Photovoltaik für Warmwasser

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C

chrischn

Hallo,
wir wollen ein Einfamilienhaus bauen mit ca. 200qm Wohnfläche.
Heizung soll eine Gasbrennwerttherme werden.
Im Wohn-Essraum ein wasserführender Ofen
Und Photovoltaik aufs Dach.

Unser Energieberater hat jetzt gesagt, wenn wir Kfw 70 wollen, müssen wir anstatt
Photovoltaik Solar aufs Dach machen. Will ich aber eigentlich nicht.

Jetzt zu meiner Frage: Weiß jemand, ob Warmwasser mit Photovoltaik das
gleiche bringt wie Solar?
Zum einen für den KfW-Antrag
zum anderen aus energetischer Sicht? Wirtschaftlichkeit?

Danke für eure Erfahrung und Beiträge.
Gruß
 
A

Adieu liebster

Was auch für ein wirres Konzept.
Wie ist denn der Ofen eingerechnet oder gar nicht? Poste mal die Energieeinsparverordnung Unterlagen.
 
C

chrischn

Was ist so wirr daran?

Weiß nur die Prozentzahlen:
Erdgas: 88%
Holzofen: 3%
sonstiges (Strom): 9%
 
N

nordanney

PV hilft faktisch nicht (so hat es auch unser Energieberater berechnet, vor gut zwei Jahren) - ist aber gut fürs grüne Gewissen, wenn man seinen eigenen Strom herstellt.
 
C

chrischn

Wenn ich den Strom aber für Warmwasser nutzen kann ist es doch viel rentabler. Das Problem bei
PV ist doch nur die Speicherung. Dann würde sich das auch erhöhen.
 
f-pNo

f-pNo

Zu Deiner Frage selber kann ich nicht viel beitragen. Auch bei uns blieb die PV in der Berechnung meines Wissens fast vollständig unberücksichtigt.

Generell - wenn Du hier auf dem Forum liest - findest Du häufig die Meinung, dass sich Solarthermie auf Ewigkeiten nicht rechnet. Ob dies stimmt - ich weiß es nicht. Mein Vater/meine Schwester, die ca. 2000 gebaut haben sind mit der Ersparnis beim Gas ganz zufrieden.

Entgegen der hier vertretenen Meinung erschien im Laufe der letzten Woche auf t-online ein Artikel, der die Solarthermie angepriesen hatte. Tenor: Bei PV ist die Förderung stark zusammengestrichen worden - deshalb lohnt es sich kaum noch. Bei Solarthermie kann man aber im Frühjahr/Sommer/Herbst das Warmwasser fast kostenlos bekommen. Zudem soll es wohl seit diesem Jahr noch ne Förderung für Solarthermie geben.
Passenderweise hat der Autor gleich noch den 1A Tipp gehabt: Am besten, man setzt sich beides aufs Dach. PV und ST.

Zu guter Letzt:
Es gibt auch Anbieter, welche eine kombinierte Modulvariante anbieten. Die Anlage erzeugt PV-Strom und die dabei an den Modulen entstehende Wärme wird zwecks Warmwasseraufbereitung abgeführt. Als ich mich ehemals (1,5 - 2 Jahre) intensiver damit beschäftigt hatte, rechnete sich die ganze Sache nicht. Kann aber sein, dass sich preislich da noch was geändert hat.
 
Zuletzt aktualisiert 02.12.2022
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