Haus- und Grundrissplanung - Erster Architektenplan liegt vor

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Ich hoffe, dass meine Vorstellungen, dass beispielswiese Garagen schön sind, wenn sie eher wie viktorianische Wintergärten aussehen, nicht voll umfänglich bei jedem Foristen auf Ablehung stoßen.
Eine solche Vorstellung konnte ich bisher noch nie ablehnen, da ich wie man in Bayern so schön sagt noch "niemals nie nicht" viktorianische Wintergärten mit Garagen in Verbindung gebracht hätte.
 
.. in England hab ich sowas schon gesehen; das waren allerdings echte alte Orangerien, welche als Oldtimer Garagen .. oder sollte man sagen: Showrooms, umfunktioniert wurden. Sah gut aus .. mit einem vermodernden Manor-House dazu und einem alten Park mit Zedern und Aha.


Die Wirkung in einem modernen Neubaugebiet mit Badetuchbreiten Grundstücken, dürfte etwas verpuffen.
 
dass beispielswiese Garagen schön sind, wenn sie eher wie viktorianische Wintergärten aussehen, nicht voll umfänglich bei jedem Foristen auf Ablehung stoßen
Garagen werden in Deinen Augen nicht schön. Auch in unseren nicht. Aber in den Neumodernen Stil passen sie halt rein. Sie stören nicht und erfüllen ihren Zweck.
Wenn Du von Deinem Vorgarten sprichst, sehe ich mit Sicherheit nicht diese mondänen Halbtonnen.
Es liegt da sehr nahe, auf einen Holzcarport zurückzugreifen, weiß gestrichen und eine Rankrose davor.
 
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Der Planer/Architekt hat festgestellt, dass fast alle Nachbarn die Baugrenzen überschritten haben und versucht, dies nun auch für uns zu erreichen.
Ich wünsche viel Glück und gute Argumente.
Das mit den zwei Zufahrten verstehe ich nicht
§14 SächsStrG
(3) Unbeschadet sonstiger öffentlich-rechtlicher Vorschriften dürfen Eigentümer und Besitzer von Grundstücken, die an einer öffentlichen Straße gelegen sind (Straßenanlieger), die an die Grundstücke
angrenzenden Straßenteile über den Gemeingebrauch hinaus benutzen, soweit diese Benutzung zur angemessenen Nutzung des Grundstücks erforderlich ist und den Gemeingebrauch nicht dauernd
ausschließt oder erheblich beeinträchtigt und nicht in den Straßenkörper eingreift.

Eine Zufahrt geht zwar schon über den Gemeingebrauch hinaus, ist aber zur angemessenen Benutzung des Grundstücks erforderlich. Eine zweite Zufahrt ist nicht erforderlich. Zudem könnte sie einen öffentlichen Parkplatz vernichten, den Gemeingebrauch also auf Dauer dort ausschließen.
gehe aber davon aus, dass die Gemeinde gute Gründe dafür hat.
?
 
Hallo @Pinkiponk,
wie Du aus den vielen, deutlichen Meldungen herauslesen kannst will man Dich unbedingt dabei untersztützen, ein wirklich schönes Haus FÜR DICH zu planen bzw. daran zu feilen.
Nun nimmst Du an anderen Projekten immer rege teil an Deinem eigenen Projekt klingt so Manches schon lust- bzw. anspruchlos; ich vermisse die Liebe zum Objekt und zum Detail, die Du dann plötzlich beim Bau der Garage als Blüte einbringen möchtest und innen.....naja...das wird schn irgendwie.
Ich finde es schade, dass Du Dein Projekt nicht von Anfang an bzw. vor der Festlegung hier eingestellt hast.
Vlt. kann ich Dich ja auch etwas motovieren, ein ausgesprochen schönes und vor Allem individuelles Haus für Euch zu bauen.
Als ein aus BaWü nach Sachsen Verschleppter haben wir ja etwas gemeinsam und auch das Alter sowie die Lebenssituation ist ähnlich.
Du hast hier im Forum doch tolle Leute, die Dich gerne und motiviert unterstützen und aus einigen Deiner genannten "Kompromisse" vlt. etwas Besonderes machen können. Es wäre doch zu schade, wenn Du als Teilnehmerin für Dein eigenes Projekt nicht das Maximale aus dem Forum "herausholen" würdest. Wie sagts Äffle unds Pferdle...........s isch no nix bassierd !

Einige Deiner Ansätze kann ich absolut verstehen, so z.B. Thema Garage/Carport. Ich habe 30 Jahre lang in einem netten Haus gewohnt und hatte KEINE Garage und auch keinen Carport; das Auto stand auf dem Stellplatz vorm Haus und das reicht auch. Ich bin immer noch auf der Welt und die Horrorgeschichten von durchnässten Menschen an Parkplätzen finde ich eher lustig. Wir haben sogar zwei Autos, weil ich in der Pampa wohne, aber Garage/Carport stehen auf der Streichliste an TOP 1 ! Ich lebe IM und UMS Haus, sicher nicht im und fürs Auto; dafür gebe ich nicht einen Cent mehr aus als nötig, nichtmal für ne Autowäsche. Autos und das Drumherum ist die heilige Kuh des Deutschen ähnlich wie die Waffen bei den Amis. Sicher nicht 1:1 zu vergleichen aber der gemeine Autofahrer in D reagiert ähnlich zickig beim Thema Auto wie der Ami bei seiner Knarre.

Ich kann absolut verstehen, wenn man für sich individuell baut und den Widerverkauf einfach nicht beleuchtet, sondern alleine die jetzige Freude daran. Aber JETZT hätte ich es gerne richtig schön für mich.

Ich habe auch zum Thema "altersgerechtes Bauen" meine eigene Position, die mit gängigen Parametern nicht immer viel zu tun hat; wenn es irgendwann nicht mehr geht, dann gehts eben anders. Dennoch kann man es sich ja maximal bequem machen und sich eher kürzere und bequeme Wege schaffen.

Außenanlage.....machen wir uns Null Gedanken, vlt. lassen wir es einfach mal wachsen und schauen, was draus wird. Randbegrenzung evtl. mit losen Steinen oder Rundbalken, sicherlich keinen "Galabauer" das Wort kannte ich vorher gar nicht, ein Zaun kommt mir eh nicht an die Bude, ebenso keine Kamera und all solche Dinge.
Ich mag separate und klar abgetrennte Bereiche, wenn es um Bereiche geht, in denen ich nicht "brilliere".
Na dann lass doch mal wissen, welche Bereiche im Haus aus diesem Grund dann NICHT abgetrennt sein werden..... :eek:

Ich kann das mit dem Brot in der Hand etc. absolut verstehen, unser großer Esstisch wird auch nur benutzt, wenn Besuch oder ähnliches Gesindel da ist. Aus diesem Grund wird unser "Essbereich" auch nicht bei der Küche sein, es wird eben auf unser individuelles Leben eingestellt.
In vermutlich spätestens 20 Jahren ziehen wir in einen Bungalow oder in betreutes Wohnen.
Widerspruch - Du weißt, dass das Leben macht, was es will........das klingt mir in einem Lebensbereich geplant, der sich ja gerade gar nicht planen lässt. Das Haus dagegen schon....
Hinsichtlich Essen sind wir leider nicht sehr kultiviert. Oft essen wir einfach im Vorbeigehen einen Apfel oder ein Käsebrot.
Wieso sollte das nicht kultiviert sein können; das heutzutage häufig gezeigte Koch- und Küchengetue hat ja meist nicht viel mit Kultur zu tun sondern eher mit Show, Wettbewerb oder manchmal auch schon Zwang. Ich kann derart kultiviert vor meinem riesigen Kühlschrank stehen und direkt in einen Brocken des Saumagens beißen......eine zumindest etwas offene Küche könnte somit zu Eurem Lebensraum direkt dazugehören, quasi als direkte Käsebrot-Achse Kühlkschrank--Sofa--Lesecke....und Alles ohne Türen oder andere, unnötige Hindernisse. Brillieren kann man in unserem Alter in der Küche doch eher indem man macht, wozu man gerade Lust hat, egal ob es einem Anderen passt. Da haben die Jungen hier sicher mehr Druck-:)
Leider ja. Ehebedingter Kompromiss. ;-) Irgendwo hängen wir den schon hin. Wenn wir keinen Platz finden würden, wäre das schön. ;-)
Bei uns ähnlich, Jeder macht sich seinen Bereich genauso, wie er das will. Wozu hier einen Kompromiss, das ist doch auch individuell lösbar und vorher planbar?
Wir haben auch nicht viele Möbel.
Dito. Überwiegend leichte bzw. bewegliche Möbel, also keine Schrankwände o.ä., das wirkt leicht und mMn schick. Vollgepackte Räume oder Schränke sind ein Horror für mich; ich liebe es in den Küchenschrank zu schauen, der zur Hälfte leer ist....und bleibt ! Daher haben wir auch einen großen Kühlschrank, schön übersichtlich.
Ich könnte die Hausform durchaus noch ändern, wenn die qm-Fläche nicht überschritten wird, ist das kostenfrei. Ich möchte es aber nicht, mir gefällt ein quadratisches Haus.
Du wohnst doch aber INNEN; die oberste Prämisse sollte doch ein auf mich individuell abgestimmter Grundriss sein. Eine nette Außengestaltung lässt sich dich auf vielfältige Weise errichten. Mich wunderte genau in diesem Zusammenhang, dass Du Dir über die Garagen/Carportsbereits so tiefe Gedanken gemacht hast, also über etwas was man (DU) doch gar nicht braucht.
Küche: kann man doch völlig weg von aktuellem Mainstream machen, vlt. sogar bisschen verrückt und auch nicht zwingend teuer und wegen mir im Gewächshaus-Style. Aber für mich klingt das bislang eher nach.....naja.....irgendwie eben.....
Wenn ich nicht mehr Auto fahren kann, möchte ich neben einem Konzerthaus wohnen, und mit "neben" meine ich "neben". :) Dann werden die Karten wohntechnisch sowieso neu gemischt.
Das kannst Du dann ja....vielleicht......aber bis dahin kann man doch auch "besonders" wohnen; ob das mit dem Konzerthaus mal so wird.....? Wo ist also das besondere Musikzimmer mit tollen Sitzmöbel und einer Ausstattung für guten Klang und Muße? Passende Bilder, Beleuchtung, Athmosphäre.....?
Mein Mann möchte eine Sauna.
....und warum macht ihr das nicht im Garten; ich finde das toll und es geht sehr einfach und schön umzusetzen. Hier verbraucht sie nur teuren Wohnraum und natürlich solltet ihr die Maße vorher einplanen; ich weiß genau, wie breit ich das möchte und wie wir dort bequem liegen; auch da KEINE Kompromisse!
Danke. Bei allen Überlegungen, es ist nur ein Haus. Ich kann dort schlafen, duschen, durchs Fenster gucken, in den Garten gehen, Schokolade essen, lesen, Musik hören ..
....und warum dann kein wirklich kleines, aber eben besonderes Haus für Deine individuellen Ideen? Da gibt es ganz wunderbare Umsetzungen, so könnte das von Dir genannte Wintergarten doch eine sehr große Rolle spielen am Haus, mehr Glas, wohnen zwischen Pflanzen, Wasserläufe etc., eben so ein Konzept. Ich sehe in dem bisherigen Haus nicht das, was Du gerne möchtest.........
 
Ich bin überzeugt, dass in ein paar Jahren der Markt für Häuser zugeschnitten auf "Silver Ager" bestens läuft - wie es heute auch schon bei exklusiven Wohnungen ist (z.B. in unserer Nachbarschaft, 3 Parteien Haus, Aufzug, jede ETW ca. 120m2 als 3 Zimmer WHG, Käufer, alle Eigennutzer und >60 Jahre, Kaufpreis über 700k€). Aber ich bin überzeugt, dass dieses Klientel dann die auf ihre Bedürfnisse fürs Alter zugeschnittene Immobilie sucht. Stichwort "Leben auf einer Ebene" im OG vll. noch Gästezimmer oder Hobbyzimmer.

Ein Haus, optimiert für 10 Jahre des Lebens (60-70?) wird meiner Meinung nach eine absolute Nische bleiben. Wenn der Verkauf jetzt aber schon fest eingeplant ist. würde ich im Bezug auf Wiederverkauf darauf achten, es so zu gestalten, dass es entweder auf Silver Ager" zugeschnitten ist, oder leicht in ein "normales" Familienhaus mit 150m2 umwandelbar ist. Bei einer Stadtvilla sehe ich eher letzteres.

Z.B. die Wand zw. Küche und Wohnen schon als Trockenbauwand ausführen, damit hier eine Verbindung möglich ist, Das Bad im OG vielleicht so einteilen, dass es in Elternbad (zugänglich von Schlafen) und Kinderbad geteilt werden kann (auch wenn ich ein Kinderbad im 150m2 Haus für unglücklich halte). Bzgl. Carport sieht es ähnlich aus, am besten mit Geräteraum planen in dem Fahrräder, Bobycars etc. verschwinden können.
 
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