Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Zuletzt aktualisiert 06.02.2023
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Y

ypg

Japp, unsere Regierung sagt, dass es 56% der arbeitenden Bevölkerung sind. Mit anderen Worten: Die MEHRHEIT...
Man mag es kaum glauben, worauf sich die Studie stützt. Glaub nie einer Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast ;)
Dafür gibt es zuviel Berufe, die am oder mit dem Menschen oder an der Maschine arbeiten.
Allerdings ist der weniger verdienende Teil der Bevölkerung seltener Eigenheimbesitzer, als der mehr verdienende Teil.
Da gebe ich Dir recht. Damit zeigt sich aber leider auch, dass das Gehalts-Verhältnis nicht stimmt. Aber ich will hier jetzt keine weitere Diskussion aufmachen. Nur sollte man eben nicht immer nur von sich selbst ausgehen. Eine globalere oder solidarische Sichtweise finde ich wünschenswert.
 
H

HoisleBauer22

Und wer weiß, wie einfach es in fünf Jahren noch sein wird, an ein EFH-Grundstück zu kommen
Tagesschau berichtet: "Der Neubau von Einfamilienhäusern in Deutschland muss aus Sicht von Bundesbauministerin Klara Geywitz eingedämmt werden, um den Flächenverbrauch zu senken und die Umwelt zu schützen. Es sei "ökonomisch und ökologisch unsinnig", wenn jede Generation neue Einfamilienhäuser baue"
-> Das sehe ich auch so. Mehr Druck auf Leute, die Häuser leerstehen lassen, Sanierung stärker fördern (ggf. auch Abriss und Mehrfamilienhaus-Neubau) statt Neuerschließung von Flächen auf der grünen Wiese, also Nachverdichtung. Evtl. auch mehr Druck auf Rentner-Paare, die in 200m² Palästen wohnen, in denen sie nur 1/3 der Fläche nutzen, dass Sie sich ein Penthouse suchen und verkaufen.
 
A

Allthewayup

Tagesschau berichtet: "Der Neubau von Einfamilienhäusern in Deutschland muss aus Sicht von Bundesbauministerin Klara Geywitz eingedämmt werden, um den Flächenverbrauch zu senken und die Umwelt zu schützen. Es sei "ökonomisch und ökologisch unsinnig", wenn jede Generation neue Einfamilienhäuser baue"
-> Das sehe ich auch so. Mehr Druck auf Leute, die Häuser leerstehen lassen, Sanierung stärker fördern (ggf. auch Abriss und Mehrfamilienhaus-Neubau) statt Neuerschließung von Flächen auf der grünen Wiese, also Nachverdichtung. Evtl. auch mehr Druck auf Rentner-Paare, die in 200m² Palästen wohnen, in denen sie nur 1/3 der Fläche nutzen, dass Sie sich ein Penthouse suchen und verkaufen.
Beim Leerstand bin ich voll bei dir, bei letzterem vehement nicht. Selbst bewohntes Wohneigentum muss für die Dauer der Lebenszeit gewahrt bleiben. Egal ob 80qm Wohnung oder 300qm Haus. Alles andere wäre totalitärer Sozialismus.
Die Ampel dreht meiner Meinung nach demnächst schon an genügend Stellschrauben, sodass sich das Thema EFH sowieso auf einen kleinen einstelligen Prozentsatz in dieser Bevölkerung beschränken wird. Auch die globale Situation verstärkt dies aktuell, sogar ganz ohne dass die Ampel sich die Hände schmutzig machen muss. Verstehe also den Vorstoß von Geywitz derzeit nur bedingt.


Mein Kommentar bricht jetzt hoffentlich keine politische Grundsatzdiskussion vom Zaun. Er spiegelt lediglich meine derzeitige Empfindung zur Situation wieder.
 
face26

face26

Nicht schlecht…da erarbeiten sich welche ihr Leben lang was oftmals über Verzicht, Entbehrung und sonst was und dann kommt die Enkelgeneration und will Druck ausüben, dass man Ihnen Platz macht.
Also unabhängig davon, dass ich glaube viele der älteren Generationen würden sich einen Gefallen damit tun, glaube ich erstens, dass das nicht das Problem ist, zweitens mehr als unverschämt ist und drittens es weitaus bessere Ansätze gibt.

Ich verstehe, dass in einem Hausbau-Forum der Erwerb/Bau eines EFH gefühlt zum Grundrecht gehört, aber ganz sicher nicht gehört es zum Recht welche die es besitzen und bewohnen daraus zu verdrängen.

Man sollte vielleicht sich auch mal wieder besinnen darauf, dass ein EFH in jeder Generation eine Art von Luxus darstellt. Egal über welche Art man dazu gekommen ist.
Es war nie so und wird nie so sein, dass sich das jeder leisten kann.
 
Zuletzt aktualisiert 06.02.2023
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