Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Zuletzt aktualisiert 06.02.2023
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F

Fuchsbau35

Ja Bayern nahe München wohl, da macht alleine der Grund den untershied. Gehälter sind dann auch dementsprechend, wenn hier Straßenbaumitarbeiter seine EFH Immo mit 650/Monat tilgen kann ist das gefühlt Luxus gewesen.
Das geht woanders auch. Rhein-Main-Gebiet, FFM Speckgürtel. Da werden für erschlossenes Grundstücke teils auch bis zu 1000€ /qm aufgerufen. Habe erst letztens so ein Angebot in einem Portal gesehen. Da kostet das nicht besonders große Grundstück mehr als ein gut ausgestattetes mittelgroßes Haus. Echt irre.
 
P

Pinkiponk

Und man muss auch mal Kompromisse eingehen, ist aber beim Neubau auch nicht anders.
Da stimme ich Dir vollkommen zu. Bei einem älteren Haus wird man über die Kompromisse meist durch hübsche Details (oder "nostalgischen Charme") getröstet, bei einem Neubau gibt es da, meiner Meinung nach, nichts. Unser letztes Haus aus den 50ern hatte Details, die wir und viele andere bei einem Neubau nicht bezahlen können und die wir vermissen.
 
N

Neubau2022

Das würde aber voraussetzen, dass du netto so viel für die Überstunden bekommst wie du für den Handwerker bezahlen musst. Dazu musst du schon einen sehr gut bezahlten Job haben.
Andersrum würde es bedeuten, daß Du die Arbeit die Du für das Haus einsetzt, genauso schnell und gut wie die Fachkraft erledigt, was eher selten der Fall ist. Wenn Du jetzt 50% länger brauchst, kannst Du 150% Deines Stundenlohn für die Fachkraft einsetzen. Das dürfte dann gut passen...
 
M

motorradsilke

Andersrum würde es bedeuten, daß Du die Arbeit die Du für das Haus einsetzt, genauso schnell und gut wie die Fachkraft erledigt, was eher selten der Fall ist. Wenn Du jetzt 50% länger brauchst, kannst Du 150% Deines Stundenlohn für die Fachkraft einsetzen. Das dürfte dann gut passen...
Auch das wird für viele Handwerker derzeit heute leider nicht passen. Bei einem schon guten Stundenlohn (zumindest hier in der Region) von netto 20 oder 25 Euro dürfte der Fliesenleger 30 bis 37,50 Euro kosten. Dafür bekommst du keinen. Wenn du überhaupt einen bekommst. Und wenn der dann noch gut arbeitet.
 
S

Scout**

Andersrum würde es bedeuten, daß Du die Arbeit die Du für das Haus einsetzt, genauso schnell und gut wie die Fachkraft erledigt, was eher selten der Fall ist. Wenn Du jetzt 50% länger brauchst, kannst Du 150% Deines Stundenlohn für die Fachkraft einsetzen. Das dürfte dann gut passen...
Faustformel für D ist der Faktor von 1 zu 5: Also um 1 Stunde seiner eigenen Arbeit beauftragen zu können (Bruttopreis ohne Material) muss man als Angestellter etwa 5 Stunden netto bezahlen.

Die "restlichen" 80% des gezahlten Lohnes teilen Sich Arbeitgeber, Staat, Sozialkassen, Vermieter, Leasinggeber und IHK untereinander auf.

Woanders in Nachbarländern ist das eher 1 zu 3. U.a. deswegen mögen wir formal zwar ein "reiches Land" sein aber es kommt nicht so viel bei einem an wie in anderen "reichen Ländern". Zumindest als Angestellter. Bei Arbeitgeber, Staat, Sozialkassen, Vermieter, Leasinggeber und IHK mag das schon wieder anders aussehen :p:D
 
A

apokolok

Andersrum würde es bedeuten, daß Du die Arbeit die Du für das Haus einsetzt, genauso schnell und gut wie die Fachkraft erledigt, was eher selten der Fall ist. Wenn Du jetzt 50% länger brauchst, kannst Du 150% Deines Stundenlohn für die Fachkraft einsetzen. Das dürfte dann gut passen...
'Fachkräfte' auf dem Bau sind allerdings ne echte Seltenheit. In der Praxis kommt der Subsub vom Sub.
Und selbst wenn mal ein deutscher Handwerker selbst Hand anlegt muss er erstmal in den Baumarkt um dann ausgiebig Pause zu machen und dann muss er zum Notfall auf ner anderen Baustelle.
Imho hat selber machen auch den Vorteil, dass man es ordentlich machen kann.
 
Zuletzt aktualisiert 06.02.2023
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