Anzahl Netzwerkdosen; wie WLAN im Neubau planen?

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H

hanse987

Ich würde rein aus optischen Gründen einen AP niemals so mittig platzieren und dann auch noch leuchten lassen.
Und den AP direkt ans Kabel ist nervig weil 1) Verlegekabel starr und blöd zum Anschluss von Geräten und 2) wenn ab dann ab

Vergesst auch mal Mesh. Hat im Neubau nichts verloren.
Kabel>Mesh>Repeater
Wo würdest du den AP setzen? Der AP gehört nämlich nicht direkt an die Wandecke. Mittig hat man halt die beste WLAN Abstrahlung.

Das Verlegekabel verbindet man auch nicht direkt mit dem AP. Da kommt ein kurzes Pachkabel dazwischen. Man braucht eine tiefe Dose oder abgehängte Decke. Dort kommt auf das Verlegekabel ein Keystonemodul* und daran das flexible Patchkabel.
 
rick2018

rick2018

Ist überhaupt nicht kleinkariert sondern es sind grundverschiedene Netzwerktopologien.
Ist fast wie zu sagen ein Mofa ist ein Auto. Beides hat Reifen und fährt. Aber unterschiedlicher Anwendungsfall und Leistung.
Bei Mesh kommunizieren die einzelnen APs direkt miteinander und je nach Konfiguration wird auch per Wifi das Netzwerk auf einen anderen AP ausgedehnt. Das kostet Leistung. Manche APs haben ein extra Wifi für das Mesh.
Bei deinem (sinnvollem) Vorhaben die APs alle einzeln mit dem Switch zu verkabeln passiert das nicht.
Der Traffic läuft vom AP über den Switch. Maximale Leistung und keine Einschränkungen mit Kompatibilität falls du mal einen AP tauschst oder auf einen anderen Hersteller gehst.
Wie viele Wifis ein AP aufspannt liegt an dir und der Hardware.
Was du meinst ist Roaming zwischen verschiedenen APs und nicht Mesh.
Wichtig ist die Sendeleistung und Kanäle gut abzustimmen (vor allem im 2,4gHz Band). Gilt aber genauso bei Mesh.
 
B

BigFoot

Ganz im Ernst: in meinem Haus wo ich die Kabel eh selber ziehe klemme ich auch das Verlegekabel direkt an den AP und spare mir Dose und kurzes Patchkabel. Geht wirklich nach 20 Jahren das Kabel an der Stelle kaputt, kommt halt ein neues ins Leerrohr... Oder was soll sonst passieren? Ich Patches das ja nie um, es stößt an der Decke nie was dagegen, es kommt keine Sonne hin, es bleibt immer gleich warm...
 
opalau

opalau

Ganz im Ernst: in meinem Haus wo ich die Kabel eh selber ziehe klemme ich auch das Verlegekabel direkt an den AP und spare mir Dose und kurzes Patchkabel. Geht wirklich nach 20 Jahren das Kabel an der Stelle kaputt, kommt halt ein neues ins Leerrohr... Oder was soll sonst passieren? Ich Patches das ja nie um, es stößt an der Decke nie was dagegen, es kommt keine Sonne hin, es bleibt immer gleich warm...
Gut, dass du es mal ansprichst. So ganz klar war mir bisher nicht warum man ein Keystone-Modul braucht und nicht einfach einen RJ45-Adapter montiert?
 
rick2018

rick2018

Reapater ist auch kein Mesh Bei guten Mesh wird die Leistung nicht halbiert...
Aber genug Fachsimpelei. Alles verkabeln ist richtig.
Für den NanoHD gibt es auch Einbaurahmen für abgehängte Decken. Dann ist er bündig aber man sieht ihn immer noch. Ebenso gibt es Folien mit verschiedenen Dekoren (Holz, Beton, Stein...). Bei Weiser Decke am Besten nichts machen.
Bei meinen Eltern haben wir sie teilweise oberhalb der abgehängten Decke. Kleine Revisionsklappe und der AP liegt dann oben. Somit nichts sichtbar. Gefühlt kein Performanceverlust. Messbar aber vermutlich schon.
@ivenh0 hat die richtige Variante gezeigt. APs sollten dort sein wo die meiste Performance benötigt wird (Büro, Wohnzimmer...). Hier hast du dann schnelles 5gHz Band. Das 2,4 gHz reicht weiter ist aber langsamer.
Plane mit Leerrohr, Verlegekabel, daran Keystone-Modul und dann ein kurzes Patchkabel. Somit siehst du kein Kabel und die Stetigkeit bzw. der geringe Bauraum für den Stecker im AP ist auch kein Problem.
Hatte diese Thematik schon mehrfach.
 
rick2018

rick2018

Gut, dass du es mal ansprichst. So ganz klar war mir bisher nicht warum man ein Keystone-Modul braucht und nicht einfach einen RJ45-Adapter montiert?
Der Platz in den APs ist so gering dass ein feldkonfektionierbarer Stecker nicht passt. Nur mit extrem viel Frickelei bekommst einen Patchstecker dran und vor allem "rein". Daher ein Keystone oder irgendeine Rj45 Buchse.
Eine Dose brauchst du nicht.
 
opalau

opalau

Das erschließt sich mir nicht. Wenn der Platz so knapp ist - warum dann nicht mit dem Kabel was aus der Decke kommt direkt an den AP gehen? Ist das Keystone-Modul wirklich kleiner als ein feldkonfektionierbarer Stecker?
 
H

hanse987

Weil der Platz auf der Rückseite des Unifi AP für einen feldkonfektionierbarer Stecker einfach nicht da ist. Darum hab ich auch eine Dose vorgeschlagen man die Kabel + Keystonemodul rein “stopfen” kann.

Darum finde ich auch wichtig die gewünschten Geräte zu kennen um alles richtig vorbereiten zu können.
 
Zuletzt aktualisiert 25.06.2022
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