West und Südrichtung zur Verfügung stehen für Photovoltaik?
 
kati1337

kati1337

Ich stehe ja in diesem Forum ziemlich allein auf weiter Flur mit dieser Meinung, würde aber auch jetzt noch zu einer Gasheizung greifen.
Simple Technik, in größten Dimensionen speicherbarer Energieträger
Von dem wir bei uns nicht gerade viel haben und uns im Zukauf abhängig machen von Staaten deren Wertvorstellungen so gar nicht zu unseren eigenen passen. Der außerdem endlich ist, und schlecht für die CO2-Ziele.
und das Verteilungsnetz zu Millionen Endkunden ist vorhanden, muss weder neu gebaut noch ertüchtigt werden.
Nur ab und zu mal geflickt, wenn man wieder jemand Löcher reingesprengt hat?

Die gängigen Photovoltaik-Anlagen mit 5 oder 6 kWp, wie sie die Dächer von "normalen" EFH passen, decken im Winter nicht mal annähernd den Strombedarf der WP.
Das müssen sie ja auch gar nicht. Aber sie liefern schon ordentlich zu. Mehr als wir erwartet hätten. Wir hatten ja ne ganze Weile lausige 4,55 kwp auf dem Dach und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Natürlich liefert die im Winter nicht die Spitzenmengen, aber sie liefert was zu, das ist nicht zu verachten.
Was viele aber gerne vergessen ist, dass auch in Frühjahr und Herbst noch Heizperiode ist, und das waren im Jahr 4-6 Monate während denen wir hervorragende Synergieeffekte erzielt haben.

Da wird kräftig zugekauft und im Sommer der (in großen Mengen überschüssige) Strom billigst eingespeist.
Wenn man ihn nicht anderweitig verwendet bekommt. Wir haben Luxus Homeoffice, daher haben wir sehr viel Photovoltaik Strom selbst verbraucht, auch im Sommer. Selbst wer das nicht hat, hat kein pauschal unrentables System.
Man kann Geräte so programmieren, dass sie über die Mittagszeit laufen wenn man nicht zu Hause ist. Mit eAuto / ggf Hausakku kann man noch viel mehr rausholen. Man kann das Brauchwasser höher heizen wenn Überschuss da ist. Gibt schon intelligente Ansätze.
Und selbst wenn man einspeist - Kleinvieh macht auch mist. Auf die Quote an Eigenverbrauch hat man immensen Einfluss. Unserer war in den 2 Jahren fast doppelt so hoch als wir (pessimistisch-konservativ) gerechnet hatten.
 
Zuletzt aktualisiert 02.02.2023
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