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Wie viel Haus ist drin?

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Ein Auto als Schuld eintragen? Hab ich ja noch nie gehört.
Der Wagen kann morgen einen Totalschaden haben und nichts mehr Wert sein
Wenn man ihn irgendwie mit einfließen lassen will, muss man ihn verkaufen.

Aber diese Alternative ist doch irgendwie verkehrte Welt. Das deckt ja eh nur die KNK wie auch die Küche....
Entweder man kann sich ein Haus leisten oder nicht.

Ab jetzt etwas sparen ist doch ok?!
 
Beim Auto rechnet die Bank pauschal mit 500€/Monat? Also nur mal so, ich fahre keinen Ferrari und bin regelmäßig beim Kundendienst (dass auf einmal das Getriebe verreckt ist also eher unwahrscheinlich; hab ja gelernt), zahle im Monat nicht einmal 200€ Sprit und bin im Vierteljahr auf unter 100€ Versicherung. Im Vierteljahr. Wie bitte soll ich da im Monat auf 500€ wegen Rücklagen kommen? Rechnen die damit, dass ich jedes Jahr nen wirtschaftlichen Totalschaden realisiere? Vielleicht macht es an dieser Stelle Sinn zu erwähnen, dass bei uns beiden nur ich ein Auto besitze. Der Herr fährt Bahn.

Und ich lese immer wieder, dass unser Einkommen so gering sein soll. Also ich finde, dass 6.000€ Haushaltseinkommen im Monat netto mit jeweils Steuerklasse I überhaupt nicht wenig ist. Wie macht das denn dann ein Malermeister (der nicht gerade einen eigenen gut laufenden Betrieb besitzt) oder ein einfacher Bankkaufmann (der nicht gerade Aktien an Scheichs aus Dubai verkauft) oder ein stinknormaler KfZ-Mechatroniker? Versteht mich bitte nicht falsch, ich werte das in keiner Weise als Angriff. Ich bin einfach nur sehr verwundert was denn dann genug Gehalt sein soll, um an den Hausbau zu denken? Gerade wenn man länger studiert hat (Ärzte/Juristen?) oder erst nach einiger Zeit einen "gescheiten" Job gekriegt hat, kann man ja nicht erst mit 40 den Hausbau beginnen. Dann zahlt man ja noch in der Rente ab. Und wenn man da dann nicht vernünftig auf die Seite gelegt hat, wirds richtig eng. Ist das nicht ein größeres Risiko für die Bank? Oder läuft das wieder nach der Devise "bis dahin bin ich als Bankberater nicht mehr hier, da schockt mich das nicht mehr wenn die Privatinsolvenz anmelden"?

Und zu den 600.000€ - das war erst mal nur der grobe Wunsch den wir hatten (mit Grundstück, Haus, Außenanlage). Je nach Kosten des Grundstücks auch weniger. Beim Haus hatten wir reine Baukosten von 350.000€ gerechnet. Das ist auch nur so hoch weil ich ja den Traum vom Plus-Energie-Haus habe... Ursprünglich ging es auch weniger darum, ob wir das realisieren können, sondern eher was eine Bank aus eurer Erfahrung grob an Kredit gewähren würde und ob wir da sehr weit dran vorbei schießen.
Also zu den Autokosten: ein neuer Golf kostet Dich bei 30.000km im Jahr locker 400-500 Euro im Monat, wenn Du alle Kosten inkl. Abschreibung/Wertverlust einrechnest. Auch bei vorschriftsmäßigem Service kann im schlimmsten Fall der Motor aus heiterem Himmel kaputt gehen und 6000 Euro Rechnung verursachen. Passiert. Davor ist man in der Oberklasse genauso wenig gefeit wie bei Dacia.

Die 600k sind in BW kaum möglich, wenn ihr das schlüsselfertig mit Grundstück und Außenanlage rechnet. Und Plus-Energie... lies Dich ein wenig in die Energietrickserei ein, dann könntest Du Deine Zielvorgabe schnell ändern. Euer Einkommen ist eine gute Basis und es sagt auch keiner, dass ihr damit keinen Kredit bekommt. Das Risiko einer Bruchlandung ist für euch rechnerisch höher, muss nur bekannt und akzeptiert sein. Und falls das für Dich anders aussieht: nicht jeder 22-jährige Mediengestalter baut eine Hütte am Killesberg. Meine Frau und ich z.B. werden über 40 sein, wenn bei uns die Baugrube ausgehoben wird. Kein Haus zu haben ist kein ruiniertes Leben, dieser Immobilien-Kaufwahn wird einem nur von allen Seiten aufgequatscht.
 
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Zu den Kosten sei noch dazu gesagt, dass die Verbrauchsnebenkosten monatlich etwas mehr werden. Das Haus wird versichert, Grundsteuer wird jährlich bezahlt. Da rechnet man nicht nur Strom, sondern 2,50 pro QM Wohnfläche pauschal im Monat. Nur mal so aus Hinweis. Mit Eurem Gehalt aber machbar.

Zum Pkw: Ich weiß nicht, ob die Bank das so kalkuliert, sie rechnet aber pauschal Lebenshaltungskosten pro Person nur für das Nötigste. Ein Pkw-Besitzer sollte die 500€ kalkulieren müssen.
 
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Pkw und 500€ sind auch Rückstellungen beinhaltet . Man kann auch alles auf Pump machen . Und ja es wird immer der ist Zustand bewertet . Zur euren eigenen Sicherheit wenn dann doch in paar Jahren der Kinderwunsch kommt solltet ihr das worst case Szenario betrachten . Kinder kosten Geld , viel Geld . Und erzählt mir nicht das ihr eine 600k Hütte baut und dann zum KIK geht
 
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Ich glaube, dass ihr euch erst mal noch Zeit lassen solltet. Ausgabeliste ist, denke ich, noch nicht belastbar. Am besten ist es, wenn ihr heute euer guthaben auf dem Konto aufschreibt mit Datum und in 2 Jahren schaut ihr wie ihr dann wie viel ihr dann darauf habt. So habt ihr eure wirkliche Sparrate. Viele machen den Fehler und listen ihre normalen monatlichen Ausgaben auf und schließen dann auf eine wunderbar hohe Sparrate. Diese einmaligen kosten wie Hochzeit, mal ein Auto, mal einen etwas teureren Urlaub, mal gönnt man sich irgendwas was, mal kommt ein Autounfall, mal eine Bafög-Rückzahlung, mal eine Zahnprothese, mal eine unplanmäßige Reparatur, eine neue Waschmaschine, ein Trockner, oder andere Möbelstücke, die aus meiner Erfahrung in derartigen Listen fast immer außen vor gelassen werden. Wenn eure Liste stimmt, müsstet ihr in 2 Jahren ja ca. 125.000€ Eigenkapital auf dem Konto haben,. Damit sind dann Gesamtkosten von 600.000 -650.000€ gut machbar. Mit 6k netto und 40k EK würde ich persönlich nicht mehr als 400k aufnehmen! Aber jeder hat da eine andere Einstellung!
 
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