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Wie viel Haus ist drin?

4,30 Stern(e) 7 Votes
Manch einer kann sich die Hütte nur leisten, weil er kurze Zinsbindungen eingehen muss, weil sonst nicht bezahlbar. Das ist für mich Zockerei, insbesondere wenn Ausgabenerhöhungen absehbar sind. Hoher Verschuldungsgrad und kurze Zinsbindung geht imho nur, wenn hohe Tilgungen realistisch möglich sind und auch geleistet werden.

Hunderte Euros für Versicherungen ausgeben und sich mit Haushaltsrechnungen, die monatlich vierstellige Überschüsse enthalten, nicht zufrieden zu geben, ist für mich aber das andere Extrem.

Beide Typen werden sich gegenseitig für verrückt erklären.

Und das alles nur, weil der Verlust des Eigenheims irgendwie als Super-Gau in den Köpfen manifestiert ist. Sozialer Abstieg, kurz vor dem Weltuntergang. Als könne man ohne nicht mehr existieren (oder wäre nix wert, vielleicht eher so?).
Meine Frau und ich haben ein hohes Gehaltsgefälle. Wenn ich nicht mehr arbeite, gibts kein Haus mehr. So einfach ist das.

Ich möchte nur mal kurz einwerfen, dass ein Kinderwunsch möglicherweise mal so stark wird, dass man rationelle oder finanzielle Überlegungen hinten anstellt ;-)
Tausche "Kinderwunsch" mit "Eigenheimwunsch" ;-)
 
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Manch einer kann sich die Hütte nur leisten, weil er kurze Zinsbindungen eingehen muss, weil sonst nicht bezahlbar. Das ist für mich Zockerei, insbesondere wenn Ausgabenerhöhungen absehbar sind.
Du liest aber schon mit, oder?
Wir müssen keine kurze Zinsbindung eingehen. Wir würden "easy" die 20 Jahre schaffen, auch 25 wenn alles glatt läuft.
Ausgabenerhöhungen sind nicht absehbar aber theoretisch möglich, wobei wir durch Einsparungen an anderen Stellen bis zu einem gewissen Punkt gut entgegenwirken könnten. Und mal ehrlich? Bei wem sind Ausgabenerhöhungen in dieser Definition, die du ansetzt, nicht "absehbar"?
Ganz ehrlich, langsam komm ich mir echt vor, als ob ich morgen Kinder kriegen müsste weil ich Eierstöcke habe. Ich frag mich wirklich, wie ich es schaffen konnte, die letzten 10 Jahre über kinderfrei zu bleiben. Scheint ja fast unmöglich zu sein.
Muss eigentlich jeder automatisch in den nächsten 2 Jahren Kinder kriegen wenn er ans Haus bauen denkt? Klar, oft läuft das einher. Aber es kann ja wohl Ausnahmen geben. Ist es so absurd, das Thema Kinder erst angehen zu wollen, wenn man in seinem Leben beruflich etwas erreicht hat und genug Gehalt im Haushalt realisiert, sodass sich der Gedanke an Kinder "lohnt"? ("Lohnt" im Sinne von: Kann man den Kindern dann denn was bieten wenn sie da sind oder lohnt es gar nicht erst darüber nachzudenken weil man es eh nicht kann)

Meine Frau und ich haben ein hohes Gehaltsgefälle. Wenn ich nicht mehr arbeite, gibts kein Haus mehr. So einfach ist das.
Und dafür muss sie auch jeden Tag schön brav und artig "danke, danke" sagen, oder? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Ich sehe in den ganzen Infos die Ihr geliefert habt nur einen einzigen Pluspunkt und der ist, Ihr seid beide gerade mal 30 Jahre alt.

Daher wenn Ihr es machen wollt achtet auf eine Annuität (Zinsen & Tilgung) von min 5%. Versucht min. eine 15 Jahre Zinsbindung hinzubekommen. Denn genau das ist in der aktuellen Zinsphase neben den 20% EK eine gesunde Finanzierung. Da Ihr die 20% EK nicht habt, solltet Ihr wenigsten die Annuität hinbekommen.

Das sind jetzt sachliche Fakten ohne irgendeine theoretische Planung vorzunehmen.

Viel Erfolg. Ich bin raus hier :)
 
Du liest aber schon mit, oder?
Jo. Aber ich bezog mich gar nicht so direkt auf dich, sondern auf die beiden Typen, die ich musterhaft danach beschrieb.

Und dafür muss sie auch jeden Tag schön brav und artig "danke, danke" sagen, oder? ;)
Wir danken uns gegenseitig unsere Leistung, also ja.

Dabei war die Botschaft eigentlich, dass der "Verlust" eines Hauses kein Weltuntergang ist, es daher keiner Absicherung auf jahrzehnte bedarf, ebenso wenig wie das Haus per Geburtsrecht erworben wird. Dafür muss der normale Mensch fortwährend arbeiten. Tut er dies nicht, gibt es kein Haus. Faire Sache.
Aber allgemeinhin muss ein Haus auf ewig gehalten werden, unbedingt vor der Rente abbezahlt werden etc., alles Symptome für das gleiche Mindset. Das kann man teilen oder eben nicht.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Sorry, dann war ich ungerechtfertigt zickig...

Dabei war die Botschaft eigentlich, dass der "Verlust" eines Hauses kein Weltuntergang ist, es daher keiner Absicherung auf jahrzehnte bedarf, ebenso wenig wie das Haus per Geburtsrecht erworben wird. Dafür muss der normale Mensch fortwährend arbeiten. Tut er dies nicht, gibt es kein Haus. Faire Sache.
Aber allgemeinhin muss ein Haus auf ewig gehalten werden, unbedingt vor der Rente abbezahlt werden etc., alles Symptome für das gleiche Mindset. Das kann man teilen oder eben nicht.
Da stimme ich dir generell zu. Der Verlust eines Hauses ist mit Sicherheit kein Weltuntergang, aber ihn vermeiden zu wollen ist auch nicht verkehrt. Nur ich persönlich möchte dafür keine Planung über 30 Jahre aufstellen, wenn ich maximal die nächsten 10 grob planen kann - und da auch nur unter Berücksichtigung vieler Wenns.
Dass es an der einen oder anderen Stelle mit Sicherheit nicht einfach werden wird, sollte jedem klar sein (außer natürlich es sind einige Millionen EK aufm Konto, aber dann fragt man nicht nach Sollzinsbindungen, sondern zahlt ein Haus aus der Portokasse). Und dass wir nicht "eben mal" ein Haus bauen und dann in Saus und Braus leben und die Kohle für die Raten lieber anderweitig ausgeben können, sollte eigentlich auch verstanden sein.
Wobei ich das Haus schon auch lieber vor der Rente abbezahlt hätte. Aber wenns in unserer Generation um die Rente geht, dann ist das noch eine sehr gute Weile hin. Vor 75 komm ich da eh nicht hin.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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