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Reihenendhaus mit GÜ in Eigenregie bauen

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Es kann eh keine zB drei Kräne nebeneinander geben, ganz ohne Schilda.
Aber nur in Schilda ist das selbst dem Baudezernenten nicht klar.

Für uns ist das Problem erst mal durch : nachtreten bringt mir aktuell überhaupt nichts
Ich meinte auch nicht, daß Du nachtreten solltest. Mich wundert nur, welches Maß an Naivität sich die Gemeinde leisten kann. Ich kenne Städtchen, da wäre nach solchem Gemurkse der Oppositionsführer (oder der Vorsitzende der Nörglerfraktion) ein aussichtsreicher Kandidat für die Bürgermeisterneuwahl, und das Käseblatt würde einmal nicht nur von Rentnern gelesen.
 
Aber nur in Schilda ist das selbst dem Baudezernenten nicht klar.
Hm, das fällt mir schwer zu glauben.
Meine Erfahrung ist eher, dass sich gewählte Volksidioten an Disziplinen versuchen, von denen sie nichts verstehen. ZB ein Baugebiet mit Reihenhäusern an private Bauherren zu vermarkten ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. Woher auch immer die Motivation dazu gekommen ist. Vielleicht wollte man die Aufträge sehr nobel in der Gemeinde halten, anstatt einem großen Bauträger das ganze Geschäft zu überassen
 
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Meine Erfahrung ist eher, dass sich gewählte Volksidioten an Disziplinen versuchen, von denen sie nichts verstehen. ZB ein Baugebiet mit Reihenhäusern an private Bauherren zu vermarkten ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein. Woher auch immer die Motivation dazu gekommen ist.
Die Motivation ist einfach zu verstehen, ich hatte sie glaube ich in diesem Thread auch schon erläutert: sie verstehen nämlich viel davon, was das Volk will. Und das Volk ist wettbewerbsgläubig und individualistisch, d.h. sieht zunächst einmal eine "Chance" darin, "dereguliert" jeder einzeln in seinem Bauplatz-Regalfach - "MEIN Grundstück - MEINE Nichtkommunikation - nach der Grenze die Sintflut" sein "Glück" zu versuchen. Denn was hat denn der Bauherr im Sinn ? - seine Träume !
Das sind Bildchen von Musterhäusern, mit denen er sich aufgeladen hat. Vom teuren Baugrund hätte er am liebsten nur die Grundfläche, rundum nur Grenzabstand, mehr davon nur auf der Südseite. Riesige Fenster, damit für Licht nicht mehr als dieser Zaunabstand gebraucht wird - noch besser wäre, diese Fläche bräuchte man gar nicht, und das Licht brächte einfach der Zalandomann in Flaschen. Von Baustellenlogistik träumt der Bauherr am wenigstens, das sieht man ja hier an den Diskussionen der Finanzierungen: da stehen Grundstück und Hausgrundpreis plus Aufpreise für tiefere Fenster, bodengleiche Dusche und Klinker. Den Bagger würde man am liebsten "nur für eine Probefahrt ausleihen", zähneknirschend verschiebt man für die Notargebühren und Grundsteuern den Carportbau in einen zweiten Bauabschnitt; Baustrom sollte einem der Versorger eigentlich schenken, das ist doch auch Werbung für ihn :)
Mit solchen potenziellen Wählern verdürbe man es sich nur, wenn man den Zeigefinger erhöbe und erklärte, man solle sich von der Mehrheit seiner Riegelnachbarn "bevormunden" lassen, in einer konzertierten Aktion zu bauen. Irgendwann schlägt die Zlatkoisierung der Wähler eben auf die Politikqualität durch. Dämlichkeiten funktionieren wie kommunizierende Röhren: eine Generation von L-Stein-Bauherren "spiegelt" ihre Haltung über kurz oder lang auch auf Gemeinden, die sich dann eben bei einer Aufputz-Erschließung nichts denken ;-)
Dass der Fortschritt auf sich warten läßt und mangels Schwerlastdrohne immer noch einen klassischen Kran erforderlich macht - wer kann dafür ?
Humor ist, wenn man trotzdem baut :)
 
Ich kenne Städtchen, da wäre nach solchem Gemurkse der Oppositionsführer (oder der Vorsitzende der Nörglerfraktion) ein aussichtsreicher Kandidat für die Bürgermeisterneuwahl,
Der wurde erst vor zwei Jahren auf achte Jahre als parteiloser Kandidat gewählt - da hat aktuell niemand Interesse an einem „Putsch“.

Und das örtliche Käseblatt ist ein besseres Gemeindeblatt - von kritischem Journalismus kann da keine Rede sein. Ob das daran liegt, dass eine freie Journalistin des Käseblatts auch gleichzeitig die Social Media Kanäle der Gemeinde pflegt? :rolleyes:
 

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