Beratung für Photovoltaik Anlage

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Zuletzt aktualisiert 15.07.2024
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D

Durran

Also wenn wir jetzt einen sonnigen Tag im April oder Mai haben, dann lädt doch die Photovoltaik Anlage erst einmal auf.
Der Speicher sollte natürlich vorrangig geladen werden. Der ist in 2 Stunden voll.

Photovoltaik Ertrag ist von 08.00 bis 16.00 Uhr. Also an einem sonnigen Tag bestenfalls 50 kWh. (7kW x 8 Stunden)
Während dieser Zeit muss alles passieren. Wäsche und Geschirr waschen, kochen, Staubsauger usw.

Am nächsten Tag ist Regen. Hier greift der Speicher dann für die Grundlast. Wäsche und Geschirrspüler brauchen wir nicht jeden Tag.
Nach meinen Berechnungen sollte die 7,2 kWP Photovoltaik Anlage optimal für der 10 kW Speicher sein. Falls es sich heraus stellen sollte , dass es nicht reicht müssen eben noch ein paar Module aufs Dach.
 
D

Deliverer

Nach meinen Berechnungen sollte die 7,2 kWP Photovoltaik Anlage optimal für der 10 kW Speicher sein. Falls es sich heraus stellen sollte , dass es nicht reicht müssen eben noch ein paar Module aufs Dach.
Es sind zwei Faktoren, die betrachtet werden müssen, soll sich ein Speicher rechnen:
Er muss möglichst oft im Jahr voll werden. Dazu braucht es ein Verhältnis Modul-Leistung zu Speicher von etwa 3:1.
Er muss möglichst oft im Jahr leer werden. Dazu braucht es einen kleinen Speicher oder sehr hohen, unvermeidbaren Strombezug in der Nacht.

Wenn man damit auf über 200 Vollzyklen kommt und nicht zu teuer eingekauft hat, kommt der Speicher wahrscheinlich auf eine schwarze Null. Vielleicht besser, wenn der Strompreis explodiert, vielleicht schlechter, wenn der Speicher explodiert. ;-) Risiko bleibt halt.

Was die Speicherrentabilität verschlechtert sind eine Wärmepumpe und E-Autos (weil die natürlich vorranging bedient werden, um die Speicherverluste zu vermeiden). Man sollte sich im Klaren sein, dass innerhalb der Laufzeit einer Photovoltaik-Anlage niemand an diesen beiden Dingen vorbeikommen wird.

Aber da Du ja selbst baust, wenn ich mich recht erinnere, kannst Du ja gut nachrüsten. Vielleicht ist es sinnvoll, das auch im Hinterkopf zu haben, wenn Du mal Leerrohre ziehst, Wechselrichter kaufst oder Module auf dem Dach platzierst, damit Du dir nichts verbaust.
 
R

RotorMotor

@Durran bei deinen Zahlen passt recht wenig.
Der Speicher ist zu groß und die Photovoltaik zu klein um besonders wirtschaftlich oder umweltschonend zu sein.
Wie schon mehfach gesagt. Im Sommer kriegst du die 10kWh Nachts nicht leer und im Winter nicht voll.

Finde aber sehr lobenswert, dass du eure Lebensgewohnheiten nach der Sonne richten möchtest.
Das hat allerdings auch nichts mit einem Speicher zu tun.

Und nochmal allgemein, warum fällt es so schwer kW und kWh auseinander zu halten?
Klappt bei den meisten bei m bzw. km und m/s und km/h doch auch ganz gut.
Da geht es auch nicht um Besserwisserei, es ist oft einfach sehr verwirrend was nun gemeint ist.
 
D

Deliverer

oder umweltschonend zu sein.
Das ist ein Heimspeicher in keinem Fall. Es ist ganz einfach nur ein weiterer Stromverbraucher (und das nicht zu knapp!) der mit großem Energieaufwand hergestellt werden muss. Und er hindert alle Nachbarn daran, guten Ökostrom direkt aus der Nachbarschaft zu beziehen. Nahezu Verlustfrei.
 
Araknis

Araknis

Es gibt doch brauchbare Rechenmodelle für den Preis, den eine kWh aus dem Speicher über dessen (realistische!) Laufzeit kostet. Danach entscheidet man, ob es sich lohnt. Umweltaspekte der Hardware mal außen vor. Aktuell dürfte es sich zwar in die Richtung bewegen, aber immer noch unterhalb der wirtschaftlichen Rentabilität liegen.
 
KingJulien

KingJulien

Während dieser Zeit muss alles passieren. Wäsche und Geschirr waschen, kochen, Staubsauger usw.
Ich sag doch, mit deinem Verhalten bräuchtest du eigentlich keinen Speicher.
Das gesparte Geld in zusätzliche Fläche investiert, dann kommt auch an den Regentag genug vom Dach.

Und wie schrieb mal jemand im Photovoltaik Kaufhaus:
Netzbezug ist keine Krankheit ;)
 
Zuletzt aktualisiert 15.07.2024
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