Haus- und Grundrissplanung - Erster Architektenplan liegt vor

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Wenn die innen so egal ist, dann plane doch einiges so, dass es gleich für eine Zielgruppe paßt. Alles andere ist Geldverschwendung.
Warum nicht Küche zur Terrasse?
Warum keine direkte Tür zum Essbereich?
Warum keine vernünftige Garderobe?

Das Haus paßt nicht für Familien, das Haus paßt nicht für Paare.
Da hilft günstige Miete auch nicht. Das sorgt für schnelle Mieterwechsel.

Warum wird das Haus so unpraktisch und lieblos gebaut? Man könnte meinen du wirst zur Planung gezwungen und willst nicht.

Die Dachneigung gibt dir keinen Komfort.
Trenne dich von deinen Vorstellungen mit der Außenanlage. Die zu verkleinern das sie auf dein Grundstück paßt wirkt wie gewollt und nicht gekonnt.
 
Das ist Einrichtung / Interieur und kann überall stehen oder hängen.
Das ist nicht „Haus“
Stimmt, mir war der Unterschied nicht so deutlich bewusst. Allerdings denke ich schon, dass Einrichtung/Interieur viel ausgleichen kann.

Warum? Das ist doch recht unwichtig. 4qm patsch hier, 4 qm patsch da. Dazu ein Fenster mit Brüstung. 10 Qm bringen mehr Licht als genug. Und wenn es nur 160er breite sein sollte, ist doch egal?!
Fenster und Terrassentüren sind fast mein Hauptthema. Dem Grundriss kann man ja entnehmen, dass ich dem vieles andere unterordne. Vermutlich liegt es daran, dass ich in einem Haus gewohnt habe, das von drei Seiten große Fenster hatte. Unpraktisch, ja, aber, aus meiner Sicht, dem Wohlbefinden sehr zuträglich. Und überall, wo ein Fenster oder eine Terrassentür ist steht schon kein Möbel (mit ggf. Inhalt) das ich pflegen muss.

Wenn Dir egal ist, ob Du eine Garderobe hast, sollte es Dir auch egal sein, wie breit ein Fenster ist.
Es ist mir nicht egal, ob ich eine Garderobe habe oder nicht. Ich mag sie in kleinen Häusern und Wohnungen nur nicht, weil sie fast immer kruschtelig sind oder ein Schrank steht, wo ich keinen haben möchte. Unsere wenigen Alltags-Jacken und Alltags-Schuhe stellen wir im Technikraum ab, die hochwertigeren Kleidungsstücke und Schuhe stehen ohnehin in den jeweiligen Er- und Sie-Zimmern. Ich habe fast mein ganzes Leben lang ohne Garderobe gelebt und es gefiel mir.

Wozu ist die wichtig? Siehst Du doch eh nicht. Du schaust auf Deinen Carport oder Deinen Vorgarten... echt jetzt: egal, ob Du trocken oder nass an die Eingangstür kommst, aber auf den Zipfel wert legen ... das muss man nicht verstehen.
Das ist zugegebenermaßen eine Gefühlssache. Klingt überspannt, aber ich fühle es, wenn das Dach zu spitz ist. Ich würde mich daran gewöhnen, kann es aber auch gleich anders machen, so lange ich die Möglichkeit habe. Ästhetisch wurde es mich natürlich auch stören.

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich wohl ein persönliches Problem damit habe, wenn Menschen einfach mal so ein Haus bauen ohne optimaler Planung und Geld raushauen, als ob es nichts wert wäre.
Wenn ich bei Dir (und anderen) so rüberkomme, kann ich nur beteuern, dass es nicht so ist. Wir unterscheiden uns lediglich in unseren Blickrichtungen auf das "Optimale". Würde ich für mich alleine bauen, sähe das Haus anders aus und ich könnte mehr Eurer Hinweise verwirklichen. Aber es ist ein Haus für ein Paar und die Vorstellungen von beiden (das große Badezimmer mit Sauna im Haus, der Technikraum, die separate Küche) müssen berücksichtigt werden.

Fassade, Dach und Fenster bekommen mehr Priorität als das Hausinnere. Da muss dann die Deko ausgleichen, und das plant man sogar.
Da habe ich mich vermutlich zu oft missverständlich ausgedrückt, aber ich kann es nicht besser erklären, als ich es bereits in meinen vorherigen Beiträgen getan habe.

Und vor dem Verkauf wird dann an- und umgebaut, damit überhaupt irgendeine Zielgruppe angesprochen wird...
Falls Du Dich auf unser früheres Haus beziehst, das war 70 Jahre alt. Und ja, ein großes Haus mit nur einem Badezimmer lässt sich heutzutage nur noch schlecht verkaufen. Wir wussten eben vorher nicht, lieber 5 große, schöne Zimmer und ein Badezimmer oder 4 große, schöne Zimmer und ein zusätzliches Duschbad. Sobald das zweite Badezimmer drin war, war das Haus innerhalb von Stunden verkauft.

Ich bin dann auch fertig.
Ich weiß jetzt nicht, ob diese Anmerkung so zu verstehen ist, dass Du überhaupt noch eine Antwort von mir wolltest. Aber Du hast so viel und hilfreich geschrieben, dass ich keine Antwort schuldig bleiben möchte. Ich interpretiere es so, dass für Dich dieses Thema nun erledigt ist, was ich in Ordnung finde.
 
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Ja, ein Haus hat eine Seele! Da steckt - bei den allermeisten Menschen - viel Herzblut drin! Auch, wenn man es in absehbarer Zeit wieder verkaufen möchte (was ich schon total schräg finde, anstatt sich erstmal darauf einzulassen und zu sehen, wie man sich so "verträgt", das Haus und man selbst).
Wenn wir es altersbedingt nicht mehr bewirtschaften können, ja, dann wird es verkauft. Weil ich der Ansicht bin, es ist obszön mehr Grundstück/Haus zu "haben", als man nutzen/bewirtschaften kann. Genau deshalb haben wir das letzte Haus verkauft.

Mir blutet das Herz, wenn ich lese, wie unüberlegt und gleichgültig ein wertvolles Stück Land verbaut wird. Hier in der Region würden sich viele junge Paare für Grundstücke einen Arm ausreißen. Wenn einmal ein Haus draufsteht, ist es für andere Ideen erst einmal "verloren", außer man würde es abreißen!
Wenn ich unüberlegt und gleichgültig rüberkomme, drücke ich mich falsch aus. Ist vielleicht dem Medium geschuldet. Ganz ehrlich, wenn das Haus fertig ist und steht, komme einfach bei uns vorbei, wenn Du mal in der Nähe bist. Wir wohnen ja in einer Urlaubsregion. Dann schaue Dir einfach an, ob Deine Vermutungen stimmen oder ich für mich und meinen Mann nicht doch ein kleines Paradies geschaffen habe.

Es ist Dir anscheinend wichtiger, wie toll Du Dich erfreuen kannst an dem Weg von der Haustür bis zu Deinem Carport. Aber der Blick von Deinem Sofa in den Hauptgarten, der ist Dir schnuppe. Da ist ja schon Wald, das reicht dann vorerst. Und Hauptsache die Faschen passen und das Dach.
Das soll mal einer verstehen. Ich nicht.
Der Blick vom Sofa ist mir nicht schnuppe, deshalb ja die vielen Terrassentüren und Fenster. Oben erwähnte ich auch einmel einen kleinen Brunnen etc.. Ich möchte auch einen romantischen, bienenfreundlichen Garten anlegen, der wohltuend für Mensch und Tier ist und habe dafür durchaus schon Pläne, aber das war in diesem Thread nicht das Thema. Ich möchte eben keinen übergroßen Garten an einer Stelle sondern zwei gleichwertige Gärten vorne und hinten.

Nebenan wurde ein Haus gebaut. Kohle im Überfluss vorhanden. Der Fokus lag auf genügend Stellfläche für tausende Geschirrstücke (obwohl nie Gäste da sind. Aber das muss ich wohl auch nicht verstehen wofür das dann ist). Der Rest? Ach... das wird schon. Wurde auch. Die Architekten haben sich den Mund fusselig geredet. Mach doch lieber so und denk doch mal daran. Alles Reden war umsonst. Und heute? Höre ich wöchentlich mehrfach: Das hatte ich mir aber anders vorgestellt. Und ich denke ständig: die hat das Haus nicht verdient.
So ähnlich geht es mir, wenn ich von so einer absurde Vorgehensweise wie bei Euch lese.
Das bedauere ich nun wirklich sehr und hoffe, Dir bei einem persönlichen Besuch irgendwann einmal eine andere Sicht zu ermöglichen.
 
Wenn die innen so egal ist, dann plane doch einiges so, dass es gleich für eine Zielgruppe paßt. Alles andere ist Geldverschwendung.
Innen ist mir nicht egal, sondern es ist auf unsere Wünsche zugeschnitten.

Warum nicht Küche zur Terrasse?
Wir halten uns nur äußerst selten in der Küche auf und wollen die Terrasse zum Wohnzimmer. Noch schöner wäre eine umlaufende Terrasse, aber dafür reicht der Platz nicht. Vor der Küche richten wir einen kleinen Freisitz ein.

Warum keine direkte Tür zum Essbereich?
Es gibt keinen direkten Essbereich. Vielleicht habe ich Deine Frage auch falsch verstanden.

Warum keine vernünftige Garderobe?
Das habe ich oben schon beantwort.

Das Haus paßt nicht für Familien, das Haus paßt nicht für Paare.
Das verstehe ich nicht. Aber wenn ein, aus meiner Sicht, hübsches Haus in einer Urlaubsregion mit vier Zimmern, relativ großer Küche, zwei Bädern, HWT, Garten, vielen Fenstern und Terrassentüren für niemanden passt, dann ist das halt so. Unser bisheriges Haus war eher "nicht passend" und wurde auch verkauft.

Da hilft günstige Miete auch nicht. Das sorgt für schnelle Mieterwechsel.
Allmählich bin ich wirklich gespannt, ob das Haus wirklich so schlimm werden wird, wie prognostiziert. Noch fehlt mir hierzu das Vorstellungsvermögen.

Warum wird das Haus so unpraktisch und lieblos gebaut? Man könnte meinen du wirst zur Planung gezwungen und willst nicht.
Unpraktisch vielleicht ja, lieblos ist aus meiner Sicht eine Fehlinterpretation, der ich aber vermutlich nichts entgegensetzen kann, wenn der Eindruck erst einmal da ist.

Die Dachneigung gibt dir keinen Komfort.
Stimmt.

Trenne dich von deinen Vorstellungen mit der Außenanlage. Die zu verkleinern das sie auf dein Grundstück paßt wirkt wie gewollt und nicht gekonnt.
Das ist überlegenswert. Aber für ein paar tier- und menschenfreundliche qm wird es reichen, den Rest ordne ich dann tatsächlich praktischen Gegebenheiten (Unterbringung Autos, Mülltonnen) unter.
 
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