Bauen mit kleinem Budget machbar?

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Nix von nix ist nix .
85 qm muss man sich erst leisten können.
Und wenn man sich 85 qm nicht leisten kann kommen man wieder bei nix raus .

Ich kann Dich auch verstehen. Aber manchmal lassen sich Träume nicht realisieren. Wenn Du Anfang 20 wärst, hatte ich für die Tagträumereien Verständnis.
Aber in Deinem Alter ?
Und bei eurem Einkommen ?

Ich arbeite selber vormittags als Erzieherin und nachmittags als Tagesmutter und träume nachts von Bastelscheren und aufgeschlagenen Knien. Somit wäre irgendeine Sanierung / Umbau mit gleichzeitiger voller Berufstätigkeit ausgeschlossen. Also bei mir jedenfalls. Bei Dir ist das eventuell anders.
 
Wir hätten im Prinzip jede Wand versetzen müssen. Das Obergeschoss hätte man mindestens mit Gauben vergrößern müssen.
Moin,
was wäre daran so schlimm?
Muss ja nicht alles auf einmal und sofort sein.
Besser ´nen kleines, nicht so perfektes Haus was man sich peu a´peu schönmachen kann als irgendwas viel zu großen was dann finanziell nicht passt.
siehe bei Jana...
Gruß Olli
 
Was ist denn eigentlich eurer Ziel? Wäre denn eine Immobilie weiter draußen nicht interessant, irgendwo am Dorfrand? Ihr seid nur zu dritt, das Kind ist schon nicht mehr so klein, das Budget ist knapp. Dass ihr kein Haus ohne Garten wollt, kann ich verstehen. Ich würde weitersuchen. Von Neubau würde ich Abstand nehmen.
In eurem Alter würde ich unbedingt versuchen den Kredit zu gering wie möglich zu halten und das Ganze wirklich realistisch einzuschätzen. Die Frage sollte nie sein: Was gibt mir die Bank? Sondern: Was kann ich mir wirklich leisten, auf lange Sicht?
 
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Sehe ich exakt auch so.
Scheinbar gibt es doch eine gewisse Auswahl an Bestandshäusern, die man sanieren kann. Aber anbauen, neue Gauben und allgemein eine Kernsanierung, das kann noch schneller in die Hose gehen als ein Neubau.
 
@SumsumBiene Bei den genannten Zahlen Abtrag vs. Miete dürft ihr nicht vergessen, dass ein Haus unterhalten an monatlichen Ausgaben nicht alleinig aus dem Abtrag besteht. Die Nebenkosten sind deutlich höher neben Strom, Gas, Wasser, Müll, Steuern, Schornsteinfeger, Wartungen und Co
 
Mal ganz ehrlich - ist denn Miete mit 75 etwas anderes? Und das funktioniert bei den Mietern (das sind 53% der Deutschen) doch auch.

Ich rede jetzt nicht von amerikanischen Verhältnissen. Kaufen, variabel finanzieren und dann den Kredit durch den Verkauf zurückzahlen und die Wertsteigerung einstecken. Ich rede einer vernünftigen Gestaltung bei vielleicht 25-40% Beleihungsauslauf. Was soll da passieren, das Dir als Mieter nicht passieren kann? Arbeitslos kannst Du ja als Rentner nicht mehr werden ;-)
Ich kann mich da nur wiederholen und befürchte, da kommen wir einfach auf keinen gemeinsamen Nenner.
Meine bereits verrenteten Schwiegereltern wohnen in einem Reihenhaus Bj. '79, wo nahezu zeitgleich die Öl-Heizung erneuert und das Flachdach saniert werden musste.
Wenn ich mir vorstelle, die hätten wegen eines laufenden Abtrags keine ausreichenden Rückstellungen bilden können, dann wäre das mit seiner Elektriker- und ihrer Hausfrauenrente finanziell schon hart geworden.
Kurze Zeit später war auch noch was am Auto, wieder rund 2.000,- Euro weg. Da kommt man schneller in einen Engpass, als man gucken kann.
 
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