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exotische Kombi: Holzpellet + Abluftwärmepumpe ?

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Hallo,

erstmal vielen Dank, dass dieses Forum eine Plattform gibt für derartige Fragen.
Ich habe folgendes Problem, was ich versuche zu lösen und hoffe ein paar Tipps von den Spezls zu bekommen.

Ich interessiere mich für ein Haus, habe es noch nicht gekauft.
- Viebrock Haus, sogenanntes 3 Liter Haus, HAHA. Bj. 2000
- sehr gute Ausstattung was Bäder, Böden, Materialien angeht.
- 2 OG's gesamt 200qm mit Mansard-Dach und voll ausgebautem Keller mit Büro a 90qm.
- jetzt kommts, festhalten: die haben da locker 400€ Stromkosten pro Monat und ballern je nach Jahr 10-12.000kWh raus. elektrisch wohlgemerkt. Zu zweit!
- Heizkörper im ganzen Haus. Keine FBH!. zwei Kamine, deren Zug aber genau gegenüber vom Technikraum ist. ok, die Kamine haben klappen zum Flur auch.
- Heizung: 2 x Abluftwärmepumpe Nibe Fighter 600 oder 610 für Wohnbereich und eine Nibe Fighter 315 für den Keller/Büro.
- zentrale Abluftanlage aus den relevanten Räumen, und dezentrale Zuluftöffnungen in jedem Raum

Klaro, die Anlage ist so sch....e, dass die wahrscheinlich 90% der Zeit auf Heizpatrone heizen. Dazu muss noch die Lüftung an sein, weil sonst gar kein Wirkungsgrad zu stande ist.



Von diesen hohen Kosten will ich runter. Hab mich belesen, man kann hier tunen mit Zeitschaltuhren noch und nöcher, Lüftung überwiegend aus, Thermofühler andere Temperatur vorgaukeln etc. Denke aber ist alles nicht zielführend und nervig.

IDEE:
- da im Technikraum im Keller MASSIG Platz ist, inkl. großen VOrrautsraum. Einsatz einer passenden Holzpelletsheizung. Schornstein Außenzug. Optik stört mich nicht.
Das ganze kombniert mit einer modernen Abluftwärmepumpe ala Nibe F135, die nur gelegentlich laufen soll.
Damit die Lüftung bestehen bleibt, habe Angst dass es mir sonst schimmelt.
Haus war sehr trocken und machte keinen stockigen Eindruck.
Besichtigung war bei 35°C, mordshitze drin, klar, weil die die warme Luft reinziehen.


Was sagt ihr dazu, oder ist das Quatsch ? Lieber solarthermie für WW ? Habe auch schon überlegt die alte Nibe zusötzlich stehenzulassen und nur die Lüftungsfunktion zu nutzen. Was ich nicht möchte ist 200qm Fußboden aufhacken und FBH einbauen.
Daher scheiden ÖL/GAS/LW/LSOLE wohl aus.
Hab auch schon über PV sinniert um die horrenden Stromkosten zu decken, aber das wäre Perlen vor die Säue geworfen und reicht am Ende nicht mal.
Vielleicht hat ja noch einer n Tipp.

VIELEN DANK!
Frank
 
Wenn der Energiestandard gut ist und Heizkörper nebst Verrohrung vorhanden sind, würde ich mal klassisch über eine LWWP nachdenken. Muss man rechnen.
 
da liegt leider genau der Denkfehler der meisten hirngewaschenen Vertriebler.
Eine moderne LWWP läuft an einem ganz anderen Betriebspunkt optimal, mit diesen Temperaturen bekomme ich aber nicht die Heizkörper derart "warm" dass sie ein Haus heizen können.
Sprich mit einer modernen LWWP bin ich derart ineffizient mit diesen Randbedingungen, da kann ich auch die alte Konfig behalten. Es geht wenn dann nur mit Brennstoffmedien.
Die Frage ist halt, was macht man mit der Lüftung...
 
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da liegt leider genau der Denkfehler der meisten hirngewaschenen Vertriebler.
Eine moderne LWWP läuft an einem ganz anderen Betriebspunkt optimal, mit diesen Temperaturen bekomme ich aber nicht die Heizkörper derart "warm" dass sie ein Haus heizen können.
Kein Denkfehler. Es kommt auf den Dämmstandard und die mögliche Heizfläche der Heizkörper an. Und das können nur Du und/oder Heizi/Planer sagen. Und wenn die Heizkörper mit 35Grad Vorlauf funktionieren, warum denn dann nicht eine WP?
Wie sieht Deine Berechnung aus (Heizlast, raumweise etc.)?

Baue in den nächsten Wochen selbst auch eine Wohnung im ZFH von Öl auf WP um - es kommen dazu neue Niedertemperaturheizkörper ins Spiel. Begleitet von Dämmmaßnahmen. Die Rahmenbedingungen passen dann bei mir.
 
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