HPS-System - picea als Strom- und Wärmequelle?

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Fuchur

@Chloe Pricw , Auch eine 30kWp-Anlage erwirtschaftet keine 130T €. Wir haben selbst eine in dieser Größe.

Das stimmt nur für den Fall, dass die Gesellschaft den Betrieb der Anlage zum Geschäftszweck hat. Ist die Anlage in einen anderen Zusammenhang bzw. ein anderes Geschäftsmodell eingebunden, kann sie ohne Weiteres defizitär laufen.
Was für ein Geschäftsmodell kommt dir da in den Sinn in einem EFH?
 
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Chloe Pricw

Soweit ich das gelesen und bei Holger Laudeley gesehen habe, muss nur 10 % des erzeugten Stromes eingespeist zu werden um das als Geschäft laufen zu lassen . Hauptgeschäft ist ja mir die Energie zu erzeugen für Wärme und Strom - sowie noch Begrenzt für das E Auto ... Es muss ja nicht 100% zurück zahlen, nur die 19% Mwst, 12500€ Förderung, 25 000€ Kosten für Heizung und Lüftungsanlage .... Alles was danach übrig bleibt ist die "Liebhaberei" für die Anlage und dies kann man dann durch Jahre und Monate teilen.
z.B kann man ja noch die Stromkosten von 1350€ ansetzen (4500 KW/h für 0,3€) oder Richtung 6000 KW/h (1800€) ansetzen - je nach persönlichem Stromverbrauch ...
Danach kann man ja noch die Wärme Ansetzten und deren Energieträger wie Strom oder Brennstoff als Kosten .. z.B für Gas 800€ im Jahr ..... Zusätzlich dann noch der PV Überschuss .. am Ende ist das im Prinzip gar nicht mal so teuer - als wenn man den Strom direkt aus dem Netz beziehen müsste und dazu noch Fossile Energieträger bezieht .. natürlich kann man das auch in Strom umrechnen für ne Wärmepumpe ..
Die kostet ja auch nur "1x" .. hat aber ja ausgaben dadurch dass man immer Strom rein Stecken muss ...

Nur dass der Strom vom eigenen Dach für das ganze Jahr selbst produziert wurde - wie geil ist das denn ?
Das ganze dann CO2 Neutral und ohne Fossielträger oder irgend einen Strom Mix den man aus der Steckdose bezieht.
Nur wenn du Windräder um dein Dorf hast - kannst du davon ausgehen dass dein Strom "grün" ist (OK Solar natürlich auch) .. Aber Strom nimmt immer den direktesten Weg zum Verbraucher - deswegen ist ja die Stromerzeugung soweit verteilt überall in Deutschland .. bzw mit Viel Verlust über Dicke Leitungen transportiert ..

Eine Normale Heizung amortisiert sich ja auch nicht - bei allem anderen außer Strom (der nicht vom eigenen Dach kommt) wird man ja auch ein Leben lang Geld dafür ausgeben. Bei einer Öl Heizung für Öl, bei einer Gas Heizung für das Gas usw... hier hab ich halt einmal Invest der etwa (viel) höher ist und hab danach keine einzigen Ausgaben dafür mehr .. bzw könnte die Ausgaben auf dem Papier mir selber überweisen bzw dann für die Anlage zum abbezahlen ...

Und kauf dir erstmal nen 300KW Akku (in der kleinsten Ausbauform als H2 Speicher und Picea Anlage) für die Speicherung vom Überschuss Strom. .. Nur die Picea kann wohl bis 1500 KW/h Strom Speichern - das sollte auch im schlimmsten Winter ausreichen ... Muss dann aber eher genau dann mit der Firma die das aufbaut zusammen ausrechnen wie groß das ganze Dimensioniert werden muss ...

Die HPS Picea soll ja bei 50/60 000 anfangen und bis 90 000 Gehen laut Online Selbstangabe von Home Power Solutions ...
 
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nordanney

Die HPS Picea soll ja bei 50/60 000 anfangen und bis 90 000 Gehen laut Online Selbstangabe von Home Power Solutions ...
Also das ca. 3-fache von WP + Lüftung. Die PV muss man eh in beiden Varianten kaufen.
Selbst wenn konventionell „nur“ T€ 20 günstiger ist, kannst Du dafür 30 Jahre grünen Strom kaufen (wenn PV dabei ist vielleicht auch 40/50 Jahre).
Ich denke aber, dass die Waage noch mehr in Richtung konventionell ausschlägt.
 
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hampshire

hampshire

Was für ein Geschäftsmodell kommt dir da in den Sinn in einem EFH?
Du denkst wahrscheinlich an Neugründung nur für die Anlage. Da muss man etwas kreativ werden. Ich denke an ein bestehenes Unernehmen, welches aus dem Haus heraus betrieben wird oder dort eine Niederlassung hat. Dann ist es recht egal.
 
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Fuchur

Soweit ich das gelesen und bei Holger Laudeley gesehen habe, muss nur 10 % des erzeugten Stromes eingespeist zu werden um das als Geschäft laufen zu lassen .
Das sind 2 verschiedene Dinge. Du musst 10% gewerblich nutzen, um es überhaupt in das Unternehmen integrieren zu können. Die Gewinnerzielungsabsicht muss aber für das Gewerbe als solches vorhanden sein. Da die Anlage nicht im Ansatz Gewinn abwirft, kann es nur auf dem von @hampshire aufgezeigten Weg funktionieren, nämlich die Integration der Anlage in ein schon bestehendes Gewerbe und Nutzung für dieses. Das geht dann, wenn dieses Gewerbe perspektivisch so viel Gewinn produziert, dass es die Anlage nebenbei mitträgt. Wie realistisch das in einem EFH ist, sei dahingestellt.
 
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Martial.white

Wenn ich mich nicht täusche, und nur 10% (xx%) der Anlage dem Gewerbe zugeordnet werden gibt es auch nur 10% (xx%) der Mehrwertsteuer zurück.
 
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