Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Zuletzt aktualisiert 28.02.2024
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N

netuser

Abgesehen davon läuft der Versuch meinen Beitrag zu diskreditieren indem man ihn ins lächerliche zieht, ins Leere.
Bei allem Respekt, sollte jeder sich wiederum an eigener Nase fassen und es unterlassen bei jeder Gelegenheit mit dem Zaunpfahl zu winken bzw. andere Forumsteilnehmer und deren Beiträge zu diskreditieren. Dies beziehe ich nicht nur auf dich persönlich, sondern beobachte teils seit Wochen, wie schnell und gerne kollektiv die Keule geschwungen wird, sobald nur einer anfängt drauf zu hauen.

Bleibt sachlich und respektiert entweder andere Meinungen/Meinungsäußerungen oder setzt den-/diejenigen auf Ignor-Liste, wenn es einem so sehr zuwider wird die entsprechenden Beiträge zu lesen.

Die ständigen "persönlichen Angriffe" und sehr regelmäßigen Äußerungen a la "don't feed the troll" sind mindestens genau so daneben und tragen sicherlich nicht zur besseren Forumsatmosphäre bei! Wer Toleranz und freie Meinungsäußerungen predigt, sollte sie auch leben statt bei jeder Gelegenheit Andersdenkenden den Mund zu verbieten.
 
O

Oberhäslich

180.000€ für ein Baugrundstück mit 750 qm in Dresden Hellerau ist jetzt nicht so hochpreisig um sich verschaukelt vorzukommen.
Setze dich doch einfach mit den Fakten auseinander. Oder willst du mir jetzt erzählen in Dresden wären die Preise mit denen in Stuttgart, Nürnberg oder Hannover vergleichbar.

Das Angebot habe ich mal spontan auf Immowelt herausgesucht.
Also ich komme aus Dresden und kenne den Häuser und Immobilienmarkt hier. In Hellerau 750m² zu bekommen ist für 180k€ utopisch. Da kann es nur einen Haken geben. Preis für die Stadt Dresden in der Größe bewegen sich normal so bei 350-450k€. Es gab jetzt auch schon immer mal Preis von 500-750k€ im städtischen Bereich. Hellerau ist ja eher etwas Rand von Dresden.
 
O

Oetti

Spontan herausgesucht gibt es bspw. ein Baugrundstück in Stuttgart Zuffenhausen für 800.000€ und 400qm Fläche.
Was einem QM Preis von 2000 Euro entspricht, im Vergleich zu Dresden mit lediglich 240€ je QM.

Nun muss man aber fairerweise auch sagen, dass Stuttgart Zuffenhausen ein nördlicher Randbezirk ist und etwa 10 km vom Stadtzentrum entfernt ist.

Im Bereich ÖD oder Beamte sollten Die Einkommen doch ähnlich sein.

Wie die Lebensqualität in Stuttgart (3060 Einwohner je km²) bei doppelter Bevölkerungsdichte wie in Dresden höher sein soll erschließt sich mir nicht.

Wie auch immer, in Dresden kann man überhaupt noch bauen. In Stuttgart eben nicht mehr.
Meine Aussage bzgl. Lebensqualität bezog sich auf die Lage von Hellerau: direkt an der Autobahn gebaut, nur durch eine niedrige Lärmschutzwand von dieser getrennt. Der Flughafen ist mit 1 km Entfernung quasi in Sichtweite. Du hast also neben dem Lärm der Autobahn auch noch ständig den Lärm von startenden und landenden Flugzeugen. Und das empfinde ich dann doch als deutliche Minderung der Lebensqualität. Wenn du in einer etwas ruhigeren Gegend, wie dem an DD angrenzenden Radebeul suchst, wirst du sehen, dass hier pro m2 auch zwischen 44 und 500 Euro aufgerufen werden. Es gibt auch hier genause teurere Grundstücke, wie es in Stuttgart günstigere als das von dir geschriebene gibt.

Das zur Verfügung stehende Einkommen pro Kopf liegt in Dresden bei 20.000 Euro und in Stuttgart bei 25.000 Euro, also um 1/4 höher.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist in Dresden relativ betrachtet günstiger zu bauen als in Stuttgart, aber immer noch teuer =)
 
B

Baufuchs2000

Es ist heute im Grunde nicht mehr möglich in Stuttgart und Umkreis ein freisehendes Einfamilienhaus zu bauen. sicherlich gibt es auch da Ausnahmen, aber grundsätzlich ist es nicht möglich. Es gibt Baugrundstücke für 1 - 2 Millionen.

Politisch in Baden Würtemberg auch nicht gewünscht.

In Dresden oder Leipzig kann man seine Wunsch nach einem Einfamilienhaus noch erfüllen. Vielleicht nicht Innenstadtlage, aber doch im näheren Umkreis.

Die Entwicklung geht ja nicht nur hier zu Lande zu extremen Preissteigerungen. In den USA viel krasser als hier.
Dort zählt man mittlerweile bei einem Jahreseinkommen von 60.000 USD zur armutsgefährdenden Unterschicht. Das war vor 10 Jahren noch gut situierte Mittelschicht.

Es gibt ein Video zur Lebensmittelinflation in den USA. Sehr aufschlussreich. Ein Kilo Mehl für 8 USD, ein kleines Stück Käse über 10 USD.
Eier für 6 $, Ein kleines Brot- Handteller groß 5$ usw. Das können sich viele nicht mehr leisten. Fleisch fast unbezahlbar. Restaurantpreise unerschwinglich. 100 Dollar sind da nichts.

Ein normaler Wocheneinkauf kostet dort mittlerweile 5-600 Dollar.

Oder wie sagte gestern ein Landwirt zu mir. Es kommen lausige Zeiten auf uns zu. Eine sicherlich nicht auf wissenschaftlicher Datenbasis erhobene Meinung, sondern eher ein Fall von Bauernschläue.
 
Zuletzt aktualisiert 28.02.2024
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