Photovoltaik Anlage 120qm Wohnfläche - Dach vollklatschen?

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K

Kalibri

Hallo zusammen,

ich erkundigen mich gerade nach einer Erweiterung unserer geplanten Photovoltaik Anlage.

Die Gesamtleistung im Standard liegt bei 3,75 kWp. Ich hab darüber nachgedacht auf 5 kWp aufzustocken.

Nun schau ich hier ins Forum und sehe viele Beispiele mit 10 kWp und mehr.

Natürlich ist es sinnvoll das Dach möglichst voll zu klatschen, aber der Preis spielt für uns dann doch eine Rolle.

Wir sind zu zweit auf 120qm Wohnfläche.

Wie sind so eure Erfahrungswerte, um zu einem möglichst guten Preis-Leistungsverhältnis zu kommen?
 
H

hampshire

Wirtschaftlich betrachtet: Du musst rechnen in wie weit die Einspeisung für Dich lohnend ist und wie viel mehr Du in deinem Haus einsetzen kannst. Viele hier haben noch eine No-Brainer-Vergütung bekommen.
Andere Ziele können das Erreichen eines besonders hohen Autarkie-Grades sein oder der Beitrag für die CO2 Reduzierung oder die Anschaffung weiterer Schlüsselverbraucher... Letztlich richtet sich Deine Enscheidung nach Deinen Zielen.
 
G

Grobmutant

3,75 kWp hört schon sehr wenig an. Da werden die fixen Kosten für Wechselrichter, Anschluss, etc. vermutlich ziemlich hoch sein.
5-6 kWp würde ich persönlich mindestens machen, damit es sich wirtschaftlich halbwegs lohnt und man auch noch außerhalb des Hochsommers etwas eigene Energie produziert.
 
K

Kalibri

Ok, vielen Dank schon mal.
Ja, hört sich vernünftig an.
Wir haben unser Dach auf der Südseite und keine Fenster drauf. Das bietet sich fast an.

Das teure scheint mir nach einer ersten Recherche vor allem der Speicher zu sein. Gibt es eine Pi-mal-Daumen Regel, zum Verhältnis Module-Speicher?

Ich tendiere dann wohl zu einer Verdopplung der Module. Aktuelle wäre es ein 5 kWh speicher (entsprechend dem Feritghaus-Standard). Die nächsten Schritte sind 7,5 und 10 kWh.
 
R

RotorMotor

Photovoltaik am Besten so groß wie möglich für die Umwelt!

Baust du denn KFW40+ oder ähnlich, wo ein Speicher gefordert ist?
Wenn ja, dann so klein wie möglich. Wenn nein, dann weglassen.
Das ist zumindest das was bei normalen Einfamilienhaus am meisten Sinn(für Umwelt und Portemonnaie) macht.
Bei speziellen Verbrauchern kann es in Einzelfällen anders aussehen.
 
Zuletzt aktualisiert 23.07.2024
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