Haus- und Grundrissplanung - Erster Architektenplan liegt vor

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Im Zimmer meines Mannes wird ein Sofa (kann gut von 2 Personen zum Schlafen genutzt werden) stehen, das auf dem Architektenplan nicht eingezeichnet ist. Auf unserem ersten "Wunschplan" war es eingezeichnet. Die Schlafmöglichkeit im Wohnzimmer ist nur Plan B. Mir tut es aufrichtig leid, dass auf den von mir eingestellten Plänen hinsichtlich der Möbel so vieles anders als geplant eingezeichnet ist und ich somit wirklich, wie bereits einige anmerkten, Eure Zeit und Energie "gestohlen" habe. Mir war nicht klar, dass die korrekte Einzeichnung der Möbel wichtig ist, sonst hätte ich das anders gemacht. Ich kenne die Maße meiner Möbel und habe nach Erhalt des Architektenplans nachgemessen, ob sie dorthin passen, wo sie sollen, somit sah ich dann keinen Grund mehr, bei den Architektenplänen eine Änderung zu erwirken. Das habe ich nur bei der Küche gemacht. Ich ging davon aus, dass der Architekt nicht jedes Möbelstück wie von uns vorgeschlagen einzeichnen kann und da sie mobil sind, habe ich dem keine Bedeutung beigemessen.
Ich bitte nochmals, nicht nur Dich, liebe/r Climbee um Entschuldigung.
 
Mir war nicht klar, dass die korrekte Einzeichnung der Möbel wichtig ist, sonst hätte ich das anders gemacht. I
Für Deine Frage, Dach und Fenster, sind die Möbel letztendlich auch nicht so wichtig.

Mir tut es aufrichtig leid, dass auf den von mir eingestellten Plänen hinsichtlich der Möbel so vieles anders als geplant eingezeichnet ist und ich somit wirklich, wie bereits einige anmerkten, Eure Zeit und Energie "gestohlen" habe.
Meine Zeitverschwendung war die schon von mir erstellte Planung auf diese 9,4 x 9,4 (oder so) nach Euren Bedürfnissen, die überhaupt nicht gewünscht war/ist... was sich aber auch erst in der Diskussion herausgestellt hat
 
So, jetzt muß ich dann doch mal meinen Kommentar los lassen. Vieles, was ich auch so sehe, wurde schon gesagt - wiederhole ich daher nicht.
Der lange Weg von der Küche zum Eßtisch oder auf die Terrasse - naja, hatten wir ja schon öfter, daß sich jemand sein Fitness-Studio mit eingeplant hat. Wer das so will, soll das machen. Wenn man in Zeiten von Corona nicht mehr ins Studio kann, ist das ja durchaus eine Möglichkeit. Ich persönlich hätte keine Lust für jedes Glas Wein am Abend, egal ob ich im WoZi hocke oder auf der Terrasse, eine kleine Weltreise machen zu müssen. Auch für's Käsebrot wäre mir das zu doof. Aber wie gesagt: muß jeder selber wissen.

Die Aufteilung im Bad kann nicht nur, sondern sollte optimiert werden. Und zwar BEVOR man das Bauen anfängt, denn die Leitungen müssen entsprechend projektiert werden. Ansonsten finde ich Sauna im Bad super, haben wir auch. Über Liegen würde ich mir keine Gedanken machen, nebenan ist das SZ, da kann man sich auch ganz prima lang machen. Sauna würde ich mir mit Blick nach außen gönnen, der Ausblick dort soll ja sehr schön sein.

Ich kann auch voll verstehen, daß man den Besuch im persönlichen Bereich OG nicht haben will. ABER - jetzt das wirklich GROSSE ABER:
Wo soll er denn hin, der Besuch? Immerhin 10x Schlafgäste im Jahr. Das ist dann doch fast jeden Monat einmal. Und dann soll der Besuch auf der Schlafcouch im WoZi schlafen? Nicht dein Ernst???
Das würde ich weder mir noch dem Besuch antun wollen. Klar, in einer kleinen Wohnung wird man kaum eine andere Möglichkeit haben - aber in einem Haus mit >150qm? Das würde ich als Gastgeber nicht wollen, daß ich jeden Tag bei Übernachtungsgästen im WoZi das Bett aufbauen darf und früh dann wieder abbauen muß. Und der Gast hat nicht einen kleinen persönlichen Bereich, wo er mal die Bux oder den Schlafanzug über einen Stuhl hängen kann. Nein, muß alles weg geräumt werden, denn im Wohnzimmer möchte wohl keiner seine Unterwäsche oder Schlafanzüge präsentieren. DAS IST NICHT DEIN ERNST, ODER?
In den Standardhäusern wird das durch ein Büro im EG gelöst: Büro an allen Tagen, Gästezimmer bei Besuch. Büro braucht ihr nimmer, da solltet ihr eine andere Lösung finden; aber ohne Gästezimmer geht das bei soviel Besuch wirklich nicht.
Die desolate Garderobensituation wurde schon angesprochen und auch, daß der Gatte wohl gerne fernseht, die Gattin aber eher nicht.
Ganz ehrlich: das sind Aussagen, die der Architekt braucht. In dem Fall wäre mein erster Gedanke: entweder ein Garderobenraum abzwicken, in dem ein Schrank für alle Mäntel, Jacken, Mützen, Schals ist, wo man sich ausziehen kann, wenn man rein kommt, evtl. noch ein Schrank mit Putzequipement und den groß genug, daß da noch ein Gästebett rein paßt.
Oder ich zwacke dem großen Wohnraum eine Ecke ab, die normal entweder für den TV-liebenden Gatten ein TV-Zimmerchen darstellt mit bequemer Couch, die auch ein (gutes!) Bett enthält oder der abgewackte Raum wird ein kuscheliges Lese-, Handarbeits- oder-sonst-was-Eck für die nicht TV-affine Gattin, ebenfalls mit besagter guter Schlafcouch. Den Raum mit einer großen Flügeltür oder Schiebetür zum Abtrennen - normal steht die wohl offen, aber bei Besuch kann ich da meinem Gast einen intimen Raum bieten. Oder ich mach die Türe zu, wenn mir das TV-Programm des werten Gatten auf die Nerven geht - auch nicht schlecht!
In beiden Fällen gönne ich aber meinem Gast ein Minimum an Privatbereich und mir als Gastgeber die Freiheit, nicht ständig das Bett auf- und abbauen zu müssen.
Was für euch mehr Sinn macht, entweder die TV-Ecke oder das Lesezimmer, das könnt ihr entscheiden. Oder ob die Lösung mit dem Gäste-/Garderobenzimmer euch mehr zusagt (bei Besuch muß man halt dann wirklich die Haken in dem zu kleinen Eingangsbereich nutzen), egal, aber irgendwo eine Ecke für die doch anscheinend häufigen Gäste muß hier auf jeden Fall noch geschaffen werden!
Bewusst und individuell geplant eben.......
 
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Pinkiponk, ich dachte, ihr wolltet oben keine Gäste haben? Die sollen dann an eurem Bad vorbei runter ins Gäste-Bad laufen?

Wirklich, das Ganze ist so unausgegoren und so wenig durchdacht, da komm ich nicht mit. Und das läßt sich nicht alles mit hübscher Einrichtung wieder gerade biegen. Und dann tu auch ich mir schwer mit deiner Einstellung "alles nicht so wichtig, wird schon, mit meinem Mann wird es schon schön, alles egal".

Ist das wirklich nur eine Geldanlage in die ihr dann mehr oder weniger gezwungen einziehen werdet, weil es sich halt so gehört? Dann würde ich nicht bauen. Ihr seid glücklich in der Mietwohnung und müßt Geld anlegen. Da gäbe es doch andere Möglichkeiten. Entweder ich baue ganz bewußt zum Vermieten oder ich lege so an, daß ich mir von meinem Geld im Alter auch immer was leisten kann. Für tolle Reisen, ein Wohnmobil, eine Wohnung im Süden um dem Winter zu entfliehen. Ihr sein +/- 60, mit viel Glück habt ihr noch 30 Jahre. Da würde ich mir ausrechnen, wie ich das Geld angenehm ausgebe, für Sachen, die mir Spaß machen. Das letzte Hemd hat keine Taschen! Und bei mir, und offensichtlich nicht nur bei mir, entsteht hier einfach der Eindruck, daß der Hausbau nicht aus Freude und Lust am Haus gemacht wird, sondern weil Immobilien gerade eine so gute Anlage sind.
Sind sie, aber nur dann, wenn man die nächste Zeit nicht auf sein Geld zurück greifen will oder sich mit dem Haus eben einen Traum erfüllt. Ich weiß nicht, ob es für euch die beste Lösung ist. Nach 27 Seiten ist bei mir ein anderer Eindruck entstanden.
 
Ich kenne mehrere Damen, die "ein Händchen für Interior Design haben", aber ich würde - so sehr ich es schätze, selbst in einer Urlaubsgegend zu wohnen - "Lage, Lage, Lage" nie so interpretieren, sich sehenden Auges ein Kompromißhaus zu bauen. Und bei allem Pazifismus: den Zeichenknecht zöge ich an den Ohren durch sein Büro, wenn der in meinen Grundriß irgendwelche Phantasiemöbel an Sch**ßegal-Stellen einzeichnete (und schlösse ihn danach bei Wasser und Brot dort ein, bis er das korrigiert hätte). Selbst ein Nurfürzehnjahredomizil ist kein gemietetes Ferienhaus, mit dessen Eigenheiten man sich ´mal für drei Wochen arrangiert, sofern einen das schöne Wetter entschädigt. Und auf die Idee, meine Anoraks im Hechteausnehm-Heizungskeller aufzuhängen, weil mir kein Garderobenschrank hübsch genug für meinen Flur schiene, kann ich wahrlich nur Wolfgang Ambros zitieren: zwickts mi, i glaub´ i draam, des derf ned woar sei´, wo sammer dahoam !
 
Ich wünsche viel Glück und gute Argumente.

§14 SächsStrG
(3) Unbeschadet sonstiger öffentlich-rechtlicher Vorschriften dürfen Eigentümer und Besitzer von Grundstücken, die an einer öffentlichen Straße gelegen sind (Straßenanlieger), die an die Grundstücke
angrenzenden Straßenteile über den Gemeingebrauch hinaus benutzen, soweit diese Benutzung zur angemessenen Nutzung des Grundstücks erforderlich ist und den Gemeingebrauch nicht dauernd
ausschließt oder erheblich beeinträchtigt und nicht in den Straßenkörper eingreift.

Eine Zufahrt geht zwar schon über den Gemeingebrauch hinaus, ist aber zur angemessenen Benutzung des Grundstücks erforderlich. Eine zweite Zufahrt ist nicht erforderlich. Zudem könnte sie einen öffentlichen Parkplatz vernichten, den Gemeingebrauch also auf Dauer dort ausschließen.
Ich habe jetzt das Baugesuch mit der entsprechenden Argumentation vorliegen und halte Dich gerne auf dem Laufenden, falls es Dich interessiert. Unser Architekt scheint "guter Hoffnung" zu sein, da wir kostenfrei ein neues Baugesuch von ihm erhalten, wenn das Bauamt ablehnt. Vielleicht hat er ja auch mit dem Bauamt telefoniert.
 
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