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Wie viel Haus ist drin?

4,30 Stern(e) 7 Votes
Thema Scheidung: Daher würden wir den Kredit zusammen beantragen und uns auch zusammen ins Grundbuch eintragen lassen.
Sollte ich dann wg etwaiger Kinder Zuhause geblieben sein und nur Teilzeit arbeiten, würde der Rest über den Ehegattenunterhalt laufen, sodass es trotzdem zum Leben reichen würde (plus natürlich Kinderunterhalt). Oder aber Männe würde mit den Kindern im Haus wohnen bleiben, dann würde seine Miete mit meinem Kinderunterhalt verrechnet werden.

Wenn ich jetzt über 30 Jahre plane, dann stelle ich am Ende 10 Pläne auf, die funktionieren und 5, die mit Tod, Scheidung UND Kindern so mies sind, dass gefühlt nur 0,5% aller Deutschen überhaupt das Bauen erst in Erwägung ziehen dürften. Wem ist denn damit geholfen? Ich hab doch überhaupt keine Idee, was in über 10 Jahren passiert. Klar kann es sein, dass einer von uns in einem Autounfall stirbt (wohl eher ich), von der Bahn überfahren wird (eher Männe), im Rollstuhl landet, wir uns trennen, wir aufgrund unzureichender Verhütung und plötzlich auftretender Fruchtbarkeit 10 Kinder in die Welt setzen, wir Schulden erben (woher auch immer), die SAP pleite geht und wir daher keine Jobs mehr finden, etc. Genau so gut kann es aber auch sein, dass wir beruflich erfolgreich sind, sichere Jobs haben, beide den Kopf behalten (hier liest es sich aktuell eher so, als ob das eine Chance von 3% hätte), geplant Kinder bekommen und die Raten wunderbar weiter abzahlen können oder sogar durch die höheren Gehälter und Kinderbetreuungshilfe der Eltern die Tilgungsrate irgendwann erhöhen und damit den Kredit schon nach 20 Jahren abzahlen können.

Das ist beides möglich, lieber wäre mir natürlich Szenario 2. Abgesehen davon denke ich, dass bei Szenario 1 das Haus unser geringstes Problem sein sollte...
 
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Scheidung ist übrigens auch ein Thema mit dem Ihr euch befassen solltet bei dieser Art der Finanzierung. In unserem Baugebiet (2Jahre alt) befinden sich von 20 Bauherren jetzt 3 in Scheidung. Wie gesagt, bei 80% Finanzierungen oder weniger muss man sich mit sowas nicht befassen, dort gehen beide ohne Schulden aus der Geschichte.
 
Geht doch vernünftig vor kauft euch eine Wohnung, schaut wie ihr mit den Zahlungen klar kommt und dann plant den nächsten Schritt.
Eine Wohnung, die, sofern ordentlich, auch nicht unter ~200k zu haben ist und dementsprechend hohe KNK hat, die bei einem weiteren Kauf - sofern sich überhaupt was passendes findet - dann futsch sind? Plus die Vorfälligkeitszinsen in 5-stelliger Höhe für die vorzeitige Ablöse des Kredits für die Wohnung?
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Das ist nicht ernstgemeint oder?
Doch, durchaus. Ist sicherlich alles andere als einfach und vielleicht auch nicht in jedem Einzelfall tatsächlich umsetzbar, aber wir reden hier ja nun auch nicht über Eltern im Allgemeinen, sondern über solche, die für ein Eigenheim bereit wären sich dahingehend einzuschränken.

Die meisten nehmen sich 2 Jahre Elternzeit gehen dann 6-12 Monate Teilzeit arbeiten und schießen das 2. Kind hinterher, damit der Abstand nicht so groß ist. Dann wiederholt sich die Geschichte wieder. So sind ca. 5 Jahre ins Land gezogen wo 1 Vollzeitgehalt wegfällt.
Das Einkommen fällt ja nicht völlig weg, es ist bloß reduziert. Aber wie du ja selbst eingeräumt hast, ist das am Ende eine Frage des Wollens. Muss man eben den Konsum herunterfahren, die Tilgung senken, oder vorab den Fehlbetrag ansparen.
Im Fall der TE mit fast 4.000 Euro frei verfügbarem Einkommen sind derlei "Sorgen" aber rein akademisch.
 
Ich möchte nur mal kurz einwerfen, dass ein Kinderwunsch möglicherweise mal so stark wird, dass man rationelle oder finanzielle Überlegungen hinten anstellt ;-)
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Ich möchte nur mal kurz einwerfen, dass ein Kinderwunsch möglicherweise mal so stark wird, dass man rationelle oder finanzielle Überlegungen hinten anstellt ;-)
Das ist doch aber eher bei Leuten, die schon längerfristig den Wunsch nach Kindern haben. Ich kann es mir aktuell zB gar nicht vorstellen. Habe endlich einen Job gefunden, der mir so richtig viel Freude macht und den möchte ich sehr gerne auch noch einige Zeit ausüben bevor tatsächlich mal über einen etwaigen Kinderwunsch nachgedacht wird.
Und auch insgesamt bin ich wohl diejenige in meinem Bekanntenkreis, die nicht an jeden Kinderwagen hinrennt, der irgendwo vorbeifährt.
Klar kann es sein, dass sich das bei eigenen Kindern später verändert, aber ich wage wirklich stark zu bezweifeln, dass ich plötzlich einen so großen Drang danach verspüre, meine Gene weiterzugeben, um dafür alles andere stehen und liegen zu lassen.
Wenn mir jemand einen vollrestaurierten 1969 Ford Mustang Fastback Mach I in Gulfstream Aqua hinstellen würde, dann wäre die Zurückhaltung schwieriger als bei Kindern. Das ist aber auch mein Kryptonit...
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
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