Beratung für Photovoltaik Anlage

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Zuletzt aktualisiert 13.06.2024
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D

Durran

Wir haben 3900kWh Verbrauch, davon 975 kWh aus dem Netz.

Batterie BYD 5,2 kWh: 1510 kWh geladen, 1174 kWh entladen. 290 Vollzyklen. Wirkungsgrad 78%.
Gut der wechselrichter ist falsch dimmensioniert, mein Fehler (5kW statt 3,2kW).
8600 kWh Ertrag von 10kWp SSW Anlage auf Flachdach (5°).

Gehe ich nur von der Entladeenergie aus, dann sind das 1174 kWh * 0,285 Cent pro kWh = 330€ Einsparung.
Der Verlust von 1510kWh * 0,10 Cent pro kWh = 151€ Einspeisevergütung (+ die Standby-Verbräuche wenn die Batterie nicht geladen ist) steht dem entgegen.
Ich wüsste nicht wie ich mir den Investment von 5300€ schön Rechnen könnte?

Der Speicher war durch einen glücklichen Zufall umsonst. Ansonsten hätte sich das nie gerechnet.

Edit: Hätte ich die 5300€ Brutto in zusätzliche Paneele gesteckt, würde dem eine Vergrößerung um 4 kWp entgegen stehen, das wären bei 860kWh pro kWp/a etwa 344€. Definitiv besser angelegt.
Du hast dir eine schöne Photovoltaik Anlage gebaut. Verbrauchst im Jahr knapp 1000 kWh durch Netzbezug.. Die Einsparung beträgt 3000 kWh.
Viel besser geht es nicht. Genau das ist mein Ziel. Und dass man es erreichen kann sieht man hier am Beispiel sehr schön.

Ich baue den Kram ja nicht umsonst. Aber wenn ich mir die Baerbock so ansehe dann ahne ich nichts Gutes. Mittlerweile wirst du ja schon fast als Assi beschimpft wenn du jahrelang deinen Strom von einem so genannten Billiganbieter bezogen hast.

Aber warten wir mal die Speicherrechnung noch ein paar Monate ab. Bei vielleicht 45 oder 50 Cent je kWh Strombezug.

Das ist wie mit einer Proxon Luftheizung. Wenn Luftzug entsteht wirds kalt. Auch mit warmer Luft. Dann hat man noch nicht mal einen Schornstein im teuer gebauten Okal-Haus und muss nun mit Radiatoren sehr teuer zu heizen. Ich bin mal gespannt wenn es mal 4 Wochen minus 25 Grad werden und die tollen Wärmepumpen voll durchlaufen müssen. Wird spannend.

Und wenn man sich so umsieht?
Von 50 französischen KKW sind derzeit 16 kaputt. Die deutschen KKW abgeschaltet. Dazu noch Kohlekraftwerke.
Nordtstream II will man nicht, die Gasspeicher sind leer. Statt Russengas per Pipeline will man Flüssiggas aus den USA.
Dazu enorme Zunahme des Stromverbrauchs. E-Autos, Infrastruktur, Wärmeerzeugung usw.

Ich weiß echt nicht wie man das machen will.
 
OWLer

OWLer

Also du wirfst wirklich alle Themen munter und stark polemisiert durcheinander, @Durran.

Baerbock hat nichts und wirklich gar nichts mit den aktuellen Strompreisen, Anbietern und sonstwas zu tun.

Luftwärmepumpen verursachen bei korrekter Auslegung keinen "kalten Zug". Einen Schornstein braucht auch mit korrekt geplanter Wärmepumpe wirklich niemand in einem Neubau, der Umweltbewusst leben möchte.

Bei -25°C über 4 Wochen ist auch das normale Holzlager heutiger EFHs schnell dezimiert und die dürfen dann auch mit Radiatoren zuheizen, haben nur gerade keine zuhause.

Dass 16 Kernkraftwerke defekt sind und Frankreich deshalb zurzeit extrem hohe Strompreise (idR höher als in DE an der Börse) zeigt nur, dass es richtig ist, perspektivisch den Weg weg von Kernkraft zu wählen.

Niemand hat behauptet, dass der einseitige Deutsche Weg hin zum russischen Gas gut ist. Bedanken können wir uns beim Gerhard und danach 16 Jahren CDU. Um den Bogen zum Anfang zu spannen: AUch das hat nix mit Baerbock zu tun. Von der kann man halten was man will, aber kaputt gemacht hat sie bislang nichts. Das war ein bunter Mix an CDU/FDP/SPD und auch irgedwann mal die Grünen als Juniorpartner vom Schröder.
 
D

Durran



Also beim schreiben meines Beitrags war ich mal kurz auf Twitter unterwegs. Da ist mir dieses Bild von ihr aufgefallen, nach ihrem Besuch bei Lawrow. Der muss sie ganz schön mitgenommen haben. So aufgequollen und fertig habe ich die Hübsche noch nicht gesehen.
Das hat mich dann inspiriert vom eigentlichen Thema abzuweichen.
 
T

teh_M

Meiner Meinung nach die Entlademenge, also Verluste schon abgezogen. So ist mein Wert auch berechnet.
Eig müsste man die Energie auf der DC Seite beim Laden der Batterie nehmen. Einfach gesagt der gleichgerichtete Strom der in die Batterie fließt (*Spannung*Zeit). Die Verluste der Entlademenge werden ja zum Teil in Wärme am Wechselrichter umgesetzt. Durch die geringe Grundlast über Nacht, dem großen Wechselrichter und den ungünstigen Wirkungsgrad.
Zusätzlich noch Standbyverbrauch und Selbstendladung(?), diese müssten vorher als Energie in der Batterie sein. Also ist die Wahrheit vermutlich irgendwo zwischen den beiden Mengen?!

Du hast dir eine schöne Photovoltaik Anlage gebaut. Verbrauchst im Jahr knapp 1000 kWh durch Netzbezug.. Die Einsparung beträgt 3000 kWh.
Viel besser geht es nicht.
Naja es würde schon besser gehen. Die Anlage ist auf unserer Garage selbst installiert. Ich hätte das Haus auch direkt voll belegen sollen als das Gerüst noch Stand, also Ost+West. Das würde den Direktverbrauch erhöhen, gerade morgens und Abends, in der Übergangszeit und im Winter. Hätte ich viel lieber als den Speicher….
 
Zuletzt aktualisiert 13.06.2024
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