Wengerter Bau Erfahrungen - Informationen zum Unternehmen

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Hallo Anonymer,

wohl eher Glück in der Auswahl des Bauträgers, das hat uns in diesem Fall verlassen. Kann sein das der Bauleiter (sofern Du das mit Projektleiter gemeint hast) den Unterschied macht. Die Firmen machen es definitiv nicht, denn das sind fast immer die gleichen, denn zum einen sind es Firmen von Wengerter (Elektro) oder Firmen die nach eigener Aussage alle Wengeter Häuser machen. Wie Installateur, Fliesenleger, Außenanlagen und Malerfirma. Welche Unternehmer waren denn bei euch im Einsatz und haben den Innen/Außenputz gemacht? Und vor allem bei welchem Bauvorhaben ?
 
Wir haben in Idstein gebaut. Ja, Bauleiter ist die korrekte Bezeichnung. Dieser war bei uns eigentlich steht's bemüht und freundlich. Natürlich musste man immer Geduld beim Erreichen wie auch bei der Bearbeitung des Anliegens haben und ein Auge darauf haben aber das betraf in unserem Fall nie wirklich heftige Mängel oder brennende Angelegenheiten.

Die Firma für den Putz kann ich dir aus dem Stehgreif nicht nennen, da wir mit dieser kaum zu tun hatten. Der Putz war bei uns aber wirklich mängelfrei. Und das kann ich mit Sicherheit sagen, da wir alle Wände und Decken selbst tapeziert und zuvor noch einige Steckdosen gelegt (und Kabelkanäle in die Wände geschnitten) haben.

Wir hatten eher Mängel der Art Fenstergriffe/Türschwelle verkratzt, KWL Steuerung falsch angeschlossen, Steckdose falsch positioniert und Fensterbrett gebrochen etc. Das konnte aber alles nach und nach behoben werden und war kein schwerer Mangel wie bei dir. Wenn ich deine Bilder sehe bin ich wirklich froh mich nicht damit auseinandersetzen zu müssen und kann dich voll und ganz verstehen.
 
Zur Abwechslung und weil Halloween war, mal wieder ein paar Bilder und Details aus dem Gruselkabinett Wengerter und seine grandiosen Subunternehmer. Die ja, egal wen wir vor Ort direkt angesprochen haben, genau für den aktuell aufgetretenen Mangel nicht zuständig sind. Waren immer andere, mysteriöse Unbekannte .....

Elektroinstallation, man sollte meinen das Elektrofachkräfte mit einem vermeintlich erlernten Beruf und damit einher gehender Qualifikation das Hightech Gerät die Lochfräse oder auch Bohrkrone schon mal gesehen haben. Gibt es im Baumarkt für durchschnittlich 15,- Euro. Man könnte meinen das ist bei einem Neubau für 300tsd. Euro im Budget noch drin. Im normalen Leben schon, aber nicht bei Wengerter. Es reicht doch vollkommen aus wenn man einen Bohrhammer mit Meißel hat und so lange auf dem Poroton rumwürgt bis das Kabel und ie Dose irgendwie in die Wand passt. Blöd ist nur wenn man nur 9 cm dicke Poroton Steine als Zwischenwände verbaut und die Fachkraft so lange darauf hämmert bis die 9 cm durch sind. Ergebnisse auf den Bildern anbei .... und das waren noch lange nicht alle (Steck-) Dosen die verbaut wurden.

Führt dann am Ende, abgesehen von irgendwelchen mit Gips zugeschmierten Kabellöchern, die mit Grund für die schlechten Putzarbeiten waren, weil danach natürlich nicht sauber verspachtelt und verschliffen, zum dem negativen Endeffekt das die Steckdosen und Schalterblenden die Beschädigungen in der Wand am Ende nicht mehr 100% abdecken (letztes Bild).

Wurde als Mangel bei der Übergabe aufgenommen, behoben bis heute nicht und die Frage die wir uns generell gestellt haben, wie könnte denn die Behebung aussehen ?? Einer der geschätzten Fachkräfte der Malerfirma kommt vorbei und schmiert Gips an die Dosen und fährt dann wieder ... wir können dann die ganze Wand danach auf unsere Kosten neu streichen ?? Antwort vom Bauleiter zu dem Thema fehlt natürlich bis heute.....

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Also die Löcher müssen natürlich nicht so riesig werden aber Probleme sehe ich da keine. Das sind ja alles keine tragenden Wände. Bei uns waren es ebenfalls teilweise große Schlitze, welche (bis auf einige wie von dir beschriebenen Steckdosenränder) gut verschlossen wurden. Der Putz hat zumindest bei uns nicht darunter gelitten.

Bezüglich der Steckdosenränder kann ich sagen, dass diese auch bei uns vorhanden waren. Aber wer (wie wir) die Wandbeläge in Eigenregie macht und z.B. im Dachgeschoss eh jede Menge Uniflott an den Fermacellplatten verarbeitet, der kann ja hier auch entsprechend selbst ausgleichen. Natürlich kann man darauf bestehen es beheben zu lassen aber wenn ich den Gips doch eh für eine andere Stelle im Haus anrühre kann ich doch in 10 Minuten alle Steckdosen ablaufen und habe keine wochenlange Wartezeit bis die Malerfirma von Wengerter das behebt. Sofern man die Malerarbeiten machen lässt, gehe ich eigentlich davon aus das der Maler vor dem Tapezieren das vergibst.

Habt ihr die Q2-Wände direkt gestrichen? Ohne Tapete zu streichen wäre für meine Ansprüche keine Option. Selbst Wengerter sieht für eine glatte Vliestapete eine vorherige Aufwertung nach Q3 vor.
 
Das glaube ich gerne das Du da keine Probleme siehst, würde ich auch nicht wenn`s nicht meine Wand wäre. Es ist absolut nicht notwendig Kabel so laienhaft in die Wand einzubringen das komplette Wanddurchbrüche entstehen. Und das ist übrigens auch die Ansicht des hinzugezogenen Bausachverständigen mit über 40 Jahren Berufserfahrung. Statisch sicher unbedenklich, aber davon hat auch keiner gesprochen.

Es geht auch darum wie diese unnötigen Löcher und Ausbrüche anschließend dann wieder verschlossen wurden. Es wurde kein Gewebe eingearbeitet, sondern einfach nur 10 cm dick Gips reingeschmiert und dann auch noch schlecht verschliffen bzw nicht flächig genug wie man an der Steckdose sieht..Was das für ein Rissbildung und Ausbrüche auf solchen Flächen und Dicken zur Folge hat wenn kein Gewebe eingearbeitet ist, dürfte Dir als Uniflott Fachmann sicher bekannt sein.

Es ist schade das wir uns noch nicht vorher kennengelernt haben, wir hätten gerne jemand gehabt der in 10 min Steckdosen, Lichtschalter und Homeway Anschlüsse auf 3 Etagen nachspachtelt und schleift.

Genauso, wie wir den miesen Q2 irgendwann auf Q3 gebracht und anschließen als Prophylaxe zur Rissbildung mit 150gr Malervlies und Keim Silikat Farbe auf akzeptables Wohnraum Niveau gehoben. Oder jede Stirnseite der Betondecken im Treppenhaus aus dem Rohbau Niveau verschliffen verspachtelt und mit Kantenprofil versehen oder nahezu jede Fensterlaibung nachgearbeitet haben. Oder alle Übergänge im Treppenhaus die einen Versatz von Beton auf Poroton von 5cm hatten, auf 1,5 Meter Länge versucht haben auszugleichen, damit es nicht aussieht wie die Krater der Mondoberfläche. Oder fast alle Betondecken wieder abgeschliffen und selbst nachgespachtelt haben, weil der Untergrund vorher nicht sachgemäß behandelt wurde (fehlender Betonhaftgrund ).

Wir hätten auch selbstverständlich nahezu alle Baumängel auf eigene Kosten oder mit Eigenleistung beheben können. Wir hätten auch das ganze Haus selbst ausbauen und einfach nur die Kohle an Wengerter überweisen können. Hätten wir das gewollt, hätten wir gleich ein Ausbauhaus gekauft und uns das Geld und den Ärger mit Wengerter erspart. Aber so, passt das leider nicht zusammen.
 
Wie bereits gesagt, kann ich anscheinend sehr glücklich sein den Putz so vorgefunden zu haben wie ich ihn erwartet habe. Die Fensterlaibung war bei uns ok und auszugleichende Versätze von mehreren Zentimetern gab es auch nicht. Ehrlich gesagt war ich sogar über die vorhandenen Kantenprofile überrascht, da in der knappen Baubeschreibung keine Rede hiervon war. Wir konnten nach den Vorarbeiten (viel Spachtelarbeit im Dachgeschoss, Kantenschutz zum Treppenhaus, Acrylfugen und Untergrundvorbehandlung) überall Raufaser tapezieren und hatten nach dem Anstrich ein gutes Ergebnis.

Die Decken waren bei uns die rohen Fertigbetondeckenteile bei denen lediglich die Übergänge verspachtelt wurden. Eine Untergrundvorbehandlung wie ein von dir erwähnter Betonhaftgrund geschweige denn einen Putz haben wir ebenfalls nicht erwartet, da nicht in der Baubeschreibung enthalten. Die Übergänge der Deckenteile sieht man bei uns nach Raufaser und Farbe nicht mehr, obwohl ich mir da auch erst nicht so sicher war. Wer keine Raufaser mag oder unsaubere Übergänge hat, hat hier sicherlich mehr Aufwand und sollte die Decken verputzen/verspachteln (lassen).

Ebenso haben wir es uns mit dem unfertigen Fußboden (der war hier in dem Thread ja schon mal Thema) in den oberen Stockwerken leicht gemacht. Für Hartbodenbelag wäre bei uns der Auftrag von Ausgleichsmaße nötig gewesen. Da wir aber eh Teppichböden wollten hat eine Grundierung, das Auflegen einer ausgleichenden Teppichunterlage und das Verkleben des Teppichs darauf wunderbar funktioniert.

Das Treppengeländer/-Gerüst habe ich auch in Eigenarbeit gestrichen. Nach deinem Bericht bin ich froh darüber. Zuvor habe ich mich geärgert es nicht für die 1000 Euro mitbestellt zu haben, da es wirklich viel Arbeit war es zu schleifen, zu reinigen, mehrfach zu streichen und dabei immer wieder die Stufen (wir haben auch eine geschlossene Erdgeschosstreppe) zu de-/montieren.

Wenn man nun noch die von uns nicht mitbestellten Fliesensockel und die Installation von Netzwerkdosen, Patchfeld und Satdosen (wir hatten nur das Kabel einziehen bestellt) erwähnt, sind glaube ich alle Arbeiten bei uns bis zum Einzug genannt, die mich (und oft einen Helfer) zwei Monate tägliches Arbeiten gekostet haben. Alle kleinen Mängel, wie zB die Steckdosenränder, habe ich dann natürlich selbst behoben sofern bis dahin noch keiner von Wengerter zur Behebung vorbeikam. Daher auch meine diesbezügliche Bemerkung dir gegenüber obwohl du ansonsten einen sehr umfangreichen Innenausbau gemacht hast.
 

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