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Grundrissfinalisierung Bungalow 130m² für 4 Personen

4,00 Stern(e) 17 Votes
Mein persönlicher Favorit ist Variante 1, hier noch mal etwas besser gezeichnet:

Enbeispiel.jpg

Eine kleine Speis direkt von der Küche aus zu begehen, kleines Fenster im Westen oder fensterlos. Hier bin ich fast bei fensterlos, weil West- oder Südfenster die Speis erwärmen können. Fensterlos mit Bewegungsmelderlicht und KWL - das sollte die Temperatur im Rahmen halten. Ideal ist eine Speis mit der Ausrichtung natürlich nicht, aber hilfreich. Dort dann einen TK-Schrank untergebracht, spart den Platz in der Küche. Schlichte und preiswerte Regale an die Wand und Nudeln, Mehl & Co. können einfach verstaut werden. Außerdem ist ausreichend Platz für diverse Getränkekisten und -kartons. Bei 4 Personen auch nicht zu verachten.
Wenn mit Fenster, dann aber automatisch gesteuerte Verschattung, sonst kocht dir die Speis davon.

HWR bekommt noch den Rest vom eingesparten Küchenplatz. Alle Technik-Geräte würde ich in den Westen packen und den HWR vorne für Stauplatz nutzen. Für das Zeug, was man immer wieder braucht: Staubsauger, alle Putzsachen, Gummistiefel der Kids etc. Ansonsten die Raumspartreppe dort möglichst in der Mitte des Hauses platzieren. Hat den Vorteil, daß man im Dachboden stehen kann, wenn man hoch kommt.

GWC etwas verbreitern und anständiges WB rein und die Tür ins WC öffnen. Kleiner Rücksprung für den Eingang in den HWR macht die Garderobe offener. Dort können Haken an die Wand um schnell mal eine oft genutzte Jacke aufzuhängen; oben drüber ein Board für Motoradhelme, Hüte, etc. Die Mäntel, Mützen, Handschuhe in den Schrank. Auch Schuhe können hier in der Nische einfach mal ausgezogen werden und stehen gelassen werden oder man stellt da ggf. ein kleines niedriges Schuhregal hin. Bei vier Leuten kommt schnell eine Menge Schuhe zusammen und zeig mir die Kinder, die ihre immer schön aufräumen... die gibt's nicht. Also krieg ich den Nachwuchs zumindest soweit, daß sie sich in der Nische ausziehen und die Schuhe dann eben da rum liegen, aber nicht im Gang wo jeder drüber stolpert.

Die Tür in den Wohnbereich würde ich mir überlegen. Aus Erfahrung (hatten wir so in der Whg davor) sage ich: die steht immer offen. Ggf. so eine Öffnung wählen, daß man es erst mal ohne Türe probiert und wenn sie fehlt ohne große Schwierigkeiten eine Tür eingebaut werden kann.

Ich hoffe jetzt mal auf einen überzeugenden Erfahrungsbericht von haydee und daß deine Frau von einer offenen Küche überzeugt werden kann.
Dann würde ich, wie oben eingezeichnet, die Insel etwas verbreitern und in den Wohn/Eßbereich hinein ragen lassen.
Gibt weiteren Stauraum (schmale Unterschränke oder offene Regale) die von vorne genutzt werden können (z.B. für Tischwäsche, Servietten, Schreibkram, den man im WoZi braucht etc.). Dann fällt natürlich der eingezeichnete kleine Schrank dort weg. Gutes Argument für die werte Gattin: mit den vollen Einkaufstaschen hat man so sofort eine tolle Abstellmöglichkeit!
Von der Küche eine normale Terrassentür, die kann gerne auch breiter sein (wir haben eine mit 120cm), damit man z.B. mit einem Tablett gut durch kommt. Schiebetüre ist nicht notwendig, aber den Zugang zur Terrasse würde ich mir auf jeden Fall erhalten.
Der Wandstummel, der jetzt an der Südwand zwischen Küche und Eßbereich ist, muß natürlich weg.

Nochmal: statt der zwei Fenster eine große Schiebetüre setzen. Das macht den Raum lebenswert und offen - auch wenn da nur eine grüne Wand ist (sei froh, daß da eine grüne Wand ist, wir schauen zum Nachbarn...).

Dann die Küche planen. Meist plant man den Herd/Ceranfeld/Induktionsfeld auf der Insel. Würde ich nicht - man steht eher selten am Herd, meist schnippelt man am Brett rum und ist an der Spüle. Falls technisch möglich würde ich daher die Spüle auf die Insel setzen (nicht mittig, da macht man sich Arbeitsfläche kaputt, mehr so in das Drittel zur Wand hin) und den Herd auf die Zeile an der Wand. Aber das ist nur ein Ratschlag von mir. Schaut euch die nächste Zeit mal ganz bewußt die Abläufe in der Küche an, so wie ihr sie nutzt - das gibt Aufschluß, wie ihr eure neue Küche planen solltet. (ein Besuch im KI-Forum ist da immer hilfreich und den lege ich euch sehr ans Herz!)

Mit der so geplanten Küche ist deine Frau etwas abgetrennt, hat aber den Wohn- und Eßbereich voll im Blick (und damit den Nachwuchs). Hier würde ich dann sogar ganz auf einen zweiten Eßplatz in der Küche verzichten (auch auf die Barlösung, die wäre hier nur im Weg). Käffchen im Stehen geht auch an der Insel und ansonsten ist der Tisch ja so hübsch nah.
 
@j.bautsch hat schon einiges geschrieben.

Weiß jetzt nicht wie alt eure Kinder sind.
Es fängt an bei Babies (es gibt welche die sehr wenig schlafen) und Kleinkinder die nicht allein Spielen. Du hast sie bei einem offenen Grundriss immer im Auge, du bist immer mit im Raum.
Später bei Hausaufgaben. Du bist immer ansprechbar.
Keine Wand dazwischen nichts.
Mich hat es genervt.
- Federwiege ging nicht umzuhängen
- Kinderwagen paßte nicht in die Küche
- du verlässt den Raum das Gebrüll ging los
- später Mami bleib
- die Kletterphase hat mir schon Bauchschmerzen bereitet nur schnell was zu holen

Jetzt ist alles offen. Du macht Abendbrot und kannst dich unterhalten oder einen Blick auf das Puzzle behalten. Es ist eine andere Kommunikation. Mami schau was ich kann? Einfach hoch blicken, anschauen, loben, weiter mit der Tätigkeit. Es bleibt im Fluß.
Bei getrennten Räumen. Mama!!!! MAMA!!!! Ja gleich. MAMA!!!! was ist? Weiß nicht oder lustlos Schau.
Mehr Bewegungsfreiheit. Du bist im Raum obwohl du was anderes machst. Dazu den Garten im Blick und ich bekomme mit wer nach oben geht oder nicht. Ein Ohr ist immer im Oberen Stock.
Du bekommst mit, wenn der Kühlschrank geöffnet wird und die Milch verschüttet wird. Wenn der Tower oder Stuhl vor dem Süßigkeitenfach geschoben wird.
Du machst Hausarbeit und bist trotzdem bei deinen Kindern

Der Lebensmittelpunkt bei uns ist Küche, Essen, Boden im Allraum, Garten
 
Zu dem Katzentisch in der Küche. Kenne einige die sowas haben, nutzen tut es keiner. Außer als Ablage

Entweder Familienessen - da doch lieber 2 Schritte weiter der große schöne oder die Kinder essen Zeitversetzt (wegen Schule). Dann ist es doch schöner sich erst mal dazu zusetzen und zu zuhören. Dabei kann dann noch der Blick nach außen schweifen, Kinder im Garten im Blick haben oder die Hausaufgaben vom Geschwisterkind.
 
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Danke für das Umfangreiche Feedback. Bei meiner Frau ist es genau das Umgekehrt, sie möchte Ihre Ruhe vor den Kindern in der Küche :]

Jedoch denke ich, dass wir uns Zugunsten der Raumaufteilung, das noch mal besprechen sollten. Im eigenen Haus, kannst die Kinder halt direkt vor die Tür in den Garten setzen, dann brauch man keine abgeschlossene Küche.

@Climbee Viel Dank für deine Mühe. Ich hatte Variante2 favorisiert, aus dem simplen Grund, dass das Fenster im Westen direkten Blick in den Garten/Eingangsbereich ermöglicht.

Wir haben in der Küche eben die Qual in 3 Himmerlrichtungen ein Fenster bzw. Tür zu platzieren.

Bei der Stubentür gebe ich dir recht, dass diese wohl zu 80% der Zeit offen steht. Aber würde man diese nicht vermissen?
 
sie möchte Ihre Ruhe vor den Kindern in der Küche :]
Grundsätzlich kann ich das nachvollziehen, aber hat sie denn immer jemanden, der dann nach den Kids schaut? Je nachdem wie alt die Kinder sind, wäre mir das Risiko zu groß, daß die unbeaufsichtigt die Hütte abfackeln oder unter Wasser setzen (jetzt mal übertrieben formuliert, aber es langt ja schon, wenn sie die Schokoladenvorräte ausräubern und mit ihren Schokofingern im gesamten Haus ihre Spuren hinterlassen z.B.).
 

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