Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Zuletzt aktualisiert 03.12.2022
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SumsumBiene

SumsumBiene

Zum Thema Plastikmüllverwertung hat ja die TU Dresden eine interessante Maschine präsentiert, die vereinfacht so funktioniert: wirf vorne Plastikmüll rein und hinten kommt Öl raus.
Das Ganze hat die Größe eines kleines Schiffscontainers und steht bald in Serie zur Verfügung, sodass der komplette Plastikmüll recycelt werden kann.
Mir fiel nur ad hoc dieses Beispiel ein. Das kann man mit sonstigem Zeugs, was man früher mal toll fand und später bemerkt hat, dass man es hätte lassen sollen, genauso machen,
 
C

chand1986

Wir reden doch über Baukosten.

Das hat mit Kernenergie nichts zu tun. Die großen Hersteller von allem Möglichen, auch Baustoffen, haben sich aus den Strompreisen der Normalsterblichen herauslobbyiert. Wo deren subventionierter Strom herkommt, ist aus Kostensicht egal.
Grüne Energie ist auch nicht deshalb teuer, weil sie teuer in der Herstellung ist (sie ist dort billig!), sondern weil sie knapp ist. Und weil man eben als Endverbraucher die Subvention der Großen mittragen muss.

Wieso man über Kernenergie nachdenkt, ist bei logischer Betrachtung nicht schlüssig. Erstens ist Atommüll als „eh da Kosten“ quatsch. Jede Tonne mehr kostet in der Endlagerung zusätzlich. Transport und Verarbeitung. Nur das angefangene Lager ist „eh schon da“, sonst nichts.
Zweitens ist Atomenergie teuer. Merkt man nicht, weil die am meisten subventionierte Energieform. Die Endlagerproblematik wird nämlich von den Betreibern fern- und so aus den Stromkosten herausgehalten. Schadensversicherung auch. Der echte Preis einer kWh Atomstrom, der das alles enthält, wäre ökonomisch gar nicht konkurrenzfähig. Erst das Verlagern eines Problems in eine Zukunft außerhalb des Preishorizonts macht den Preis annehmbar. Da hilft auch neue, sichere Technologie für den Betrieb wenig.

Die Endlagerforschung in den zwei deutschen Forschungsstätten dazu zahlt wer? Die Anwendung der Ergebnisse wird wer bezahlen?
Diese Form der Subvention als „sunken costs“ zu verkaufen hat Chuzpe.

Die Baukosten hängen derweil nicht nur an Energie, sondern Knappheit an Fachkräften, steigenden Bodenpreisen und Käufern, die anders als früher häufig mit einem Erbe auf der EK-Seite starten können und so die Preise auch zahlen. Marktwirtschaft, angeblich doch was Gutes und Gerechtes?

Und die Art, heute in ein 180qm Haus mit allem SchnickSchnack fertig einziehen zu wollen verglichen mit der Art unserer Großeltern, zu Grund und Haus zu kommen: Da ist man vieles auch selber Schuld. Punkt!
 
P

Pinkiponk

Zum Thema Plastikmüllverwertung hat ja die TU Dresden eine interessante Maschine präsentiert, die vereinfacht so funktioniert: wirf vorne Plastikmüll rein und hinten kommt Öl raus.
Das Ganze hat die Größe eines kleines Schiffscontainers und steht bald in Serie zur Verfügung, sodass der komplette Plastikmüll recycelt werden kann.
Es gibt auch Untersuchungen, dass Mehlwürmer Plastik essen und dann für die Landwirtschaft verwertbarer Dünger herauskommt. Gut, dass es auf dieser Welt einige schlaue Menschen gibt, die Lösungen suchen und finden. Ich bin zuversichtlich, zumal ich auch hoffe, dass mit Häusern aus dem 3D-Drucker die Baukosten gesenkt werden können.
 
i_b_n_a_n

i_b_n_a_n

Als noch alle KKW in D in Betrieb waren, haben diese etwas über 30% des jährlichen Elektrizitätsbedarfs gedeckt. Als zuverlässige CO2-freie wetterunabhängige Grundlast.
selten so einen ausgemachten Blödsinn gelesen. CO2 frei war noch keine KKW Technologie. Beim Uran z.B. verursachen alleine die notwendigen Erdbewegungen (gut, passiert ja nicht hier in DE) erhebliche CO2 Belastungen. Wie kommt es denn das keine KKW Technologie versicherbar ist. Eine Technologie so komplex das der Mensch sie nicht beherrschen kann darf nicht zur Gefährdung der Allgemeinheit beitragen (Zudem die Gewinne idR an wenige gehen)
 
i_b_n_a_n

i_b_n_a_n

Zum Thema Plastikmüllverwertung hat ja die TU Dresden eine interessante Maschine präsentiert, die vereinfacht so funktioniert: wirf vorne Plastikmüll rein und hinten kommt Öl raus.
Das Ganze hat die Größe eines kleines Schiffscontainers und steht bald in Serie zur Verfügung, sodass der komplette Plastikmüll recycelt werden kann.
problematisch ist es nur die Microplastikpartikel die weltweit in solchen Mengen vertreut sind "einzufangen" und vorne in diesen Container zu "werfen" Geschätze Aufwand: Nicht zu bewältigen. Geschätzter Zeitaufwand: tausende Jahre (wir warten alle ja auf die Wundertechnologie die das in kurzer Zeit kann...)
 
M

Malunga

Oh je können wir bitte von AKWen und Mehlwürmern mit Kernfusion zurück zu unseren Baupreisen kommen?

Bei uns kann der Finanzierer tatsächlich nur spekulieren über den Zinssatz. Er hängt sich komplett an die EZB und kann trotzfünfunddreißig Berufsjahren keine Prognose abgeben…
Was ist das für ein verrückter Markt
 
Zuletzt aktualisiert 03.12.2022
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