Neubau - welches SmartHome System?

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Mycraft

Mycraft

Moderator
ist free@Home für den Endverbraucher intuitiv bedienbar.
Da enden leider auch schon die Vorteile.

KNX wollten wir nicht da wir auch keine Lust hätten uns erst ewig einzuarbeiten und wenn man 1Jahr später was ändern will wieder ewig zu brauchen weil man nicht mehr weis wie es geht
KNX Administration ist auch mehr oder weniger intuitiv sobald man die Begrifflichkeiten verstanden hat, denn es wurde ja auch extra so geschaffen dass ein 0815-Elektriker ohne jegliche IT-Kenntnisse damit klarkommt. Sprich jeder der eine Smartwatch bedienen oder gar eine Excelltabele mit Formeln erstellen kann, ist hoffnungslos überqualifiziert.
 
H

hampshire

KNX ist ein hervorragender, zukunftsfähiger und herstellerunabhängiger Standard. Was ist schon „einfach“ - ich komme gerade von meinen Eltern, mein Vater, ehemaliger Ingenieur und an Alzheimer erkrankt verstellt ständig irgendwas und mindestens einmal in der Woche wird ein Elektriker beauftragt wahlweise Wintergartensteuerung, Heizung, Außenlicht... wieder in Gang zu bringen. Wenn Du in dem Haus alt werden willst - lass es lieber. Licht an, licht aus mit einem einfachen Schalter verlernt man nicht. Bereits Tastdimmer werden irgendwann zur Herausforderung,
 
G

guckuck2

Naja muss man ja auch nicht, für kleinere Änderungen reicht die ETS Demo und die ist kostenlos. Später nach der Inbetriebnahme kann man damit die Kleinigkeiten die nicht passen ändern.
Ach echt? Ich habs noch nie absichtlich ausprobiert allerdings schon mal vergessen den Dongle anzustecken (=Demo) und dann wollte die ETS Nichtmal ein Projekt importieren, wenn ich mich recht erinnere.
Man kann mit der Demo Projekte >5 Geräte öffnen, bearbeiten und Geräte aktualisieren?!
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Ja das stimmt so die will dann natürlich nichts importieren. Man muss sich schon workarounds schaffen. Ist nicht auf den ersten Blick zu sehen wie, aber möglich. Geht halt eben darum dass man doch auch mit der kostenlosen Version oder mit der Lite schon einiges machen kann wenn man wenig bis gar kein Geld ausgeben möchte.

Bei großen und komplizierten Anlagen ist das natürlich ein Haufen Mehrarbeit und auch manchmal dann doch nicht funktionell, aber im üblichen EFH ist dann doch alles recht übersichtlich. Es ist wie immer, wer am falschen Ende spart hat das Nachsehen.
 
G

guckuck2

Naja es gibt ja auch Leute die sagen, nimm die Lite und fang nach 20 Geräten das nächste Projekt an und halte die GAs identisch ... auf so ein Gefrickel hätte ich überhaupt keine Lust
 
N

Notstrom

Wir stehen gerade vor derselben Fragestellung: Gebäudeautomatisierung aber mit welchem Konzept? Anbieter gibt es zu genüge, von Free@Home (Busch Jäger), Loxone über E-Net (Jung) hin zu KNX. Ich frage mich gerade ob für die Zwecke eines EFH eines der anbietergebundenen Systeme nicht ausreicht. Schießt man mit KNX da nicht mit Kanonen auf Spatzen?
Ich muss aber auch ehrlich zugeben das mir die Fantasie für use-cases in dem Umfeld fehlt. Bin bisher immer von Beleuchtung, Raumklimatisierung und Schattierung als sinnige Anwendungsfälle ausgegangen. Ich frage mich jedoch wie sinnig die Steuerung einer FBH (träge) und hochmodernen WP mit Smart Home wirklich ist.
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
@guckuck2

ja sicher das ist eine Möglichkeit, aber da bin ich ganz bei dir dann kaufe ich mir doch lieber die Pro mit 50% Nachlass. Da es ja jetzt die ETS-Inside gibt und diese stabil läuft ist vieles einfacher geworden. Und einen Tod muss man eben sterben. Entweder man gibt etwas Geld aus oder man frickelt halt herum zum Nulltarif.

Eine weitere Möglichkeit ist einfach die Auslagerung der ganzen Logiken etc. auf einen oder mehrere Geräte welche ohne die ETS administrierbar sind. Da kenne ich auch etliche Installationen wo man KNX als Ruckgrat hat und die ganzen höheren Funktionen werden von der LogicMachine, Savant, Homeserver oder auch neu dabei Timberwolf übernommen.

Da kann dann der Enduser alles so einstellen wie gewünscht ohne die ETS.

@Notstrom
Die proprietären Systeme haben einen entscheidenden Nachteil. Man kann dort nicht alles integrieren was einem so im Laufe des Lebens vor die Flinte kommt. Mit KNX da es ein offener und weltweit annerkanter und zertifizierter Standard schon.

Nicht ganz ernst nehmen ich nenne nur ein paar Beispiele:

Mit KNX kanns du mittels einer AGFEO TK-Anlage deine ABUS Alarmanlage steuern, welche dann Roto Fensterkontakte nutzt und Velux Dachfenster im Haus öffnen und schließen kann. Dabei kommen Daten teilweise von Merten oder Gira Sensoren und einer Busch Jäger Wetterstation. Bei Wind und Wetter werden deine Rademacher Raffstores eingefahren und deine Vallox oder Helios Lüftungsanlage sorgt immer für frische Luft und passt sich ständig dem aktuellen Verschmutzungsgrad innerhalb und außerhalb des Hauses an. Damit es drinnen nicht zu warm wird dreht sich dein Westinghouse Ventilator und die Mitsubishi Klimaanlage sorgt für angenehme Raumluft usw.

Wie du siehst arbeiten hier ein Haufen Hersteller zusammen obwohl Sie eigentlich völlig unterschiedliche Komponenten und Protokolle innerhalb des eigenen Systems nutzen das geht nur weil es ein gemeinsames Medium gibt. Bei proprietären Systemen ist das eben anders da ist irgendwo Schluss und bei dem einen Hersteller kommt das Ende ganz schnell bei dem anderen etwas langsamer aber eins ist immer sicher irgendwo ist Schluss.

Bei der FBH und WP fragt sich eben was gesteuert werden soll und inwieweit man sich die Integration vorstellt.
 
untergasse43

untergasse43

Bin natürlich (wie auch hier im Forum) immer wieder auf KNX zurück gekommen. Ganz glücklich bin ich hier aber ebenfalls nicht, denn ich habe keine Lust jedes mal einen Programmierer zu rufen wenn ich was ändern möchte; die ETS Lizenz will ich mir auch nicht unbedingt kaufen.
weiteres möchte ich Fingerscanner, Sonos oder auch Wärmepumpe einbinden und vernetzen, wo ich aber beim KNX nicht ganz durchgeblickt habe.
Du willst niemanden fragen bzw. kommen lassen, aber Software selbst kaufen willst du auch nicht? Das wird aber schwierig. Free@Home oder die ganzen anderen beschnittenen Systeme sind für Grundlegende Aufgaben schon ganz okay, allerdings wird es spätestens ab dem Fingerscanner, Sonos oder Wärmepumpe ganz eng. Da kommst du nicht an KNX vorbei. Da bist du dann auch bei den Herstellern offen und nicht auf einen oder zwei angewiesen.

Die Einbindung der WP halt ich 99% der Fälle für unnötig. Mehr als die Ventile für die FBH zu regeln bringt in so gut wie allen Fällen im Privathaus keinen Mehrwert. Um eine sinnvolle Automation zu erreichen, brauchst du in dem Fall noch Sensoren und irgendeine Instanz, die das alles halbwegs intelligent zusammen führt.

Entweder schaffst du dir das Wissen selbst darauf (es gibt ja auch sehr brauchbare Literatur) oder du beauftragst jemanden. Alles haben wollen, aber nichts selbst machen und auch keinen dafür bezahlen wird nicht klappen.
 
Zuletzt aktualisiert 26.06.2022
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