PV Anlage LWWP - Rentabilität EFH KFW55EE

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M

Maxwell8

Hallo,

wir bauen ein recht großes KFW55EE Haus mit Außenmaßen von ca. 10x14m und einer Dachneigung von 15° (Dachflächenrichtung Nord und Süd).
Haben viel Fensterflächen (100m2) und gehen aufgrund der Größe von 7-9k kWh p.a. Energieverbrauch aus.
Beheizt wird per FBH mit der LWWP Tecalor THZ 504.

Die Einspeisevergütung ist nicht mehr nennenswert, aber der Strompreis liegt derzeit bei 45ct/kWh.
Müssten die PV finanzieren, da kein ausreichendes Budget mehr vorhanden.

> Macht rein von der Rentabilität gesehen her eine PV Anlage bei unserer Konstellation Sinn?
> Welche Größe und mit welchen Kosten muss man rechnen?
> Direkt drauf oder erstmal über Leerrohre vorbereitende Maßnahmen treffen?
> Wir haben noch eine angebaute 6x6m Garage mit Flachdach im Osten. Macht da die PV zusätzlich Sinn?

Werde natürlich noch mit Firmen sprechen, möchte mir aber vorab Meinungen einholen.

Vielen Dank vorab. :)
 
B

Benutzer200

> Macht rein von der Rentabilität gesehen her eine PV Anlage bei unserer Konstellation Sinn?
Eine PV-Anlage ab +/- 10 kWp macht heute auch mit der niedrigen Einspeisevergütung in Verbindung mit Eigenverbrauch immer Sinn. Was wie auf Euer Dach passt mit welchen Erträgen kann man leicht online selbst berechnen.
> Welche Größe und mit welchen Kosten muss man rechnen?
Je größer, je besser. 1.100-1.200€ je kWp netto. Hast Du das Gerüst am Haus, das die Solateure mitbenutzen können, umso besser, da günstiger.
> Direkt drauf oder erstmal über Leerrohre vorbereitende Maßnahmen treffen?
Direkt drauf.
Wir haben noch eine angebaute 6x6m Garage mit Flachdach im Osten. Macht da die PV zusätzlich Sinn?
Berechnen lassen. Kann Sinn machen im Hinblick auf Eigenverbrauch.
Müssten die PV finanzieren, da kein ausreichendes Budget mehr vorhanden.
Nimm einfach mal T€ 15 Kredit für eine größere Anlage. Darauf max. 1,5% Zinsen und 4% Tilgung (musst mal bei der KfW schauen, was tatsächlich anzusetzen ist), das sind 825€ im Jahr. Ertrag nur aus der Einspeisevergütung bei geschätzten 10.000 kWh produziertem Strom sind 650€ im Jahr sowie Eigenverbrauch 2.000 kWh = Ersparnis vorsichtig geschätzt 300€ = die Anlage wird sich nach Steuern von ganz alleine bezahlen. Und das ist recht konservativ überschlagen.
 
T

Tom1978

Hallo,

wir bauen ein recht großes KFW55EE Haus mit Außenmaßen von ca. 10x14m und einer Dachneigung von 15° (Dachflächenrichtung Nord und Süd).
Haben viel Fensterflächen (100m2) und gehen aufgrund der Größe von 7-9k kWh p.a. Energieverbrauch aus.
Beheizt wird per FBH mit der LWWP Tecalor THZ 504.

Die Einspeisevergütung ist nicht mehr nennenswert, aber der Strompreis liegt derzeit bei 45ct/kWh.
Müssten die PV finanzieren, da kein ausreichendes Budget mehr vorhanden.

> Macht rein von der Rentabilität gesehen her eine PV Anlage bei unserer Konstellation Sinn?
> Welche Größe und mit welchen Kosten muss man rechnen?
> Direkt drauf oder erstmal über Leerrohre vorbereitende Maßnahmen treffen?
> Wir haben noch eine angebaute 6x6m Garage mit Flachdach im Osten. Macht da die PV zusätzlich Sinn?

Werde natürlich noch mit Firmen sprechen, möchte mir aber vorab Meinungen einholen.

Vielen Dank vorab. :)
Macht definitiv Sinn. Habt ihr eine Klimaanlage im Haus verbaut? Denn dann würde es noch mehr Sinn machen, denn dann wenn ihr kühlen wollt, wird am meisten Strom produziert. Was ist mit einer Wallbox?
 
M

Maxwell8

Danke für die Antworten, klingt gut.
Klima nein, Lüftung ja. Wallbox in der Garage soll auch installiert werden, hoffentlich kommt die KfW Förderung wieder. Kann aber kostenfrei in der Arbeit laden.
Bidirektional wäre nett, dann hätte ich einen 60+kwh Akku, aber die Boxen sind noch viel zu teuer. ;)
 
T

Tom1978

Danke für die Antworten, klingt gut.
Klima nein, Lüftung ja. Wallbox in der Garage soll auch installiert werden, hoffentlich kommt die KfW Förderung wieder. Kann aber kostenfrei in der Arbeit laden.
Bidirektional wäre nett, dann hätte ich einen 60+kwh Akku, aber die Boxen sind noch viel zu teuer. ;)
Das Thema des bidirektionalen Ladens ist halt die Frage. Wenn Du jeden Tag die Batterie leer ist und Du die jeden Tag aufladen muss, wie lange hält die noch? Habe mich über sowas auch gefreut, bis ich aufgeklärt wurde.
 
M

Maxwell8

Berechtigte Frage. Ich wechsle berufsbedingt alle paar Monate die Fahrzeuge, daher dürfte es je Fahrzeug keine großen Auswirkungen haben. Fraglich auch, ob bei sowas z.B. die 6-10 Jahre Akkugarantien der Hersteller greifen (bei über 25% Kapazitätsverlust) oder ob dies durch maximale Ladevorgänge ausgeschlossen ist.
 
WilderSueden

WilderSueden

Haben viel Fensterflächen (100m2) und gehen aufgrund der Größe von 7-9k kWh p.a. Energieverbrauch aus.
Beheizt wird per FBH mit der LWWP Tecalor THZ 504.
Da wirst im im Winter tendenziell nicht viel von der PV haben. Bei schönem Wetter wirst du über solare Gewinne heizen und vermutlich eher zu warm als zu kalt bekommen. Bei schlechtem Wetter bringt die PV im Vergleich zur Wärmepumpe relativ wenig Strom. Die niedrige Dachneigung reduziert im Winter die Effizienz noch weiter.

Für die Rentabilität wird eher entscheidend ob ihr den Strom im Sommer auch verbraucht bekommt. Sprich: Seid ihr tagsüber da?
Bei bidirektionalem Laden stellt sich die gleiche Frage. Wie häufig fährt das Elektroauto am Morgen weg und kommt erst Abends wieder?
 
Tolentino

Tolentino

Wenn er beim AG kostenlos laden kann wird es ja dann nahezu vollgeladen zuhause ankommen. Da wäre eher die Frage ob das nicht ein geldwerter Vorteil ist, der steuerrechtlich berücksichtigt werden muss (mal abgesehen davon, ob das ein AG lange mitmacht).
 
Zuletzt aktualisiert 28.06.2022
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