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ᐅ Energieeinsparverordnung 2016 oder KFW 55 für Bungalow mit Luft-Wasser-Wärmepumpe & Kontrollierte-Wohnraumlüftung optional Photovoltaik


Erstellt am: 05.06.19 08:25

boxandroof09.06.19 11:22
nichts zu schwör schrieb:

Genau weil ein Leihe den Wertverlust nicht einschätzen kann,
kann ein Planer auch ggf. in die Haftung genommen werden.
Von Planern habe ich bisher leider wenig Sinnvolles gesehen, weder für mein Haus, noch bei anderen, was auch daran liegt, dass gute Gebäudeplaner i.d.R. keine EFHs planen. In die Haftung kann ein Laie einen Planer wohl auch eher selten nehmen, denn der Laie hat ja auch irgendwas unterschrieben was er nicht versteht, wenn er sich nur auf den Planer verlassen hat.
Man ist besser beraten, sich selber zu kümmern, sofern möglich. GUs schränken i.d.R. oft ein, so dass man zwischen Gas und teurer und schlecht geplanter Luft-Wasser-Wärmepumpe wählen darf.

Gerade bei der Heizungsanlage spart man über Jahrzehnte erhebliche Beträge. Natürlich kostet es einmalig vor dem Bau eigene Zeit, sich entsprechend zu informieren sowie die passenden Handwerker auszuwählen.

Wertverlust: maßgeblich ist die Auswahl einer günstigen und wartungsarmen Wärmepumpe, Förderung und/oder günstig erstellten Quelle. Das 08/15 Angebot vom GU oder HB für ein Wärmepumpenupgrade für >+10k€ ist i.d.R. nicht wirtschaftlich gegenüber Gas. Ein Laie der ein Haus finanziert kann das selber abschätzen, sofern er dazu gewillt ist.
nichts zu schwör schrieb:

Eine Wärmepumpe steht sich derzeit nur so gut, weil der Primärenergiefaktor entsprechend von der Politik angehoben wurde. Was an den Kosten der kWh nichts ändert.
Ich sehe die politische Bevorzugung auch sehr kritisch, weil durch die Skalen im Energieausweis und bei den Mindestvorgaben falsche Tatsachen vorgespiegelt werden. "Schlechte" Häuser lassen sich auf dem Papier massiv aufwerten und entsprechend vergüten.
nichts zu schwör schrieb:

Eine bessere Dämmung steigert auch keine Effizienz einer Wärmepumpe, die ist bei Luftwärmepumpen i.d.R. gleich schlecht.
Ein Jahresarbeitszahl-Wert von min. 4,0 eine Illusion.
[..]
Zu den höheren Betriebskosten kommt noch die geringe Lebensdauer der Luftwärmepumpe, die notwendigen Re-Invests gehen direkt in den ROI ein.
(normale Heißgastemperaturen vorausgesetzt)
Für meinen Teil kann ich sagen, dass die Installation der Wärmepumpe günstiger war, als die Installation von Gas mit Solarthermie und auch der Ersatz der Anlage wird günstiger sein. Die Jahresarbeitszahl liegt nahe 5, da wir die Heizflächen, Hydraulik und das Gebäude entsprechend geplant haben.

Die Dämmung hat im Neubau wohl den geringsten Einfluss auf die Jahresarbeitszahl, vorhanden ist er durch die geringere erforderliche Vorlauftemperatur.

Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Wärmepumpe mit Ringgrabenkollektor ist im Neubau meiner Meinung nach die sinnvollste Art der Heizung, sofern die Voraussetzungen dazu stimmen.
Lumpi_LE09.06.19 16:56
Bei uns war die Luft-Wasser-Wärmepumpe auch günstiger als alle alternativen und Jahresarbeitszahl ist auch bei 4,5 mit ww.
lesmue7910.06.19 13:47
Warte zwar noch auf meinen Wärmeschutznachweis aber bei uns stellen sich die gleichen Gedankengänge.

Wir bauen ein Holzfertighaus, um genau zu sein einen Bungalow ca. 105 m2 mit Kontrollierte-Wohnraumlüftung und Split-Luftwärmepumpe.

Bestellt ist das Haus als KFW 55 weil wir das quasi mittlerweile als Standard ansehen, möchten/müssen/wollen aber aktuell keine KFW 55 Förderung beantragen.

Für unsere 120 m2 Bodenplatte wurden jetzt vorab bzw. in der Angebotsphase ne Styrodur Perimeterdämmungen von 10 cm mit angeboten.

In Abhängigkeit vom WSNW der uns hoffentlich die Tage vorliegt entscheiden wir uns dann für die Dämmung oder Dagegen. Die Heizlast die ich vorab per MH-Software und der U-Werte die mir der Hausbauer gab errechnet habe machte bei der Bodenplatte mit Dämmung ca. 2,8 kW aus und ohne Dämmung unterhalb der BPL 3,4 kW (ohne Warmwasser) bei -14°C.

Das ist zwar jetzt keine detaillierte Berechnung eines Haustechnik-Profis gibt aber Aufschlüsse über die mögliche Energieeinsparung. 10 Tage bei -14°C x 24h = 240 Heizstunden 240*600 Watt (Differenz zwischen gedämmter und ungedämmter Bodenplatte)= 144000 Watt= 144 kWh x 30 Cent (der Einfachheit halber) macht 43,20€

Das ganze kann man sich mit Strompreis Erhöhen oder globale Erwärmung und damit mildere Winter in beliebige Richtung schön rechnen.

Ahso der Preis für die Styrodur Dämmung inkl Einbau und MwSt. soll knapp 2200€ Kosten...

2200€ : 43,20€ =50,92 Jahre bis die Dämmung ohne Strompreiserhöhung 0 auf 0 ausgeht.

Wenn ich die Dämmung nun weg lass und dadurch auf dem Papier nur KFW 56,5 statt 55 habe soll's mir Recht sein.
boxandroof10.06.19 16:01
Die Rechnung funktioniert so wirklich nicht ansatzweise, dann besser ohne Pseudozahlen und aus dem Bauch heraus schätzen. U.a. vergisst Du, dass die Wärmepumpe nur ca. 1/3 des Stromes benötigt, den Du angesetzt hast und sich den Rest aus der Umwelt zieht. Auf der anderen Seite heizt man etwas länger als 10 Tage im Jahr.

Es amortisiert sich vermutlich in ca. der Hälfte der Zeit, was natürlich auch lange ist. Kann man machen, muss man nicht. Irgendeine Art von Dämmung wirst Du auch für die Bodenplatte haben..

Die Heizlast wird jedoch um 600 Watt reduziert, sofern die Rechnung stimmt, was nicht ganz wenig ist. Evtl. passt damit eine kleinere und günstigere Wärmepumpe.

Auf das KfW Siegel haben wir auch verzichtet, trotz entsprechender Dämmung.
Lumpi_LE10.06.19 19:39
Die Rechnung ist schon ziemlich an den Haaren herbei gezogen.
3,4 auf 2,8 ist auch sehr unrealistisch, eher 3,4 auf 3,2 bei einem Bungalow, wenn überhaupt.
lesmue7910.06.19 20:08
Selbst wenn die Rechnung an den Haaren herbeigezogen ist und ja es steckt vermutlich Bein Fehler drinnen weil ich mit nem Delta T von 34k gerechnet habe was Quatsch ist weil ich im Erdreich keine -14°C im Winter habe.

Aber wenn es nur die angesprochenen 200 Watt Ersparnis durch die Dämmung sind, rechtfertigt das ja noch weniger die Anschaffung der Dämmung wie bei 600 Watt Wärmeverlust
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