Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Zuletzt aktualisiert 03.12.2022
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H

haydee

Das passende Stichwort ist "Humusbildung". Ohne den binden Wälder nur ein Bruchteil des CO2s. Abfallholz ist mindestens so wichtig, wie die Bäume und sollte daher keinesfalls verbrannt werden.
Da ist es wohl sinnvoller die Wälder nicht klinisch aufzuräumen. Sollen nachdem die Maschinen einen großen Schaden beim Abholzen verursacht haben, nochmal Maschinen in den Wald und Sägemehl, Verschnitt etc wieder ausbringen?
 
montessalet

montessalet

Entweder den Titel hier ändern - oder dann endlich wieder back to topic.
Ansonsten sind die Moderatoren doch auch nicht so zimperlich....
 
D

Durran

Also ich habe heute ein bisschen an meiner Scheune gewerkelt. die wurde vor 200 Jahren aus freitragenden Lehmwänden gebaut.
Und wenn keine Wasserschäden vorhanden waren, stehen die heute noch da wie am ersten Tag. Die Wände fast einen Meter dick. Durch Wind, Regen usw., da nicht verputzt, trägt sich die Wand auf natürliche Weise in 100 Jahren 2 - 3 cm ab.

Es gab ein paar Schadstellen. In einer Ecke lagen noch ein paar Reste einer anderen Wand. also etwas Lehm in einen eimer, dazu etwas Stroh gemischt und Wasser. Mit dem Quirl gut durchgemischt bis eine zähe Masse geworden ist. Dann kann man es verarbeiten. Fast wie Betonmörtel.

Und es kostet nichts. Liegt seit 20 Jahren in der Ecke und kann jederzeit reaktiviert werden. Das Material an sich ist nun 200 Jahre alt und immer noch frisch wie am ersten Tag. Läßt sich bestens verarbeiten und macht unheimlich Spaß.

Das ist nachhaltig. Das ist Recourcenschonend.
 
H

hampshire

Entweder den Titel hier ändern - oder dann endlich wieder back to topic.
Es gibt einen Zusammenhang zwischen Baupreisen und Nachhaltigkeitsbemühungen für den Klimaschutz. Nicht zuletzt wegen der Energieeinsparungsbemühungen im Betrieb sind die Baukosten in den letzten Jahren stark gestiegen. Das is sicher keine Monokausalität aber sicher ein Faktor. Nach vorn geblickt werden Baupreise einen weiteren Schub bekommen, da CO2 Ausstoss einen durchgängig einen Preis bekommen wird. Das schlägt sich dann direkt auf Baumaterialien wie beispielsweise Beton durch. Das mag dich nerven oder nicht - für viele gehört das eben dazu.
 
A

Alessandro

ich denke auch dass die Themen Klimaschutz und Baukosten unweigerlich zusammenhängen. Viele (und das sieht man an aktuellen Threads) stellen sich ja die Frage ob sie Gas oder eine WP im Neubau installieren sollen.

Ein Bekannter wird nächstes Jahr mit dem gleichen BU bauen wie wir 2019.
Die Heizung inkl. Installation ist um 20% teurer. Dachstuhl und Carport (mit Holzdach) ca. 10%.
Bei der Dämmung gibt es komischerweise keinen "Aufschlag".
Standort ist Mittelhessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
F

FF2677

Die Baupreise sind in den letzten zwei Jahren zum Beispiel um 20% gestiegen.
Dann hat doch der Klimaschutz nur eine untergeordnete Rolle beigetragen bei diesen 20% Erhöhung.
Die relevanten Sachen waren:
-überproportinale Nachfrage (auch wegen Corona, der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bzw. eigenem Garten usw.)
-auf der anderen Seite GU´s mit beretis vollen Auftragsbüchern, die jetzt mit Preis- Gewinnerhöhung trotzdem ausgelastet bleiben
-Handwerkermangel
-Rohstofflieferprobleme und Materialpreiserhöhungen
-Grundstückspreis

Wir haben 2017-2018 Angebote selbst aussgeschrieben und vergeben. Schon damals konnte man nicht handeln, da volle Auftragsbücher. Aber zumindest mal hat man zu 5 Anfragen -> 4 Angebote bekommen. Und konnte dann noch noch einen aussuchen mit wem man zusammenarbeitet.
Heute habe ich das Gefühl (aus Erzählungen hier im Baugebiet bzw Freundne und Arbeitskollegen) bekommt man bei 5 Anfragen max. 1 Angebot und muss es fast zu jedem Preis annehmen, sonst nimmt es ein anderer an.

Kann jemand, der gerade selber in Eigenvergabe baut/ Angeboteeinholt berichten?
Wieviele Angebote von wievielen Anfragen?
 
Zuletzt aktualisiert 03.12.2022
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