Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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cryptoki

Der Markt wird sich regulieren, nur eine Frage des Zeitpunkts. Dieses Jahr? Schwierig, da die Bücher voll sind. Es gibt Bauträger die sich heute noch hinstellen und sagen, dass die Nachfrage so hoch wie nie sei und sie verkaufen. Von Zinsen und Baukosten Probleme wissen sie nichts. Aha. Wer’s glaubt.

wird Zeit das weniger neue Hausbau Verträge abschließen und die Auftragsbücher etwas lockerer werden.
 
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HansDampf88

Haben Ende Februar unsere Finanzierung unterschrieben - zum heutigen Tage lägen wir für den Abschluss mit den identischen Rahmenbedingungen bei ca. +0,75 % Zins. Wären ca. 250 € Mehrbelastung im Monat - wenn sich das nicht irgendwann in der Nachfrage niederschlägt, dann weiß ich auch nicht mehr ...
 
WilderSueden

WilderSueden

Ich habe da meine Zweifel ob sich das so schnell ausläuft. Die Lohn-Preis-Spirale beginnt ja erst und die Zinsen sind noch vergleichsweise niedrig. Entsprechend werden noch einige ihren verfügbaren Cash in Betongold umwandeln wollen. Zinsen sind ein Faktor, aber ein anderer ist eben die Erwartung an die Zukunft. Solange genug Käufer von steigenden Preisen ausgehen, werden die auch weiter steigen

Ich würde an der Stelle auch langsam anfangen zwischen Neubau und Bestand zu unterscheiden. Im Neubau hast du von vorneherein ein modernes Haus mit guter Dämmung, Wärmepumpe und PV. In den meisten Altbauten ist dagegen eine teure Kernsanierung fällig wenn man die zukünftigen Vorschriften vernünftig erfüllen will. Einfach den Ölbrenner durch Gas ersetzen ist nicht mehr drin. Auch mit der CO2 Bepreisung wird da noch einiges auf diejenigen zukommen die ihre Altbauten mit einer bestehenden Gasheizung betrieben
 
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Myrna_Loy

Die Blase kommt so langsam zum Ende!

Selbst mit ordentlich Einkommen und nettem Ek wird man abgestraft aktuell für das miese Timing aus EZB zinsen, Energieinflation und Corona/ Ukraine.

Freunde von uns fangen im Herbst an, zahlen trotz 70% Beleihungsquote 1,8 Prozent, KfW weg, Bauträger sagt 30% Aufpreis für den Werkvertrag vorher. Locker 80-90k teurer als Herbst 2021.

Was zur Hölle meinen die Ampel Koalitonäre wird das mit dem Wohnungsmarkt machen wird?

Stagflation ich hör dich kommen...
Ja glaubst Du, dass man den Problemen auf dem Wohnungsmarkt damit sinnvoll beikommt, Eigenheime weiter zu fördern?
 
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cryptoki

Ich habe da meine Zweifel ob sich das so schnell ausläuft. Die Lohn-Preis-Spirale beginnt ja erst und die Zinsen sind noch vergleichsweise niedrig. Entsprechend werden noch einige ihren verfügbaren Cash in Betongold umwandeln wollen. Zinsen sind ein Faktor, aber ein anderer ist eben die Erwartung an die Zukunft. Solange genug Käufer von steigenden Preisen ausgehen, werden die auch weiter steigen
Auf die Lohn-Spirale, gerade hinsichtlich der Gewerkschaften, bin ich sehr gespannt. Trotz der hohen Inflation in 2021 ist doch recht wenig passiert und passiert aktuell auch wenig. Lebenshaltungskosten steigen, Lohn bleibt nahezu gleich, Zinsen steigen und Baukosten steigen.

Die Spekulanten können sich das auch weiterhin leisten. Es gibt genügend, die die aktuellen Baukosten vom Haushaltskonto in Bar bezahlen können. Für zukünftige Eigenheim Besitzer, die sich das vom regulären Lohn absparen, wird es jedoch immer schwerer. Das macht im Eigenheim Sektor einiges aus. Einfache Rechnung 1% Zinsen bei 3% Tilgung auf 500t Euro = 20.000 Euro pro Jahr. 3% Zinsen bei 3% Tilgung auf 500t Euro = 30.000 Euro. Das ruckelt doch schon am Markt. Die Materialpreis Aufschläge sind in vielen Angeboten auch völlig überzogen, da versuchen viele Unternehmen sich dumm und dämlich zu verdienen und dabei wird noch fleißig gejammert.
 
H

hauskauf1987

Ich habe da meine Zweifel ob sich das so schnell ausläuft. Die Lohn-Preis-Spirale beginnt ja erst und die Zinsen sind noch vergleichsweise niedrig. Entsprechend werden noch einige ihren verfügbaren Cash in Betongold umwandeln wollen. Zinsen sind ein Faktor, aber ein anderer ist eben die Erwartung an die Zukunft. Solange genug Käufer von steigenden Preisen ausgehen, werden die auch weiter steigen

Ich würde an der Stelle auch langsam anfangen zwischen Neubau und Bestand zu unterscheiden. Im Neubau hast du von vorneherein ein modernes Haus mit guter Dämmung, Wärmepumpe und PV. In den meisten Altbauten ist dagegen eine teure Kernsanierung fällig wenn man die zukünftigen Vorschriften vernünftig erfüllen will. Einfach den Ölbrenner durch Gas ersetzen ist nicht mehr drin. Auch mit der CO2 Bepreisung wird da noch einiges auf diejenigen zukommen die ihre Altbauten mit einer bestehenden Gasheizung betrieben
Ist das so mit der gasheizung? Frage tatsächlich für einen Freund...
Der will demnächst von Öl auf Gas umstellen...
 
Zuletzt aktualisiert 16.08.2022
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