Bauen mit kleinem Budget machbar?

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Ich wüsste da auch keine Lösung für, aber den gutsituierten wird vieles so einfach gemacht, während der grosse Rest einfach keine Chance hat.
Wenn ich mich hier umschaue ist es halt so, dass viele Häuser aus der Portokasse von Großstädtern bezahlt wird. Einige Gemeinden erheben mittlerweile eine Zweitwohnungssteuer, aber das ist als Kaufgegenargument wohl zu vernachlässigen...
Der Punkt ist ja auch dass ein eigenes Ferienhaus kaufmännisch kaum zu rechtfertigen ist. Für den Unterhalt den man für ein Ferienhaus jedes Jahr bezahlt kann man einige Zeit in einer gemieten Ferienwohnung/haus übernachten. Dazu darf man dann an seinen freien Wochenenden im Ferienhaus Rasen mähen, Bäume schneiden, usw. oder man bezahlt dafür auch noch jemand. Da macht eine Zweitwohnungssteuer auch nicht so viel aus.
 
Jean-marc: das ist einfach total überheblich geschrieben.... Ohne die Aldi Verkäuferin oder den Staplerfahrer hättest Du es vermutlich auch nicht in ein Grundbuch geschafft!
So ne Einstellung regt mich auf...
Ich kann Dir versichern, dass das in keinster Weise herablassend gemeint war. Jedoch finde ich die Entwicklung sehr bedenklich, einstige Tabus bei der Finanzierung sukzessive aufzuweichen bzw. die Vernunftsgrenze immer weiter zu verschieben, nur um die Nachfrage konstant hochzuhalten, immer mehr Geld in den völlig überhitzten Immobilienmarkt zu pumpen und die Preise damit immer weiter ansteigen zu lassen. Wenn ich hier lese "Hausabtrag mit 75 - na und?" dann kann das ja wohl nicht der Ernst sein. Genau diese Art von Immobilienkrediten mit der Gießkanne sorgt nämlich dafür, dass sich der vernunftbegabte und diszipliniert-sparsame Teil der Mittelschicht bald gar nichts mehr leisten kann und dann nur noch die Wahl hat, diesen Irrsinn entweder mitzumachen oder aber sich den Wunsch nach Wohneigentum an die Backe zu nageln. Und das regt mich auf - obwohl ich aus beruflicher Sicht eigentlich ein Interesse daran haben müsste, dass die Kollegen ein Stockwerk unter mir möglichst viele Baufinanzierungen abschließen. Aber aus privater und moralischer Sicht kann ich das nur ablehnen, den Bogen immer weiter zu überdehnen. Zum Glück rechnet die Masse der Baufinanzierungsinteressenten- und berater noch traditionell, aber wehe, wenn die Büchse der Pandora einmal zu weit geöffnet ist...
 
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Wenn ich hier lese "Hausabtrag mit 75 - na und?" dann kann das ja wohl nicht der Ernst sein.
Mal ganz ehrlich - ist denn Miete mit 75 etwas anderes? Und das funktioniert bei den Mietern (das sind 53% der Deutschen) doch auch.

Ich rede jetzt nicht von amerikanischen Verhältnissen. Kaufen, variabel finanzieren und dann den Kredit durch den Verkauf zurückzahlen und die Wertsteigerung einstecken. Ich rede einer vernünftigen Gestaltung bei vielleicht 25-40% Beleihungsauslauf. Was soll da passieren, das Dir als Mieter nicht passieren kann? Arbeitslos kannst Du ja als Rentner nicht mehr werden ;-)
 
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