Photovoltaik steht an - Optionen: 19 kwp, 25 kwp, 30kwp, Speicher?

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Zuletzt aktualisiert 02.03.2024
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F

Fuchur

Mit 10kWh kommt man aber nicht weit und dann ist der Akku leer und der Hausstrom wird aus dem Netz gezogen... Am Ende viel Organisationsaufwand zum Optimieren für vielleicht 3 oder 4 günstige kWh. Wenn es reicht lieber am Wochenende tagsüber.
 
O

Obermuh

Tagsüber laden ist i.d.R. kein Problem, daher wäre der Speicher fürs Auto eher unwichtig. Waschen/Trocknen kann meist auch tagsüber passieren und die Spülmaschine wird dann halt morgens statt Abend gestartet. Der Großteil des sonstigen Verbrauchs fällt aber doch abends an: Kochen, Fernsehen, Licht, Duschen/Baden etc.
 
D

Deliverer

Kochen, Fernsehen, Licht,
Das ist in der Summe sehr wenig. Außerdem fällt vieles davon im Sommerhalbjahr in die Sonnenzeiten.

Duschen/Baden etc.
Hier muss man nur der Wärmepumpe sagen, dass sie nach Sonnenuntergang kein warmes Wasser mehr machen soll. Dann ist egal, ob man nachts badet.

Letzer Hinweis zum Speicher: Die Ökonomie für den Betreiber ist nicht der einzige Negativpunkt. Speicher sind darüber hinaus schlecht für die Umwelt. Die Herstellung benötigt Energie. Und auch danach ist er nichts anderes, als ein Verbraucher. Bei einigen Systemen nicht zu knapp (mehrere hundert kWh pro Jahr). Der gespeicherte Strom (inkl. der Verluste) hätte wunderbar beim Nachbarn verbraten werden können, der keine Photovoltaik auf dem Dach hat.
Netzdienlich sind aktuelle Speicher ebenfalls nicht - sie sorgen nur dafür, dass morgens, wenn viel Strom gebraucht, aber wenig Sonne vorhanden ist, mehr fossile Energieerzeugung stattfinden muss. Zur Mittagszeit, wenn häufig zu viel Photovoltaik-Energie vorhanden ist, sind sie dann schon voll, so dass der WR bei 70% in die Abriegelung läuft. Und nachts, wenn der Strombedarf im Netz gering und aufgrund träger, alter Kraftwerke "zu viel" Strom vorhanden ist, senken sie den Bedarf weiter. Alles in allem also Quatsch.

Trotzdem kann ich verstehen, wenn man das will. Ich will ja auch einen... Aber man sollte informiert sein, bevor man kauft. Wers mir nicht glaubt, kann das ganze auch beim Umweltbundesamt nachlesen. Die haben letztes Jahr ein schönes Papier zu Photovoltaik-Anlagen im privaten Bereich veröffentlicht. Da steht alles nochmal drin. (Dächer voll, kein Speicher). Und wenn selbst die es schon gerafft haben... ;-)
 
i_b_n_a_n

i_b_n_a_n

ich kann nur ein kleines bischen aus meiner persönlichen Erfahrung erzählen. Mein Auto (Firmenwagen, ich habe kein anderes) hat nur eine kleine Batterie (35.5KWh). Das habe ich bewusst so gewählt da ich zu 98% Kurzstrecken fahre und ja noch andere Fahrzeuge zur Auswahl stehen wenn es denn längere Strecken werden. Das war bisher noch ein Touran (Diesel). Der wurde nun gegen ein Model Y getauscht. Mit einer größeren Autobatterie hätte ich mehr Optionen beim laden, z.B. könnte ich die 77KWh Batterie des Teslas am WE voll machen (zu Hause an der eigenen Photovoltaik, die so verbrauchten KWh der FA in Rechnung stellen) und käme dann wohl die Woche damit aus. Das geht nun beim meinem Fahrzeug leider nicht. Hatte ich halt so nicht bedacht :-( Also in 2.5 Jahren wird "meiner" ausgetauscht gegen einen mit größerer Batterie. Auch ist der Tesla deutlich effizienter in der Ausnutzung der Batterie (fährt im Schnitt mit ca. 2 KWh weniger pro 100km als der Mazda). Die Batterie des Hauses zum Laden des Fahrzeuges zu nehmen macht wie bereits oben erwähnt gar keinen Sinn. Eine 10KWh Hausbatterie wäre, wenn sie 3-phasig ausliefern kann, in 1h leergesaugt. Die soll aber den Nachtstrombedarf überbrücken. Dein Haus wird sicherlich bei dem o.g. Jahresverbrauch ca. 0.5 KWh je h benötigen. Für die Zeit in der nichts erzeugt wird, passt vermutlich eine ca. 10KWh Batterie ganz gut. Auch wenn die Argumente von @Deliverer mEA zum Grossteil richtig sind, fühlen sich hohe Werte für Autarkie und Eigenverbrauch "irgendwie richtig" an. Zudem es Studien zur Ökonomie von Batterien gibt die auch von o.g. abweichen. Verkäufer wollen sowieso immer eine mit verkaufen da da ein paar "K" extra drin sitzen ;) ohne massiv mehr Aufwand zu betreiben. Insgesamt aber muss jeder seine eigene Rechnung aufmachen da ja auch die Rahmenbedingungen extremst voneinander abweichen.
 
i_b_n_a_n

i_b_n_a_n

so mal als Beispiel wie gut sich das anfühlt fast allen Strom selbst zu nutzen ;)

pv-steht-an-optionen-abwaegen-19-kwp-25-kwp-30kwp-speicher-566195-1.png


Jetzt gerade, seit ca. 15 Minuten kommt nicht mehr genug vom Dach und meine kleine 3.8KWh Batterie wird entladen. Die reicht aber nicht aus bis morgen gegen 8:00. Ist also zu klein:rolleyes:
 
P

Pitiglianio

Frage zum Thema Speicher.
Wenn ich den noch zu teuren Speicher jetzt mal vorerst weglasse mir aber einen Hybrid WR gönne, kann ich in ein paar Jahren einfach einen dann vielleicht im PreisLeistungsVerhältnis günstigeren Speicher problemlos einbauen, oder brauchts dafür auch wieder den zugelassenen Elektriker der auf so was kein Bock hat??
 
Zuletzt aktualisiert 02.03.2024
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