KNX System - Ist dieses Produkt das richtige für mich?

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ruppsn

Technisch gesehen hast du Recht. Wie zuletzt von meiner Seite aus hier zu lesen war, spielen bei mir aber auch andere Aspekte mit hinein.
Klar, sollte auch nicht im Sinne von "Dich überzeugen wollen" rüberkommen, sondern meine Überlegungen für meine Wahl darlegen.

Ein guter Freund von mir hat auch kürzlich seine Bude (Bestand) mit Loxone modernisiert - und ist total zufrieden damit. Ich denke auch mit Loxone kann man glücklich werden und auch komplexe Benutzeranforderungen erfüllen. Vom Leistungsumfang her im Sinne von "was ist möglich" geben sich beide nicht viel, man kann mit beiden Häuser automatisieren.
 
T

Tom1607

Hallo,

@ruppsn : Du hast eine Nachricht.

Und für die anderen die Begründung meiner Aussage zu den 5k. Ich habe gesagt MEHRKOSTEN. Nicht 5K für die Installation. Du musst die Einsparungen der StandardElektrik dagegen halten und du darfst natürlich nicht den Fehler machen das du Funktionen die in der Standardelektrik nicht drin sind ON TOP bei KNX Installation darauf zu packen.

Die 5k gehen nur bei KLICK KLACK nachbau in KNX. Ist nicht Sinn des ganzen aber es ist eine Basis für einen späteren Ausbau. Ich habe das in anderen Threads schon mal vorgerechnet (Suchfunktion ?) Nur ganz Kurz als Beispiel Heizung. Der ERR kostet pro Zimmer ca. 50€ + Verkabelung. Die ist Aufwändiger als bei der KNX Installation.
Standard :
StromVerteiler->Raum zum ERR, Raum->HeizVerteiler und das pro Zimmer.

KNX :
Raum Nix, Verteiler 1 mal 7x1,5 Verteiler zum Heizverteiler (Zeit, Kabel und Dosenbohr Ersparnis).

Rollo ist das selbe, Rollo Schalter B&J ca.25€ + Verkabelung usw.

Jetzt hast du schon 3 Dosen (bei einem Licht, 1 Rollo und ERR)

und so geht das weiter.

Und zum Thema Loxone, Man legt sich halt auf einen Hersteller fest. Und Wenn ich dann sehe das die auf KNX verweisen für die Sensorik dann mach ich doch gleich alles in KNX und pack maximal noch den Loxone Server in die Verteilung um Visu und Logik damit zu machen. Der Standard läuft einfach weiter.

Für die Paranoiden : Spannungversorung bei KNX, da legt man sich für 60€ ein billiges Netzteil in den Keller und gut ist. Im übrigen gibt es Notfall Szenarien die man für kleines Geld einbauen kann. Stromausfall schaltet eine Lampe im Verteiler Raum und im Flur ein so hat man Licht wenn die Versorgungsspannung des KNX Bus ausfällt. ist simpel zu machen und kostet keine 50€. Man nehme ein Relais mit Wechselkontakt und lege das auf einen Aktorkanal. wenn Spannung am Aktor weg fällt Relais aus und Licht geht an.
 
L

Leo

Das Beispiel finde ich sehr interessant

Da wäre eine gesamte Kalkulation sehr interessant. Gesparte Dosen, gesparte Meter im Vergleich zu Sternverkabelung etc.

Gibt es da mehr Rechenbeispiele?
 
R

R.Hotzenplotz

Montag habe ich einen Termin mit dem KNX Elektriker. Ich hoffe, es kommt was Konstruktives bei herum. Ich bin gedanklich doch deutlich eher bei KNX als bei Loxone.
 
O

ONeill

Finde ich gut, lass dich nicht beirren. Fände es schade, wenn es nicht klappen würde. Eigentlich stehen alle Zeichen ja recht gut. [emoji4]

Bitte berichten.
 
R

R.Hotzenplotz

Der Elektriker hat allerdings auch einige Projekte vor der Brust. Er klärt jetzt noch ab, inwiefern wir das zeitlich überhaupt packen. Ich habe das leider zu lange schleifen lassen. Fälschlicherweise war ich davon ausgegangen, der Elektriker werde erst recht spät während des Baus benötigt.
 
R

R.Hotzenplotz

Ist ein Home Server eigentlich obligatorisch i. V. m. KNX oder kann man im Grunde getrost darauf verzichten, wenn man kein High End KNX Haus baut?

Wo liegt hier sozusagen die "Grenze"? Wie ausgefallen muss der Bedarf sein, um zu sagen - ab hier geht´s nicht mehr ohne Home Server?
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Ich bin gedanklich doch deutlich eher bei KNX als bei Loxone.
Das kann ich voll und ganz nachvollziehen.

Fälschlicherweise war ich davon ausgegangen, der Elektriker werde erst recht spät während des Baus benötigt.
Leider bist du nicht der Einzige. Aus diesem Grund fehlt den meisten Elektrikern einfach die Lust überhaupt mal über den Tellerrand zu schauen. Die meisten Aufträge werden eh nach Schema F gebaut.

Ist ein Home Server eigentlich obligatorisch i. V. m. KNX oder kann man im Grunde getrost darauf verzichten, wenn man kein High End KNX Haus baut?
Ein Homeserver welcher Bauart oder von welchem Hersteller auch immer ist überhaupt nicht notwendig. Die KNX Geräte bringen genug Intelligenz und Funktionen mit sich. (Daher auch die Preise)

Wo liegt hier sozusagen die "Grenze"? Wie ausgefallen muss der Bedarf sein, um zu sagen - ab hier geht´s nicht mehr ohne Home Server?
Die Grenze liegt bei Visualisierungen und Zugriff darauf von außen. D.h. du benötigst ein Server erst, wenn du beides haben willst. (Klar gibt es auch hier Möglichkeiten, aber lapidar gesagt liegt die Grenze für den OttonormalKNXverbraucher hier)

Reicht dir nur der Zugriff von außen, so kommt man schon mit eine KNX-IP Router/Schnittstelle aus.

Reicht dir nur die Visualisierung, so kannst du ein Tablet an die Wand machen und darauf eine unabhängige Visusoftware lassen.

Bei beiden Funktionen zusammen muss du i.d.R. auf einen Server setzen. Aber da reicht auch schon ein Raspberry Pi oder ein NAS oderoderoder. Es muss kein teureres Produkt mit direkter KNX Anbindung sein. (Ist aber meist einfacher einzurichten)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zuletzt aktualisiert 28.06.2022
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