Bauen mit kleinem Budget machbar?

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Moin,
was wäre daran so schlimm?
Muss ja nicht alles auf einmal und sofort sein.
Besser ´nen kleines, nicht so perfektes Haus was man sich peu a´peu schönmachen kann als irgendwas viel zu großen was dann finanziell nicht passt.
siehe bei Jana...
Gruß Olli

Glaub mir...auch das haben wir in allen Variationen abgewägt. Aber der Wohnraum ist einfach zu knapp. Das wurde damals mit 65qm gebaut...und da denke ich noch, dass sie beim messen im Obergeschoss gemogelt haben. Nebenan wurde vor 7 Jahren von einem älteren Ehepaar kernsaniert. Wintergarten und Gauben oben....eigentlich müßten wir die mal fragen, was sie investiert haben.
Der Preis errechnet sich hier hauptsächlich aus dem großen Grundstück heraus. Ich hab da einfach Angst vor einem unkalkulierbaren Projekt.

Was ist denn eigentlich eurer Ziel? Wäre denn eine Immobilie weiter draußen nicht interessant, irgendwo am Dorfrand? Ihr seid nur zu dritt, das Kind ist schon nicht mehr so klein, das Budget ist knapp. Dass ihr kein Haus ohne Garten wollt, kann ich verstehen. Ich würde weitersuchen. Von Neubau würde ich Abstand nehmen.
In eurem Alter würde ich unbedingt versuchen den Kredit zu gering wie möglich zu halten und das Ganze wirklich realistisch einzuschätzen. Die Frage sollte nie sein: Was gibt mir die Bank? Sondern: Was kann ich mir wirklich leisten, auf lange Sicht?

Da gebe ich Dir voll recht. Ich bin ein Sicherheitsmensch. Das muss schon alles gut machbar sein. Im Aussenbereich wäre sogar unser Favorit und ein Objekt haben wir noch im Auge, aber da gestaltet sich die Kontaktaufnahme schwierig, weil es einen gesetzlichen Betreuer gibt.
Ziel ist definitiv aus unserer Wohnsituation rauszukommen. Und bestenfalls gelingt das eben über einen Eigentumserwerb.

@SumsumBiene Bei den genannten Zahlen Abtrag vs. Miete dürft ihr nicht vergessen, dass ein Haus unterhalten an monatlichen Ausgaben nicht alleinig aus dem Abtrag besteht. Die Nebenkosten sind deutlich höher neben Strom, Gas, Wasser, Müll, Steuern, Schornsteinfeger, Wartungen und Co

Das ist mir bewußt.

@Wolkensieben: "Tagträumereien" ? Ähm....Nein....ich habe hier nicht einmal geschrieben, dass wir auf Teufel komm raus bauen wollen oder uns übernehmen möchten. Ich wäge nur gerne alle (möglichen) Varianten ab um mir ein breiteres Bild zu machen, was dann tatsächlich für uns nachher passt.

Und was nützt mir ein Spatz, wenn er mir nicht gefällt bzw zu risikoreich ist. Dafür ist es dann doch zu teuer.
 
Und was nützt mir ein Spatz, wenn er mir nicht gefällt bzw zu risikoreich ist. Dafür ist es dann doch zu teuer.
Kann dich da durchaus verstehen. Sanierungen haben ihre fiesen Überraschungen, besonders bei begeisterten Heimwerkern als Vorbesitzern. Und wenn die Räume nicht passen ist auch schlecht und es kann sinnvoll sein dann auf was anderes mit weniger Sanierungsstau zu warten. Mein Kommentar bezog sich vor allem auf das "nur eine DHH".
Aber bauen ist auch risikoreich und wenn das eigene Budget knapp ist und im günstigen Fall schon der Finanzierungsrahmen maximal ausgenutzt wird...dann darf nichts schief gehen sonst sitzt ihr wegen einer Nachfinanzierung bei der Bank obwohl alles schon ausgereizt ist.
 
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raus bauen wollen oder uns übernehmen möchten. Ich wäge nur gerne alle (möglichen) Varianten ab um mir ein breiteres Bild zu machen, was dann tatsächlich für uns nachher passt.
Genau so.

Du hattest vorhin erwähnt, falls das Kind aus dem Haus ist, Pflegekinder zu nehmen.
In Deutschland bekommst Du nur ein Pflegekind, wenn Du finanziell nicht auf das Pflegegeld angewiesen bist, sprich nicht arbeiten gehst.
 
Ich kann mich da nur wiederholen und befürchte, da kommen wir einfach auf keinen gemeinsamen Nenner.
Meine bereits verrenteten Schwiegereltern wohnen in einem Reihenhaus Bj. '79, wo nahezu zeitgleich die Öl-Heizung erneuert und das Flachdach saniert werden musste.
Wenn ich mir vorstelle, die hätten wegen eines laufenden Abtrags keine ausreichenden Rückstellungen bilden können, dann wäre das mit seiner Elektriker- und ihrer Hausfrauenrente finanziell schon hart geworden.
Kurze Zeit später war auch noch was am Auto, wieder rund 2.000,- Euro weg. Da kommt man schneller in einen Engpass, als man gucken kann.

Hart oder unmöglich? Das Geld steckt halt im Haus...von daher wären sie ja definitiv nicht mittellos gewesen. Sie hätten sich dann nur verändern müssen.

Das ist einfach Ansichtssache und die beste Variante ist sicherlich das bezahlte Haus im Alter + eine gute Rente um den Rest tragen zu können.
Kann dich da durchaus verstehen. Sanierungen haben ihre fiesen Überraschungen, besonders bei begeisterten Heimwerkern als Vorbesitzern. Und wenn die Räume nicht passen ist auch schlecht und es kann sinnvoll sein dann auf was anderes mit weniger Sanierungsstau zu warten. Mein Kommentar bezog sich vor allem auf das "nur eine DHH".
Aber bauen ist auch risikoreich und wenn das eigene Budget knapp ist und im günstigen Fall schon der Finanzierungsrahmen maximal ausgenutzt wird...dann darf nichts schief gehen sonst sitzt ihr wegen einer Nachfinanzierung bei der Bank obwohl alles schon ausgereizt ist.

Das "nur" sollte man vielleicht nicht so hochhängen. Hier ist eine DHH Bj 53 sicherlich was anderes als in vielen andern Gebieten. Meine Schwägerin hat auch eine DHH...die ist toll, allerdings auch größer
Du hattest vorhin erwähnt, falls das Kind aus dem Haus ist, Pflegekinder zu nehmen.
In Deutschland bekommst Du nur ein Pflegekind, wenn Du finanziell nicht auf das Pflegegeld angewiesen bist, sprich nicht arbeiten gehst.
Pflegekind oder sozialpädagogische Lebensgemeinschaft ist dann der entscheidende Unterschied. Dann braucht man nicht zwangsläufig erwerbstätig sein, da der Satz dementsprechend hoch ist.

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Schln, dass der Ton etwas anders geworden ist. Jetzt interessiert mich das Thema wieder. Ein Haus hat tatsächlich laufende Kosten.
Hier Grundsteuer 400 plus x p.A. Regenwassergebühr 60 p.A. Versicherung 220 p.A., GasWasserStrom rund 1600 p.A., Wartungen Reparatur, Schornsteinfeger 1000 p.A. Dazu ist es klug, p.A. ca 5% der Bausumme zu sparen für spätere grössere Dinge.
 
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