Anzahl Netzwerkdosen; wie WLAN im Neubau planen?

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rick2018

rick2018

In den meisten Häusern reicht ein gut positionierter AP pro Stockwerk. Haben wir vor 3 Wochen bei einem Kumpel so realisiert. Fritzbox ist nur noch Modem. Dazu Unifi USG und POE Switch. Daran sind auch noch NAS und 5 Kameras dran. Insgesamt 9 POE Geräte (3 APs, 5 Kameras, 1 Cloudkey*). Somit hat er alle Möglichkeiten mit Vlans usw. und es ist zentral administrierbar.
Alles hat locker in einem kleinen 19" Serverschrank* (hängend) Platz.
Positionen sind Büro UG, Wohn-/Esszimmer EG und OG zwischen den Schlafzimmern (keinen Massivwände).
Alles was stationär ist wurde per LAN angeschlossen.
So hat mein ein schnelles, stabiles und zukunftsfähiges Netzwerk. Lieber einen Anschluß mehr planen dass man bei Bedarf erweitern könnte.
Mesh, Repeater, Dlan usw. haben in einem Neubau nichts zu suchen.
 
S

Scout

"APs gehören nicht in den Flurbereich sondern dort hin wo man die meiste Geschwindigkeit benötigt."


wenn dies die Optimierungsvorgabe ist. Wenn man aber dagegen mit der Minimalanzahl an Geräten für eine vollständige Netzabdeckung auskommen mag so ist in sehr vielen Fällen die Flurvariante einfach die günstigste.
 
rick2018

rick2018

Nein du benötigst keinen Cloudkey.
Du kannst die APs als Standalone einrichten oder die Conrolletsoftware auf deinem Rechner installieren. Sobald der Controller offline ist gehen einige Funktionen wie z.B. Vlans nicht mehr und es findet auch kein Monitoring deines Netzes statt.
Wenn du ein NAS (Synology oder Qnap) hast kannst du auch dort darauf den Controller installieren. Da dieses meist 24/7 läuft ist der Controller auch immer online.
Der Cloudkey ist ein kleiner Rechner auf dem die Controllersoftware läuft. Benötigt wenig Strom und falls man doch einige Funktionen nutzen möchte sollte der Controller immer online sein. Gut wenn man kein Docker oder virtuelle Maschine laufen hat.
 
rick2018

rick2018

"APs gehören nicht in den Flurbereich sondern dort hin wo man die meiste Geschwindigkeit benötigt."


wenn dies die Optimierungsvorgabe ist. Wenn man aber dagegen mit der Minimalanzahl an Geräten für eine vollständige Netzabdeckung auskommen mag so ist in sehr vielen Fällen die Flurvariante einfach die günstigste.
Was bringt mir Netzabdeckung wenn ich auf der Gästetoilette 5ghz habe und im Büro und Wohnzimmer* nur 2,4ghz mit vollen Kanälen und eventuell auch noch knapp an der Reichweitengrenze? Da kannst dann auch Mesh und anderes nehmen. Wenn man neu baut und dann noch Geld in gute Hardware steckt würde ich es auch zumindest nutzen wollen.
 
S

Scout

Lass mich raten: du verdienst dein Geld damit, also nicht unbedingt als Netzwerkadminm aber indirekt?

Mal ganz plakativ gesagt:nicht jeder Mitbürger braucht Highspeed beim Scheißen, für die Funklautsprecher oder auch die Speed für 4K auf dem Handydisplay am Sofa lümmelnd wenn der TV 4 Meter weiter selbiges mit Festanschluss locker flockig rüberbringt.

Und ein halbes Dutzend AP , Cloudkeys und hast*du*nicht*gehört mitsamt deren Anschlüssen, Planung, Konfuguration und Wartung ist echt was für Freaks, auf jeden Fall ist das NICHT der Normalfall von dem du ausgehen kannst. Wenn es für dich OK ist oder für jemanden wichtig, dann nur zu, bitte. Es sei euch ja auch gegönnt!

Bloß habe ich solche Anforderungen bei den Fragenden nicht vernommen- sonst hätten sie kaum so gefragt wie sie es getan haben. Die interessiert auch kein Mesh, GHz, Ubi*wo und einen Serverschrank wird man ihnen auch kaum als sinnvoll einreden können.

Die wollen wie die meisten nur ein einfach zu bedienendes Netz, das überall in der Bude funktioniert ohne viel Gefrickel für das man denn beim Einrichten oder wenn es nicht mehr geht erst mal eh wieder den Schwager oder den Neffen zum Einrichten braucht....und für genau die sind LAN-Dosen für die echten Geräte, die Highspeed wirklich gebrauchen können, äußerst sinnvoll. Einstecken,läuft. Ausstecken, läuft nicht mehr. Das versteht jeder.

Den Rest mach dann ein für 95% der Fälle optimiertes WLAN. Für dem Aufwand, den du für eine 99,x% Lösung betreibst (hunderte Stunden umd Euros) rücken die dich in die Freakecke oder zeigen dir gleich den Vogel.

Also begib dich einfach mal von der Ego- in die Vogelperspektive ;o) und du wirst verstehen dass sowas wie du es beschreibst lange nicht für alle Bauherren gültig sein mag.
 
T

ti-mar90

Danke, ich denke auch, dass man als „Normalo“ es nicht übertreiben muss. Ich werde im EG (mittig im Ess/Wohnzimmer, sowie im OG und DG Flur je eine AP planen. Die Funken dann jeweils maximal durch eine doppeltbeplankt GK Wand, mehr nicht. Ansonsten bin ich mit LAN in den Wohn- und Schlafräumen ausgestattet. Falls die APs nicht nutzen, kann ich an diesen Stellen ja immer noch nachrüsten.

Danke nochmals für den Regen Input
 
B

BigFoot

Nein du benötigst keinen Cloudkey.
Du kannst die APs als Standalone einrichten oder die Conrolletsoftware auf deinem Rechner installieren. Sobald der Controller offline ist gehen einige Funktionen wie z.B. Vlans nicht mehr und es findet auch kein Monitoring deines Netzes statt.
Wenn du ein NAS (Synology oder Qnap) hast kannst du auch dort darauf den Controller installieren. Da dieses meist 24/7 läuft ist der Controller auch immer online.
Der Cloudkey ist ein kleiner Rechner auf dem die Controllersoftware läuft. Benötigt wenig Strom und falls man doch einige Funktionen nutzen möchte sollte der Controller immer online sein. Gut wenn man kein Docker oder virtuelle Maschine laufen hat.
VLANs gehen doch auch ohne Controller im Netz, sobald einmal eingerichtet, oder?
 
Zuletzt aktualisiert 26.06.2022
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