Baukosten gehen aktuell durch die Decke

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Zuletzt aktualisiert 04.03.2024
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WilderSueden

WilderSueden

Ebenso nicht zu vergessen, dass Familien auch in ETWs wohnen können. Schaffen tatsächlich einige;)
Wobei das auch so eine Sache ist. So richtig günstig ist das meistens nicht. Hier in KN fing der Quadratmeter bei 5000€ in einem Altbau an, da legst du dann auch die halbe Million hin. Selbst wenn man etwas weg geht, sagen wir mal Radolfzell, dann lässt man da schnell 350k, eher 400k liegen. Klar, günstiger als ein Neubau Einfamilienhaus, aber unter leistbar verstehe ich etwas anderes. Und wenn man überlegt, was man dafür alles nicht hat: einen Garten, Abstand zum Nachbarn,...
 
kati1337

kati1337

Das ist eher die Wahrheit. DDeswegen wolltte auch nincht jeder ein Abi.
Als KfZ-Mechaniker oder sonst ausgebildete, nicht studierte Kraft, konntest du als Alleinverdiener auch dein Haus mit Garten finanzieren.
Auch ohne ausufernde Eigenleistung, dafür haste dann halt mehr Schichten gekloppt. Aber ja, die Ansprüche sind auch gestiegen. Andererseits sind manche Dinge auch viel günstiger geworden im Verhäältnis zum durchschnittlichen Monatseinkommen.
Guckt euch Weiße und braune Ware an, da kriegst du heute für denn Bruchteil eines Monatseinkommens schon richtig gute Sachen. Ich behaupte da ist früher ein halbes (ja auch ein Bruchteil, aber immerhin ein großes) bis zwei Monatseinkommen draufgegangen. Mit früher meine ich vor 40, 50 Jahren.
Die Berufe gibt's heute auch noch. Ob's für ne Immobilie als Alleinverdiener reicht mag ich mal bezweifeln, aber im Handwerk ist gerade auch ganz gutes Geld zu verdienen. Zumindest was ich so höre. Find' mal Maurer. Oder auch Sanitärbetriebe, die suchen händeringend nach Azubis. Die Berufe sind mit der heutigen, modernen Technik ziemlich interessant geworden. Und da gesucht, auch immer besser bezahlt.
Will bloß kaum noch wer machen heute. Das Handwerk braucht ganz dringend Nachwuchs.
 
face26

face26

Wobei das auch so eine Sache ist. So richtig günstig ist das meistens nicht. Hier in KN fing der Quadratmeter bei 5000€ in einem Altbau an, da legst du dann auch die halbe Million hin. Selbst wenn man etwas weg geht, sagen wir mal Radolfzell, dann lässt man da schnell 350k, eher 400k liegen. Klar, günstiger als ein Neubau Einfamilienhaus, aber unter leistbar verstehe ich etwas anderes. Und wenn man überlegt, was man dafür alles nicht hat: einen Garten, Abstand zum Nachbarn,...
D ist aber nicht nur die Bodenseeregion.
Und dort wo die ETW 500 kostet, kostet der Neubau dann aber auch 800-1000 (und mehr).
Günstig sicher nicht, aber leistbarer für mehr Menschen.
Dass man da maches nicht hat, ist unbestritten. Gibt aber auch genug die auf das gar nicht so viel Wert legen oder auch gar nicht möchten.
Unabhängig davon wird es gar nicht möglich sein, dass jede Familie in einem eigenen Einfamilienhaus wohnt.
Ich verstehe Deinen Punkt und das meiste würde ich für mich genauso beantworten. Das ist doch aber bei einem Förderprogramm nicht die Frage.
Hier konkret geht es darum ob es Menschen ermöglicht trotz der verschlechterten Rahmenbedingungen in Wohneigentum zu bringen. Und da gehört die ETW eben dazu.
 
Tolentino

Tolentino

Ja, gesucht, aber eben immernoch nicht gut bezahlt. Das Problem ist nämlich, das ein Vollzeitgehalt (=2 TZ-Gehälter) eben oft nicht dauerhaft dafür reicht eine Familie zu ernähren. Und ich rede jetzt nicht von der "Traditionellen Familie (TM)", die sich die Babyyblauenn so sehr wünschen. Von mir aus kann auch die Frau oder Divers Vollzeit arbeiten oder eben beide Teilzeit oder abwechselnd. Aber ich behaupte, bei mehr als 50% würde das nicht für ein auskömmliches Leben reichen - vom Häuschen mit Garten ganz zu schweigen.
Da sind die meisten hier im Forum schon unglaublich privelegiert.
 
J

Joedreck

Man darf in der Betrachtung der Gehälter meiner Meinung nach auch nicht vergessen, dass viele Gehälter heutzutage eben nur nach viel aussehen. Vor allem die Bruttogehälter. Durch die Erhöhung der Gehälter der letzten Jahre und der kalten Progression, gepaart mit der Inflation, kommt am Ende real dann eben doch nicht das raus, was man auf den ersten Blick erwartet.
Zum Thema Eigenleistung muss ich Durran leider recht geben. Ob er das so wirklich durchgezogen hat mag ich nicht beurteilen. Die message ist allerdings meiner Meinung nach die richtige. Die Menschen in Deutschland sind im allgemeinen nicht mehr bereit zu verzichten. Hier bekommt keiner was geschenkt und wenn man viel Zeit mit der Familie priorisiert, müssen die Leistungen eben eingekauft werden.
Argumente wie zwei linke Hände, aber dann fängt man an zu schwitzen oder der eingerissene Zehennagel sind für mich persönlich oft nur ausflüchte. Talent hin oder her, aber von der Motorik her ist wohl jeder Mensch begabt genug einfache Arbeiten am Haus selbst erledigen zu können.
 
Tassimat

Tassimat

Man darf in der Betrachtung der Gehälter meiner Meinung nach auch nicht vergessen, dass viele Gehälter heutzutage eben nur nach viel aussehen. Vor allem die Bruttogehälter.
Man darf die Gegenrichtung nicht vergessen: Die Leute haben mehr Geld jeden Monat in der Tasche, als das Brutto vermuten lässt:
- Beamte
- Selbstständige
- Handwerker (Nebenjobs, legal oder an der Steuer vorbei)
- Unterhaltsempfänger
(- Zählen Kapitalerträge zum Bruttoeinkommen?)
 
Zuletzt aktualisiert 04.03.2024
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