Bauen mit kleinem Budget machbar?

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Wenn man nix anderes in der Hinterhand (Abfindung, Erbe, Fonds, Aktien, Kapitallebensversicherung, andere Immobilien etc.) hat, ist das extrem kurzsichtig und gelinde gesagt dumm.
Wir wissen ja wie gut dieses andere Finanzierungsmodell in US funktioniert hat. Immobilien kennen nicht nur den Weg nach oben, sodass ein Verkauf jederzeit mit Gewinn garantiert wird. Es sei den wir reden hier von exponierter Lage und man legt keinen Wert darauf das den Gesamtrückzahlungsbetrag verhältnismäßig gering zu halten.
Nö, das ist nicht für Jeden dumm. Weil ja den Meisten ein fallender Preis völlig egal sein kann. Wenn ich bis zum Tod in meinem Haus leben bleibe, ist mir dessen Preis doch völlig egal.
Das ist auch nicht mit den USA vergleichbar, wo die Menschen viel mobiler sind und meist mehrere Häuser in ihrem Leben kaufen, weil sie öfter umziehen.
Blöd wird dieses Modell nur, wenn man verkaufen möchte oder muss, und dann der Preis extrem sinkt.
Und sicher muss man sich bei dem Modell eine langfristige Finanzierung sichern.
 
Schon beeindruckend, wie immer neue Möglichkeiten ausgelotet werden, den Immobilienerwerb für jeden noch so kleinen Geldbeutel passend zu machen und den ewigen Boom immer weiter anzuheizen...
Das Haus altert schließlich mit und verlangt später nach Investitionen. Wie soll das gehen, wenn da bei dem 70-jährigen Eigentümer immer noch der Abtrag läuft?

Man kann wirklich nur hoffen, dass die meisten Banken da ihrer Linie treu bleiben und solche Sperenzchen nicht mitmachen. Irgendwann ist auch mal Schluss.
Ansichtssache, ich finde es gut, wenn es für Jeden, der es tragen kann, die passende Finanzierung gibt.
 
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Für jeden, der es tragen kann....das ist der Punkt. Wer aber so finanzier, der kann es eigentlich nicht tragen.
Wenn du die Maßgabe hast, dass das Haus bis zur Rente oder bis zum Tod abgezahlt ist, vielleicht nicht. Aber von diesem Gedanken kann man sich auch trennen. Es ist nämlich keine Katastrophe, wenn es nicht so ist.
Wie gesagt, die Rate muss natürlich schon zu einer Abzahlung führen, muss mehr als die Zinsen decken.
 
Ansichtssache, ich finde es gut, wenn es für Jeden, der es tragen kann, die passende Finanzierung gibt.
Den Tilgungsplan aus Einkommensgründen bis weit ins Rentenalter zu stricken, weil es sonst nicht anders geht und gleichzeitig zu glauben, später von seiner Rente Abtrag und Investitionsrücklage abzwacken zu können, ist ein offensichtlicher Widerspruch. Wer so finanzieren muss, der hat im Rentenalter wohl eher keine Rente zu erwarten, von der dies locker möglich sein wird.
Da ist der Rentner als Mieter im Alter deutlich besser dran, wenn er zwar weiter Miete zahlen muss, aber sich um Heizung, Dach, Fenster etc. keine großen Gedanken machen braucht.
Das Ergebnis von zu vielen Finanzierungen auf Kante sind dann später noch mehr von diesen Alte-Leute-Häusern mit massig Investitionsrückstau, als wir sie heute ohnehin schon haben.
 
Das Ergebnis von zu vielen Finanzierungen auf Kante sind dann später noch mehr von diesen Alte-Leute-Häusern mit massig Investitionsrückstau, als wir sie heute ohnehin schon haben.
Ja, und? Wenn sich Derjenige, der darin wohnt, darin wohlfühlt, ist das doch kein Problem. Dann wird es eben später saniert. Es muss nicht Jeder in einem hypermodernen Hightech Haus wohnen.

Aber egal, es gibt solche Modelle, entscheiden muss Jeder selbst, womit er sich wohlfühlt. Und zur Scheidung führen auch tausend andere Gründe. Wessen Ehe an Finanzen scheitert, dessen Ehe war eh nicht gut, und wäre sonst an anderen Dingen gescheitert.
 
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