Baukosten gehen aktuell durch die Decke

4,90 Stern(e) 40 Votes
Nee, die Aussage war normalerweise nach USA, was ja von dem Diagramm bestätigt wird, aber jetzt eben nicht mehr möglich, weshalb die USA jetzt aus EU importieren.
 
Gibt man Transport und CO2 einen Preis, dann regelt sich das besser. Eine gewisse Marktsteuerung ist auch im Kapitalismus erforderlich. Beim Export sollte man zumindest sicherstellen, dass die Inlandsnachfrage gedeckt ist, bevor es in andere Länder geht.
Das was du schreibst geht aber total gegen den Kapitalismus. Es wird da gekauft wo es am billigsten ist bzw. wo am effizientesten Produziert wird. Daher braucht ne freie Marktwirtschaft die Globalisierung und so wenig Barrieren wie möglich. Protektionismus hört sich gut an, aber ohne Globalisierung gibt es keinen Wohlfahrtsgewinn durch länderübergreifende Arbeitsteilung. Und das würde vor allem Deutschland sehr schaden.
 
Nö, das ist was anderes. Protektionismus beschreibt klassischerweise Maßnahmen, den Binnenmarkt vor günstigeren Importen zu schützen. Was @Bookstar schrieb, ist aber, dass vor dem Export eigener günstigerer Waren die Binnennachfrage befriedigt wird (gfs. zu nem niedrigeren Preis). Wie man das nennt, weiß ich nicht, es ist evtl. auch Protektionismus aber eben nicht vor externen Markteilnehmern sondern vor internen. Volkswirtschaftlich ist das auch ganz sinnvoll, denn du würdest ja sonst einen Industriezweig lahmlegen um einen anderen zu maximieren.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Sowas tut man in einer Kriegswirtschaft, ggf. noch bei Seuchenbekämpfung. Medikamente Impfstoffe. Aber doch nicht bei Baustoffen, da hebelt man doch nicht den Markt aus. Ist die Ware zu knapp zeigt es doch nur an, das zuviel davon zurzeit verbraucht wird. Dann wird es eben teuer. Marktteilnehmer geben dann auf, Nachfrage sinkt, das pendelt sich ein.
 
Nö, das ist was anderes. Protektionismus beschreibt klassischerweise Maßnahmen, den Binnenmarkt vor günstigeren Importen zu schützen.
Ja schon klar. Kapitalismus braucht aber freien Handel und eine freie Marktwirtschaft. Und wenn ein Binnenmarkt sich vor günstigeren Importen schützen muss, dann läuft etwas schief. Dann produziert der Binnenmarkt nicht mehr produktiv genug und muss sich umstrukturieren um zu bestehen. Da kann man nicht pauschal mit Protektionismus darauf antworten. Eine Steuer kann zwar angemessen sein, um negative Umwelteinflüsse bei einer Dumping-Produktion zu bekämpfen, aber Kapitalismus schert sich nicht um die Umwelt.

Wie man das nennt, weiß ich nicht, es ist evtl. auch Protektionismus aber eben nicht vor externen Markteilnehmern sondern vor internen. Volkswirtschaftlich ist das auch ganz sinnvoll, denn du würdest ja sonst einen Industriezweig lahmlegen um einen anderen zu maximieren.
Dann würden aber andere Volkswirtschaften auch mit Schutzzöllen reagieren. Beispiel China/USA.
 
„Und wenn ein Binnenmarkt sich vor günstigeren Importen schützen muss, dann läuft etwas schief“

Binnenmarkt hat strenge Umweltauflagen und ist dem entsprechend teuer in der Produktion, die Importe kommen aus Ländern die keine Auflagen haben .
Umstrukturierung bedeutet dann Produktion in diese Länder verlagern.
Will man das ?
 
Oben