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Grundrissoptimierung EFH mit Keller auf kleinem Grundstück

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Hallo ihr Lieben!
Nachdem wir nun schon länger mitlesen (und ungefähr alle Grundrissfragen zu ähnlichen Grundstücksgrößen bzw., gleicher Gebäudegrößen) durchgeschaut haben, haben wir nun auch einmal Fragen bzgl. der Entwurfsplanung unseres BUs.
Unser Fall verhält sich ähnlich zu dem Forumseintrag von Mittwoch, uns geht es aber eher um den Keller J
Es ist der erste Entwurf anhand einer groben Angabe was wir uns vorstellen und was uns wichtig wäre (mir scheint der Entwurf recht fix erstellt worden zu sein -> siehe vorspringende Gaube, oder macht man das heute so?), allgemein wurden aber alle unsere Wünsche aufgenommen. Wir sehen Verbesserungspotenzial vor allem im Kellergeschoss und der Kellertreppe/ den Lichtschächten und in der Größe des Wohn-/Essbereiches (kann man wahrscheinlich nur durch größeres Hausmaße lösen). Obergeschoss passt für uns so.
Bisher kamen wir unabhängig vom BU auf einen ähnlichen Grundriss, der unseren Ansprüchen entspricht, ist denke ich nichts „Besonderes“ aber passt zu unseren „Vorstellungen“
Wir würden uns freuen, wenn der ein oder andere praktische Tipps oder Änderungsvorschläge für uns hat, damit wir uns beim BU zurückmelden und Abweichungen besprechen können.
Tobt euch gern aus und weist uns bitte auch auf eventuelle katastrophale Fehlplanungen hin.
Ich habe euch folgendes angehängt:
  • Lageplan, den der BU angenommen hat
  • Planung des BUs (Geschossgrundrisse, Schnitt, Außenansicht)
  • Grundrisse unserer modifizierten Planung anhand des Vorentwurfs des BUs (größere Wohn-/ Essbereich/, kleinere Küche, andere Kellertreppe)
Bebauungsplan/Einschränkungen

Grösse des Grundstücks
: ca. 360 (noch nicht fertig vermessen, da das Flurstück noch geteilt wird)
Hang: nein
GRZ: 0,4
GFZ: 0,8
Baufenster, Baulinie und –grenze: Siehe Lageplan, 3-seitig 3 m, straßenseitig weniger durch zu erhaltenden Grünstreifen mit Obstgehölz (nicht eigenes Grundstück), offene Bauweise
Randbebauung: nein (in TH eigentlich erlaubt, im B-Plan aber ausdrücklich für Carport und Garage ausgeschlossen), Randbebauung für unüberdachte Stellplätze erlaubt
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 1-2 Vollgeschosse erlaubt
Dachform: Satteldach (bis 38 °), Pultdach, Flachdach (bis 25 °)
Stilrichtung: Klassisch-Modern?
Ausrichtung: Firstrichtung entlang der Straße
Maximale Höhen/Begrenzungen: Traufhöhe Max. 7,50 m über der Erschließungsstraße (Grundstück liegt etwas unter Straßenniveau)
weitere Vorgaben: /

Anforderungen der Bauherren

Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp:
Klassisch/modernes EFH, Satteldach 38°, Kniestock gerne auf 1 m erhöht
Keller, Geschosse: Mit Keller, 1,5 geschossig
Anzahl der Personen, Alter: 2 (beide 29), 1 Kind (1,5), mindestens 1 weiteres (eher 2) geplant
Raumbedarf im EG, OG
EG: Küche (mit Schiebetür, darf ruhig kleiner sein, ohne separaten Essplatz), Wohn-/Essbereich (aktuelle haben wir knapp 32 qm, darauf sind auch die Möbel ausgelegt, die wir gern mitnehmen möchten), späteres Elternschlafzimmer, Bad mit Dusche (Haus soll zumindest theoretisch gut altersgerecht auf 1 Ebene genutzt werden können)
OG: 3 Kinderzimmer, Bad
Keller: HWR, Technik, Werkstatt, Büro/Gast
Büro (Familiennutzung oder Homeoffice?): Büro erwünscht (Keller), Homeoffice mind. 1 x die Woche
Schlafgäste pro Jahr: ca 1 x im Monat 2, alle 2 Wochen 1 -> Gästezimmer erwünscht (kann später mit ins Büro in den Keller wandern, wenn Schlafzimmer im EG gebraucht wird)
offene oder geschlossene Architektur: geschlossen
konservativ oder moderne Bauweise: eher konservativ
offene Küche, Kochinsel: nein, kleinerer Kochbereich, durch Schiebetür getrennt
Anzahl Essplätze: Ständig 5 geplant (aktueller Esstisch mit 8 Plätzen vorhanden)
Kamin: Gern
Musik/Stereowand: Nein
Balkon, Dachterrasse: Nein
Garage, Carport: Nein
Nutzgarten, Treibhaus: Nutzgarten z.T., daher hätten wir das Gebäude gern nah an der Baugrenze im möglichst viel Garten „rauszuholen“

weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll: /

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
Planer eines Bauunternehmens, zweite angehängte Version ist eine von uns daran angepasste „Eigenlösung mit 0,5 m breiterem Haus und eingezeichneten Möbeln in WZ/Essbereich und Schlafzimmer die bereits vorhanden sind)
Was gefällt besonders? : Die Lösung mit Garderobe und Dusche in der Nische im EG, die Treppe, ebenerdige, gemauerte Duschen, großzügige Kinderzimmer, Standort von Kamin im Übergang von Wohn- und Essbereich, großes Homeoffice/Gästezimmer im Keller, da würde man beide „Nutzungstypen“ gut gemeinsam unterbringen können.
Warum?: Auf die Idee mit Dusche und Garderobe so zu verfahren sind wir bisher bei der Grundriss-Ideenfindung nicht nicht gekommen und finden es praktisch sowie relativ altersgerecht (wenn auch von den Maßen her nicht ganz breit genug), bisher hatten wir keine Ahnung wo man am besten einen Kamin platzieren kann.
Was gefällt nicht? Warum?: Zu kleiner Wohn-/ Essbereich, auf 22 qm können wir unsere Möbel nicht unterbringen, Küche ist uns zu groß, wir benötigen keinen separaten Sitzbereich in der Küche (essen aktuell auch alle Mahlzeiten im Essbereich), die Außenkellertreppe (der Knick) -> nimmt so viel Raum ein, außerdem möchten wir keinen Carport, da dieser innerhalb des Baufeldes stehen müsste(unüberdachte Stellplätze sind als Randbebauung erlaubt), die betonierten Lichtschächte des Kellers
  • Zu den Kellerlichtschächten: Mein Vater (Landschaftsarchtikekt) empfiehlt statt betonierten Lichtschächten eine Böschung an dieser Hausseite, die begrünt wird (in unserem Entwurf habe ich einmal in etwa einige Böschungslinien eingezeichnet) und eine Treppe innerhalb dieser Böschung, also hinter dem Haus. Wir fändet ihr diese Option? Wir sind uns unsicher wegen der Treppenentwässerung bei Regen, müsste aber ja eigentlich durch Drainage lösbar sein (könnte auch über Rohr in die Zisterne geleitet werden die wir eh bauen müssen lt. B-Plan. Habt ihr vielleicht noch andere Ideen?
Preisschätzung lt Architekt/Planer: liegt noch nicht vor, erstes grobes Angebot vor der Planung bei 130 qm mit Keller waren 315000 inkl. der Standard-Baunebenkosten, allerdings auch mit „Standardkeller“, eventuell brauchen wir aber eine weiße Wanne (Aufpreis zum Angebot lt. BU ca. 20.000)
Persönliches Preislimit fürs Haus: 340.000 (Möbel sind aufgrund aktuelle schon großer Wohnung (126 qm WF) vorhanden, Küche gehört auch uns, müsste nur geringfügig umgeplant werden (Kosten können separat getragen werden)
Favorisierte Heiztechnik: Wir hatten über eine Solepumpe nachgedacht, der BU hat damit aber in dem Bauraum in dem wir bauen schon 2 mal das Problem gehabt, dass quasi „keine“ positive Vorlauftemperatur zu Stande kam und rät daher zu einer LWWP an der Südseite des Hauses, hat hiermit jemand von euch Erfahrungen?

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Gaube, große Küche, komplett geheizten Keller
-könnt Ihr nicht verzichten: Keller (da Mini-Grundstück und 3 Kinder geplant sind), SZ im EG, Bad mit Dusche im EG

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Entwurf vom Planer nach erstem kurzen Gespräch was wir gern möchten (wir hatten keine direkte Liste mit allen Details vorgegeben)
Entsprechende/Welche Wünsche wurden vom Architekten umgesetzt?: SZ im EG, Bad mit Dusche, Treppenform, Bad mit Dusche und Wanne im OG, Keller mit Büro
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Gut finden wir die Aufteilung der Geschosse insgesamt, nicht überzeugt sind wir noch vom Kellergeschoss.

Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?
Habt ihr eine Idee, was man am Kellergeschoss noch verbessern kann (z.B. keine geknickte Treppe, eventuell ohne diesen Kellerflur bei der Treppe?, evt. ohne Lichtschächte). Gibt es in den anderen Geschossen bei unseren Anforderungen noch Verbesserungsmöglichkeiten (z.B. großzügigerer Wohn-/ Essbereich). Seht ihr irgendwo die Möglichkeit einen Wäscheschacht unterzubringen (nice to have aber absolut kein Muss).

Wir freuen uns auf Ideen und Kritik J

Liebe Grüße und tausend Dank schon einmal!kellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-1.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-2.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-3.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-4.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-5.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-6.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-7.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-8.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-9.jpgkellertreppe-kuechenzugang-lageplan-essbereich-grundstueck-346541-10.jpg

Annika
 
Hm, komisch... ganz spontan beim Lesen mit den 360qm Grundstück Hätte ich das Haus um 90 Grad gedreht.
Irgendwie komm ich mit dem gezeichneten Maßstab nicht hin.
Es bringt hier viel mehr, wenn Ihr mal mit Bleistift auf Karopapier das Haus auf dem Grundstück nachzeichnet und auch die Terrasse, Lichtschacht vom Keller und Garage. Das Programm bildet nicht das ab, was Ihr habt.
Auch die Möbel entsprechen nicht tatsächlichen Maßen.
Das WZ ist zu schmal, um noch einen Kamin zu haben. Fernsehen wird zur Qual. Für 5 Personen absolut zu klein. Ich weiss nicht, ob die Planung für ein SZ im EG zu klein ist, schliesslich braucht Ihr einen Allraum, der gross genug für's Miteinander ist.
Bei einem Entwurf sehe ich eher eine konservative zweizeilige oder U-Form-Küche, und wahrscheinlich auch eine konventionelle Treppe. Viel Firlefanz in der Planung darf nicht sein.
Wie tief ist das Baufenster?
 
Eine winzige Kleinigkeit, die aber entscheidend sein könnte da ihr dem Keller viel Bedeutung beimesst und dieser auch einen zweiten Rettungsweg bekommt. Laut LBO Thüringen gilt , dass " Aufenthaltsräume müssen eine lichte Raumhöhe von mindestens 2,40 m" haben.

Ihr kommt aber auf 2,385m...also gebt noch zwei cm bei.

Thema SZ im EG: das ist doch ein Gewürge, ihr seit 29 und werdet euch hoffentlich noch Jahrzehnte bester Gesundheit erfreuen! Und wenn, dann habt ihr dann jede Menge faule Kompromisse zu tragen (Bad im EG, WaMa im Keller und viele Dinge im OG). Baut lieber so wie ihr es jetzt und in den nächsten 20 Jahren brauchen werdet.

Und wenn barrierefrei ein Thema werden solltet dann baut euch für rund 10 TE einen Treppenlift ins OG. Da kann man dem Treppenbauer ja schon mal sensibilieren damit einem später diese Nachrüstung leicht fällt. Ebenso im Bad im OG, denn dort ist der Platz am Ehesten ausreichend bei späteren körperlichen Unzulänglichkeiten. Dort, wo mal Haltegriffe sein könnten lasst ihr vom Trockenbauer die Vorwände auf alle Fälle schon verstärken.

Das SZ unten könnt ihr dafür dem WZ zuschlagen. Und da eine kleine Küche euch ja ausreicht: evt. könnt ihr den Küchenzugang auch unterhalb der obersten Treppenstufen haben (Wandöffnungsmaß ab Fertigfußboden 200 oder 213 cm sind Standardgrößen), dann wären auf einmal ganz andere Stellmöglichkeiten vorhanden.
 
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Hallo ypg,

Vielen Dank für die Antwort!
Das Baufenster ist ca 11 m tief und 16 m breit (das Grundstück wird noch exakt vermessen wegen der Teilung des Flurstückes).
Ich hätte das Haus auch gern gedreht und mehr die Südwestseite genutzt, aber die Firstrichtung muss parallel zur Straße, daher geht das nicht oder denke ich hier falsch?

Komisch, ich hatte extra die exakten Maße unserer Möbel eingegeben, vom Maßstab des Programmes an den Kanten stimmen die auch, aber du hast recht, das gute alte Millimeter Papier ist es sicher noch mal einen Versuch Wert, das werde ich heute Abend wenn der kleine schläft noch einmal probieren!

Danke auf jeden Fall schon mal für die Rückmeldung!
 
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Reaktionen: ypg
Hallo Scout!

Auch dir danke!

Lichte Höhe im Keller hatten wir mit dem BU schon ausgemacht, dass es mehr als 2,40 sein müssen (da das nicht im Plan stimmt, hatten auch Kniestockerhöhung schon vorgemerkt, gehe ich davon aus, dass der Planer da mal nur "fix" nen Grundriss gezeichnet hat...). Werden wir definitiv nachfragen!

SZ im EG ist ja aber auch gedacht wenn es drei Kinder werden (so der Plan, natürlich in der Hoffnung, dass es dann auch klappt). Ansonsten müsste oben die Gaube auf jeden Fall bleiben und 4 Zimmer ins OG, die dann aber recht klein werden oder hab ich hier einen Gedankenknoten?
Du hast recht, dass man das barrierefreie Planen vielleicht besser erst einmal vorsieht und dann später anpasst, vielleicht versteifen wir uns da grade noch zu sehr darauf ;)

Vielleicht tut es dem Grundstück ja doch nicht so weh, das Haus selbst zu vergrößern und mehr Platz innen zu haben. Da werden wir noch mal drüber nachdenken!

Und das mit dem Küchenzugang ist eine super Idee, aber kommt man dann nicht mit der Treppe in den Keller in Bredouille?

Man denkt, man ist fast am Ziel und hat so viel vergessen :) Gut, dass es euch gibt!

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Baufenster 11x16 stimmt dieser Lageplan überhaupt nicht, paßt auch nicht zu 360 qm .. und ihr habt ja auch den Kellereingang überdacht geplant, also Carport, da muss doch dann noch 3 m Randabstand sein.
 

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