Deutung Verkäuferverhalten

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Lasst euch nicht vom Gutachter lenken...er muss was finden dafür bezahlt Ihr ihn..Unter 400k geht das Haus nicht, dafür ist es gut gepflegt, das Grundstück top. Die Küche usw...
DU kannst mal den Grundstückswert bestimmen, dann ziehst du es von deinen 340k ab. Dazu Baunebenkosten, die Küche locker 10k die da steht und Ausenanlage... Dann kannst du selbst überlegen, ob du für den Restbetrag ein Haus gebaut bekommst. Wir kennen alle die Antwort schon jetzt ;)

EDIT Grundstück liegt laut Boris bei 100k...da kannst du locker 50% drauf packen.. Also ca 150k. Dann nimm noch die Küche und BNK sind zusammen auch 50k. Dann musst du in der heutigen Zeit also für deine gewünschten restlichen 140k ein Haus mit 165qm hinstellen sprich ca. 850€ den qm....

Sag Bescheid, wenn du es fertig hast für das Geld ;)

Die 400k sind mindestens drin für das Haus...
 
Zuletzt bearbeitet:
Joa, solides Haus, wäre hier sicherlich 7-stellig.
Schnäppchen ist es dort aber wohl nicht, selbst Immoscout schätzt es als absolut durchschnittlich eingewertet ein.
Verstehe auch nicht, warum es hier alle als 'Frechheit' bezeichnen ein Angebot unter dem geforderten Preis abzugeben.
Eine Frechheit sind in den gefragten Gegenden eher die aufgerufenen Preise.
Hier werden für Fälle die komplett kernsaniert werden müssen und auch noch in schlechter Lage sind das x-fache in Euro aufgerufen, was irgendwer mal in DM bezahlt hat.
Klar, es wird gezahlt, der Markt gibt es her.
Dennoch, wenn einem dann der Verkäufer ins Gesicht grinst und ganz entrüstet ist, dass man überhaupt verhandeln möchtet kann ich das nicht ernst nehmem.
Der macht gerade den Reibach seines Lebens und der Käufer ist der Freche?
Jeder kann seine Immobilie zu seinem Wunschpreis anbieten, genauso kann aber auch jeder Käufer seine Preisvorstellung anbieten ohne sich dafür schämen zu müssen.
 
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So geht man wohl heran, wenn es einem eigentlich egal ist.. (was durchaus gut sein kann, weil man entspannt und selbstbewusst ist). Wenn man ein Haus/Grundstück aber wahnsinnig gerne möchte, sollte man sich seine Verhandlungsstrategien sehr gut überlegen... alle Szenarien geistig durchspielen. Der TE ist sehr überrascht, gar erschrocken über die Absage des Verkäufers und hat nun keine rechte Idee, wie er damit umgehen soll.
Wenn ich ein Haus unbedingt will, biete ich keine 110k unter dem aufgerufenen Preis... Wenn es nur klappt, wegen Bank, Geiz, fehlendem Geld, whatever, dann muss es mir quasi egal sein.
 
Habe mir das Haus angeguckt, also für 340k würde ich es auch kaufen und beide Wohnungen vermieten..:D

EG muss man ja nichts machen. Im OG ja das Bad, kannst du 10-15k Rechnen, dann ggf. 10k außen. und vielleicht noch hier und da mal 10k...Aber wie kommt man auf 75-100k die man da rein investieren muss?
Das einzige was man machen sollte ist im OG das Bad, da bist du aber mit 10-15k dabei. Kannst du es selbst dann locker 5k...Nicht das Ihr euch später in den popo beißt....
Das kommt, weil der Gutachter ganz zurecht die 8cm Zwischensparrendämmung bemängelt hat. Dann wurde die Aufsparrendämmung gerechnet.
Dass man der ganzen Geschichte auch mit einer neuen Zwischen- und Untersparrendämmung für wenig Geld in El beikommen kann, ist eben nicht erwähnt.
Kann und will auch nicht jeder.

Ist aber eine grundsätzliche Einstellung. Während andere Leute Probleme bei meinen beiden Häusern gesehen haben, hab ich Chancen gesehen und mit meiner EL kalkuliert. Somit waren für mich beides Schnäppchen. Mit durchgehend Handwerkerleistung hätte ich auch bauen können. Oft scheitert es auch an der Fantasie und den Ansprüchen.
 
Scout-ID: 124988255
Da steht’s :rolleyes:...und ich suche aufwändig...
Also wenn ich mir das Haus auf besagtem Portal anschaue, dann finde ich das Haus unfassbar billig mit den 430k.
Billig ist es nicht. Hab mir nicht alles durchgelesen. Ist das ne ELW da oben? Wie auch immer: es sieht nett und gepflegt aus, keine Mängel wie Feuchtigkeit... wurde erwähnt.
Aber wie kommt man auf 75-100k die man da rein investieren muss?
Das kommt, weil der Gutachter ganz zurecht die 8cm Zwischensparrendämmung bemängelt hat. Dann wurde die Aufsparrendämmung gerechnet.
Man kann bei einer gebrauchten Ware nicht beMÄNGELn, dass es eben nach dem Stand der Technik von damals gebaut wurde.
Bzw kann er es bemängeln, muss aber im Gutachten differenziert werden.
Ich finde das überhaupt gut, dass Du gleich einen Gutachter mitgenommen hast.
Aber der sollte ja erstmal eher Feuchtigkeit und solche Sachen überprüfen und nicht das zukünftige Make-Up.
Es ist sofort und ohne Einschränkung bewohnbar, ob Du nun lieber in einem Bad duscht, was schick ist oder alt - da bleibt, wenn man es mal übertrieben Pi mal Daumen nimmt, eine Differenz von „neuwertige Wohnfläche“ zu „abgenutzte Wohnfläche“ gerade mal 1000€/qm bei den Altbädern.

Ich denke, Du hast jetzt verstanden, dass man auch heutzutage noch den Knigge kennt :cool:
 
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