Anzahl Netzwerkdosen; wie WLAN im Neubau planen?

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rick2018

rick2018

Dose ist auch nicht nötig.
Einfach Leerrohr* mit entsprechendem Durchmesser dass ein Keystone reinpasst.
An das Keystone kurzes Patchkabel. Überschüssiges Kabel kannst du dann ins Leerrohr schieben.
AP über das Loch montieren. Absolut saubere Installation.
Falls mal am Kabel was kaputt geht ist es das Patchkabel. Der Bauraum im AP ist so eng dass selbst Patchkabel schon etwas gebogen werden...
Gleiches gilt für die meisten Kameras. Hier nur im Außenbereich eine Wasserdichte Dose verwenden.
 
opalau

opalau

Achso. Man kommt mit dem Stecker nicht an die Buchse im AP ran.

Unsere Leerrohre sind für den Vorschlag zu eng. Dann müssen wir eventuell ein Stück der Decke wegstemmen um Platz zu schaffen.
 
H

hanse987

Oder man macht einen kleinen Adapterring zwischen AP und Decke. In diesem kann man die Kabel verstecken. Hat erst vor ein paar Wochen jemand ein Foto gepostet. Hat ganz OK ausgesehen.
 
G

guckuck2

Wo würdest du den AP setzen? Der AP gehört nämlich nicht direkt an die Wandecke. Mittig hat man halt die beste WLAN* Abstrahlung.
Richtig.
Wenn du aber nicht gerade einen vollkommen verwinkelten Megapalast baust, ist die mittige Positionierung aber einfach nicht erforderlich. 10m durch zwei Wände hindurch ist keine Herausforderung z.B. für die genannten Ubiquiti APs. Daher würde ich die Optik nicht vernachlässigen und die APs eher verstecken. Den im EG zudem ein Stück Richtung Terrasse/Garten setzten.

Gut, dass du es mal ansprichst. So ganz klar war mir bisher nicht warum man ein Keystone-Modul braucht und nicht einfach einen RJ45-Adapter montiert?
Weil ein normaler RJ45 Stecker zum crimpen nicht sinnvoll auf ein Verlegekabel anzubringen ist. Ein feldkonfektionierbarer Stecker wiederum passt schlecht in die engen Verhältnisse am AP. Das starre Kabel steigert dies Vergnügen nicht gerade.

das sind für mich Repeater, aber gut. Halten wir fest: Jeder AP bekommt seinen Kabelanschluss.
Repeater sind im Prinzip Verstärker. Sie nehmen das Signal des Clients oder APs auf und duplizieren es im gleichen Funknetz.
Dh. jedes Datenpaket rauscht zweimal durchs WLAN. Von Client zum Repeater, vom Repeater zum Access-Point.
Das halbiert die Bandbreite im kompletten WLAN.

Deshalb verkabelt man die Access-Points.
Wenn das nicht möglich ist, kann man Mesh nutzen. In Mesh-WLAN kommunizieren die Access-Points untereinander über ein separates WLAN. Die Bandbreite des WLAN, in dem sich die Clients befinden, halbiert sich dann nicht.

Aber ja, Mesh verspricht auch nahtloseres Roaming. Das ist vermutlich, was du dir davon versprichst bzw. worauf du anspielst.
Die beteiligten APs handeln zudem aus, wer den Client nun am besten bedienen kann und übergeben diesen. Wobei ich das im EFH, in dem ein AP im EG und einer im OG hängt, dazwischen Stahlbeton, für unnötig halte. Dazu ist der Client schlau genug, da die Sendestärken der beiden APs deutlich unterschiedlich ist, je nachdem in welcher Etage sich der Client befindet.
 
F

Fuchur

Dazu ist der Client schlau genug, da die Sendestärken der beiden APs deutlich unterschiedlich ist, je nachdem in welcher Etage sich der Client befindet.
Genau das hat in unserem aktuellen Haus nicht funktioniert. Die Handys haben sich am angemeldeten AP festgekrallt auch wenn kaum noch Daten flossen, obwohl im 2. OG aus dem Flur ein besserer Empfang möglich gewesen wäre. Erst bei völligem Abbruch wurde beim 2. AP angemeldet. Seit wir 2 Unify AP mit "Roaming" installiert haben, funktioniert das auf allen Etagen tadellos.
 
rick2018

rick2018

Die seamless roaming Funktion bei unifi funktioniert immer noch nicht gut bzw. macht mehr Probleme. Vermutlich hast du diese auch nicht aktiviert.
Der Client steuert es. Daher je Wifi und AP die Sendestärken entsprechend einstellen und das Roaming funktioniert problemlos.
 
F

Fuchur

Davor hatte ich andere AP, mit den Unify funktioniert es von Anfang an. Bei all den möglichen Funktionen finde ich die Unify nur sehr unübersichtlich zum Einrichten, wenn man nur Standarddinge für ein privates Heim braucht. Man merkt halt deutlich, dass die für einen anderen Markt gemacht wurden.
 
Zuletzt aktualisiert 25.06.2022
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