Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Die Reallöhne stagnieren aber in Deutschland seit nun bald 20 Jahren.
Dazu Kannst du 2010 nicht mit 2,5% Tilgung rechnen. Rechne lieber die monatliche Belastung für gleiche Tilgungsdauer aus, dann ist es vergleichbar.
 
Du kannst auch bei den 4,5% nur 1% Tilgung nehmen dann hast du die Identische Rate wie heute nur ist die kalkulatorische Laufzeit ein ticken länger..
Um es einfach zu halten wäre es dann gleich.
Und wer in 10 Jahren Wirtschaftswachstum keine 10-20% mehr hat Netto sorry, der kauft auch allgemein kein Haus.

Somit hast du bei gleicher Rate real mehr Kaufkraft!


Das Problem ist, dass in keiner Schule, alltägliche Dinge des Lebens gelehrt werden. Steuern, Finanzen, Altersvorsorge usw.... Statt dessen wird Stunden Faust 1 oder Willhelm Tell analysiert.
Klar es gehört auch dazu, aber nicht in dem Umfang...
 
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Hauspreise im Schnitt um 60% gestiegen innerhalb von 2010-2020.
Dazu eine einfache Rechnung:

2010:
Zins 4,5% Tilgung 2,5%
Hauspreis 400.000€
Macht eine monatliche Rate von 2.333€

2020:
Zins 1% und Tilgung 2,5%
Hauspreis 640.000€ (400.000€ x 1,6)
Macht eine monatliche Rate von 1.866€

Fazit der Preis ist zwar höher, aber es kostet dich monatlich weniger dazu hast du in 10 Jahren mindestens insgesamt 20-25% mehr Gehalt.
Deine Kaufkraft ist deutlich besser und die Rate macht monatlich prozentual weniger aus als noch 2010
Zur Vollständigkeit:
2010:
Gesamkosten 640.000
Laufzeit 22,9 Jahre

(wenn man den auch in 34 Jahren abbezahlen will sieht es wie folgt aus)
Gesamtkosten 781.000€
Laufzeit 34 Jahre
Rate 1920€

2020:
Gesamtkosten mit Zins 756.000€
Laufzeit 34,4 Jahre
 
Du kannst auch bei den 4,5% nur 1% Tilgung nehmen dann hast du die Identische Rate wie heute nur ist die kalkulatorische Laufzeit ein ticken länger..
Um es einfach zu halten wäre es dann gleich.
Und wer in 10 Jahren Wirtschaftswachstum keine 10-20% mehr hat Netto sorry, der kauft auch allgemein kein Haus.

Somit hast du bei gleicher Rate real mehr Kaufkraft!


Das Problem ist, dass in keiner Schule, alltägliche Dinge des Lebens gelehrt werden. Steuern, Finanzen, Altersvorsorge usw.... Statt dessen wird Stunden Faust 1 oder Willhelm Tell analysiert.
Klar es gehört auch dazu, aber nicht in dem Umfang...
Im bayerischen Lehrplan sind Geld, Steuern und Altersvorsorge enthalten, aber ich weiß nicht wie es in anderen Bundesländern damit aussieht.

Außerdem musste ich in der Doku ziemlich über den "extremen" Preisanstieg lachen.
In München stiegen die Preise in den letzten 10 Jahren um 150% und da bleibt die Rate halt nicht mehr gleich.

Wie jemand in der Doku gesagt hat, muss man sich die monatliche Belastung anschauen und wenn ein Arzt keine 2000€ Rate aufbringen kann, wenn beide Ehepartner arbeiten, dann weiß ich auch nicht. Trotzdem erschrickt einen die hohe absolute Kreditsumme einfach, da kann ich mich nicht ausschließen.
 
Das es einige erschreckt ist klar, wenn ich sehe wieviel Leute noch in DM umrechnen :D Was bringt es? Die Hoffnung, dass die DM zurück kommt und alles billiger wird?

München ist natürlich ein extrem.
In den 60% war auch Hamburg mit drin usw..

Die Ärztin mit 3 Kindern hat am Ende gekauft für 750k. Das Problem ist, dass viele sich von den großen Zahlen erschlagen lassen, anstatt in monaticher Belastung zu schauen. Viele denken auch Sie hätten eine Last, dabei kann man eine Immobilie auch im Alter verkaufen, da sich die Bedürfnisse ändern. Und wenn ich sehe, dass die Leute dann 200 qm plus an Wohnfläche suchen, das hat dann auch nichts mehr mit dem Durchschnitt zu tuen....

Ist aber nicht das Thema hier.


Das Thema hier waren Rohstoffpreise und das kann man bestätigen. Die ersten Fertighausbauer erhöhen Ihre Preise zum 1.5. aufgrund der gestiegenen Preise bei Holz und Rohstoffen...
 
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