Bauen mit kleinem Budget machbar?

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Ja, und? Wenn sich Derjenige, der darin wohnt, darin wohlfühlt, ist das doch kein Problem. Dann wird es eben später saniert. Es muss nicht Jeder in einem hypermodernen Hightech Haus wohnen.
Ich schreibe nicht von Wohlfühl- oder High-Tech-Investitionen, sondern von welchen, bei denen man sich nicht aussuchen kann, ob sie getätigt werden oder nicht.
Wenn pünktlich zum Herbstbeginn die olle Heizung endgültig im Eimer ist oder es wegen undichten Fenstern im Haus schon gar nicht mehr warm wird und jedes Jahr eine Nachzahlung an den Energieversorger ins Haus flattert, dann muss das Geld dafür ja irgendwo herkommen. Oder das Haus muss eben verkauft werden, wobei ungewiss ist, ob man mit so einer Hütte direkt einen Käufer finden wird und ein neues Domizil für sich selbst will ja auch noch gefunden werden. Das geht auch oft nicht von heute auf morgen.

Es mag Konstellationen geben, wo man durchaus über eine Ratenzahlung im Rentenalter sprechen kann und natürlich hängt es auch von der Summe ab. Wenn da mit 65 oder 67 noch was im Bereich von 1-2 möglichen Sondertilgungen offen ist, ok sei's drum... aber als Finanzierungsmodell der Zukunft für die große Masse halte ich das für absolut ungeeignet und nicht empfehlenswert.
 
In die Rente hineinfinanzieren kann man machen, wenn die Rente ausreichend hoch ist. Der Thread-Ersteller hat aber angedeutet, dass eher weniger zu erwarten ist.
 
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Es mag Konstellationen geben, wo man durchaus über eine Ratenzahlung im Rentenalter sprechen kann und natürlich hängt es auch von der Summe ab. Wenn da mit 65 oder 67 noch was im Bereich von 1-2 möglichen Sondertilgungen offen ist, ok sei's drum... aber als Finanzierungsmodell der Zukunft für die große Masse halte ich das für absolut ungeeignet und nicht empfehlenswert.
Ich kann Dir sagen, das ein großer Teil von Finanzierungen mit erheblichen (aber tragbaren) Restschulden ins Rentenalter gehen. Das ist nicht die Ausnahme, sondern üblich und nicht verwerflich. Die hier propagierte Schuldenfreiheit zur Rente kommt bei nur wenigen Menschen tatsächlich zum tragen.
 
Ich kann Dir sagen, das ein großer Teil von Finanzierungen mit erheblichen (aber tragbaren) Restschulden ins Rentenalter gehen. Das ist nicht die Ausnahme, sondern üblich und nicht verwerflich. Die hier propagierte Schuldenfreiheit zur Rente kommt bei nur wenigen Menschen tatsächlich zum tragen.
Es geht mir darum, ob das damals schon von Anfang an so vereinbart war. Diejenigen, die heute in Rente gehen, kamen bei ihrer Anschlussfinanzierung in den Genuss historisch niedriger Zinsen, die bei Abschluss der Baufinanzierung so noch nicht absehbar waren. Das müsste eher zu kürzeren als längeren Laufzeiten als ursprünglich angepeilt führen.

Das in 25 oder 30 Jahren Laufzeit Dinge geschehen können, die eine nachträgliche Belastung auf das Haus erforderlich machen, ist logisch. Das kann passieren. Aber es bewusst darauf anzulegen, mit 70 noch abzuzahlen, nur damit auch der Staplerfahrer und die Aldi-Kassiererin es noch in ein Grundbuch schaffen, wäre keine gute Entwicklung. Die hohe Zahl der Frühverrentungen mit z. T. erheblichen Rentenabschlägen sollte man lieber nicht außer Acht lassen.
Aber vielleicht brauchen wir auch einfach mal wieder ein paar mehr Immobilienerwerber, die sich mit Anlauf finanziell böse auf die Nase legen und mit ihren Verwertungsobjekten dafür sorgen, dass der Markt wieder etwas runterkühlt...
 
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